Michelin Rally Masters: Race of Champions
| Michelin Rally Masters: Race of Champions | ||
| Entwickler | Digital Illusions | |
|---|---|---|
| Publisher | Infogrames | |
| Veröffentlichung | April 2000 | |
| Plattform | Windows, PlayStation | |
| Genre | Rennspiel | |
| Thematik | Rallyesport | |
| Spielmodus | Einzelspieler, Mehrspieler | |
| Medium | CD-ROM | |
| Sprache | Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Schwedisch | |
| Altersfreigabe |
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Michelin Rally Masters: Race of Champions (kurz Rally Masters) ist ein Rennspiel, das von Digital Illusions entwickelt wurde und im Frühjahr 2000 für Windows und PlayStation bei Infogrames erschien.
Entwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Als Publisher war zunächst Gremlin Interactive vorgesehen.[1] Nach der Übernahme von Infogrames sollte das Spiel als Test Drive Rally erscheinen.[2] Eine Fassung für Nintendo 64 war geplant, wurde aber abgebrochen. Der Name wurde zurück auf Rally Masters geändert.[3] Eine Portierung für Dreamcast war ebenfalls geplant.[4]
Spielprinzip
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Spielmodus „Masters Trophy“ werden wie im Rallyesport üblich Etappenrennen absolviert. In der „Meisterschaft“ wird auf parallelen Rundkursen ein Kopf-an-Kopf-Rennen gefahren. Im „Challenge Cup“ wird gegen drei computergesteuerte Fahrzeuge gefahren.[5] Dabei wird virtuell gegen Colin McRae, Carlos Sainz, Tommi Mäkinen oder Walter Röhrl angetreten. Die Strecken sind in England, Italien, Indonesien, Schweden und den USA verortet.[6]
Fahrzeuge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Audi Sport quattro S1
- Citroën Xsara Kit Car
- Dune Buggy ROC
- Ford Escort RS Cosworth
- Ford Escort WRC
- Hyundai Coupé
- Lancia Rally 037
- Lancia Delta
- Lancia Delta S4
- Lancia Stratos HF
- Mitsubishi Lancer Evolution VI
- Peugeot 205 Turbo 16
- Peugeot 206 WRC
- Peugeot 306 Maxi
- Renault Mégane Maxi
- Škoda Octavia Kit Car
- Škoda Octavia WRC
- Toyota Celica GT4
- Toyota Corolla WRC
- Toyota RAV4
Rezeption
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Für Martin Schnelle von PC Player könne es trotz „halbwegs realistischem Fahrverhalten“ und guter Präsentation nicht mit Colin McRae Rally mithalten. Sein Kollege Udo Hoffmann verglich es mit Bleifuss-Titeln. Es böte ein gutes Fahrgefühl und kurzweilige Duelle. Das Schadensmodell bliebe jedoch primitiv.[6] Richard Löwenstein von PC Joker vermisste einen Split-Screen-Mehrspielermodus und mehr Tuningmöglichkeiten. Die Cockpitperspektive sei schmucklos.[5] „Schicke, abwechslungsreiche Landschaften, gelungene Fahrphysik und smarte Gegner“ resümierte Sascha Gliss von PC Games und betonte die Einsteigerfreundlichkeit.[11] Auch sein Kollege Christian Bigge von PC Action schätzte den Simulationsanteil niedrig ein. Es sei eher ein „Fun-Racer“, der technisch sauber umgesetzt sei und ein gutes Geschwindigkeitsgefühl böte.[10]
„Launige Arcadeduelle mit kleinen Schwächen im Detail“
Verglichen mit der Konkurrenz könne laut Axel Boumalit von Video Games Rally Masters nicht mithalten. Positiv hob er den flüssigen Zweispielermodus hervor. Ihm fiel auch auf, dass die PlayStation-Version nicht die Qualität der PC-Umsetzung besäße.[12] Die Redaktion von Fun Generation wertete aufgrund der instabilen Bildrate auf der PlayStation stark ab.[7] Swen Harder verglich mit V-Rally 2, das ebenfalls bei Infogrames erschien. Es falle bei der Gegnerintelligenz und der veralteten Grafik stark ab. Positiv hob er jedoch die realistische Steuerung und die zahlreichen Spieloptionen hervor.[9] Ulrich Steppberger gab sich ebenfalls enttäuscht von der PlayStation-Fassung. Aus der WRC-Lizenz werde zu wenig gemacht. Optisch sei es katastrophal umgesetzt, insbesondere verglichen mit dem vorherigen Titel Motorhead von Digital Illusions. Ihm missfielen die Steuerung und die Fahrphysik.
„Lizenz zum Öden: Grafisch mieser Rally-Verschnitt mit unrealistischer Lenkung und langweiligen Duellen.“
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Michelin Rally Masters: Race of Champions in der Online Games-Datenbank
- Michelin Rally Masters: Race of Champions im PCGamingWiki (englisch)
- Michelin Rally Masters: Race of Champions bei MobyGames (englisch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Motorhead Creators Head Off-Road. In: IGN. 19. Januar 1999, abgerufen am 26. April 2026 (englisch).
- ↑ Michelin Rally Masters Race of Champions. In: IGN. 9. August 1999, abgerufen am 26. April 2026 (englisch).
- ↑ A Late Rally Has Been Held Off. In: IGN. 5. Februar 2000, abgerufen am 26. April 2026 (englisch).
- ↑ Alex Huhtala: More rally for your money. In: Computer and Video Games. Nr. 216, S. 28 (retrocdn.net [PDF]).
- 1 2 3 4 Richard Löwenstein: Michelin Rally Masters: Race of Champions. In: PC Joker. Juni 2000, S. 72–73 (Textarchiv – Internet Archive).
- 1 2 3 Udo Hoffmann: Rally Masters. In: PC Player. Juni 2000, S. 128–131 (Textarchiv – Internet Archive).
- 1 2 Rally Masters. In: Fun Generation. Juni 2000, S. 81 (Textarchiv – Internet Archive).
- 1 2 Ulrich Steppberger: Michelin Rally Masters: Race of Champions – im Klassik-Test (PS). In: MANIAC.de. 6. März 2020, abgerufen am 26. April 2026.
- 1 2 Swen Harder: Rallymasters. In: Mega Fun. Juli 2000, S. 67 (Textarchiv – Internet Archive).
- 1 2 Christian Bigge: Schleudertrauma. In: PC Action. Mai 2000, S. 80–81 (Textarchiv – Internet Archive).
- 1 2 Sascha Gliss: Meisterlicher Querfeldein-Raser. In: PC Games. Juni 2000, S. 110 (Textarchiv – Internet Archive).
- 1 2 Axel Boumalit: Rally Masters. In: Video Games. Juni 2000, S. 108 (Textarchiv – Internet Archive).
- ↑ Michelin Rally Masters: Race of Champions for PlayStation. In: GameRankings. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 27. Mai 2019; abgerufen am 26. April 2026 (englisch).
- ↑ Michelin Rally Masters: Race of Champions for PC. In: GameRankings. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 30. Mai 2019; abgerufen am 26. April 2026 (englisch).
