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Rally Championship

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Rally Championship
Entwickler Warthog Sweden
Publisher SCi Entertainment
Veröffentlichung 31. Mai 2002
Plattform PlayStation 2, Nintendo GameCube
Genre Rennspiel
Thematik Rallyesport
Spielmodus Einzelspieler
Altersfreigabe
USK
USK ab 0 freigegeben
USK ab 0 freigegeben

Rally Championship ist ein Rennspiel, das von Warthog Sweden entwickelt und von SCi Entertainment 2002 zunächst für PlayStation 2 und im Folgejahr für GameCube erschien. Es ist der Nachfolger zu Rally Championship Xtreme und zugleich der letzte Teil der Spieleserie. Als einziges Spiel der Reihe wurde es nicht von Europress veröffentlicht und besitzt keine Portierung für PC.

Wertungsspiegel
PublikationWertung
GCPS2
4Players77/100[7]
Gamezone5,8/10[3]9/10[4]
MAN!AC75/100[5]75/100[6]
Metawertungen
GameRankings64 %[2]
Metacritic63/100[1]

Peter Grubmair von Gamezone.de lobte in der PlayStation-Fassung das ausgereifte Gameplay, die Grafik und die mitreißende Geräuschkulisse. Es sei mit Liebe zum Werk entwickelt worden. Zwar durchbreche es die Grenze zur Simulation nicht, sei dabei aber auch kein Arcade-Racer.[4] Für Ulrich Steppberger hingegen überwiege die Arcade-Steuerung, die Reflexe statt sensibler Steuermanöver fordere. Die Strecken seien gut anzuschauen, jedoch teils etwas spartanisch. Ihm fehlten abwechslungsreiche Spielelemente, da nur gegen die Uhr gefahren werde.[6] Jens Bischoff meinte, dass für ihn Fahrverhalten, Streckendesign, Fuhrpark und Technik überzeugen, dafür aber bei Umfang, Schadensmodell, Präsentation und Simulationscharakter teils deutliche Abstriche gemacht wurden. Insbesondere mit Force-Feedback-Lenkrad käme Fahrspaß auf. Mit dem Simulationscharakter von Colin McRae Rally 2.0 oder WRC 2001 könne es nicht mithalten.[7]

Peter Grubmair bezeichnete die Portierung auf Nintendos Konsole als durchschnittliches Spiel, das grafisch die Möglichkeiten des GameCubes nicht ausreize. Die Geräuschkulisse sei mager, dünn und schlecht abgemischt. Physik und Schadensmodell seien schwach, ebenso der Mehrspielermodus. Die Steuerung sei gut gelungen. Er kategorisierte es als Arcade-Racer.[3] Ulrich Steppberger bemerkte, dass sich spielerisch im Vergleich zum Vorgänger nichts geändert habe. Es bleibe solide, aber unspektakulär. Lobend wurde die Auswahl an Spielmodi und Strecken erwähnt.[5]

Einzelnachweise

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  1. Rally Championship. In: Metacritic. Abgerufen am 26. Oktober 2025 (englisch).
  2. Rally Championship for GameCube. In: GameRankings. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 3. März 2011; abgerufen am 26. Oktober 2025.
  3. a b Peter Grubmair: Rally Championship im Gamezone-Test. In: Gamezone.de. 28. Februar 2003, abgerufen am 26. Oktober 2025.
  4. a b Peter Grubmair: Rally Championship im Gamezone-Test. In: Gamezone.de. 5. Juni 2002, abgerufen am 26. Oktober 2025.
  5. a b Ulrich Steppberger: Rally Championship – im Klassik-Test (GC). In: MANIAC.de. 24. Dezember 2021, abgerufen am 26. Oktober 2025.
  6. a b Ulrich Steppberger: Rally Championship – im Klassik-Test (PS2). In: MANIAC.de. 3. April 2021, abgerufen am 26. Oktober 2025.
  7. a b Jens Bischoff: Rally Championship - Test, Rennspiel. In: 4Players. 26. August 2002, archiviert vom Original; abgerufen am 26. Oktober 2025.