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Olympic (Schiff, 1911–1935)

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Olympic
Die Olympic 1911 in New York City
Die Olympic 1911 in New York City
Schiffsdaten
Flagge Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
Schiffstyp Passagierschiff
Klasse Olympic-Klasse
Rufzeichen MKC
Heimathafen Liverpool
Reederei White Star Line
Bauwerft Harland & Wolff, Belfast
Baunummer 400
Bestellung 1. August 1908
Kiellegung 16. Dezember 1908
Taufe 20. Oktober 1910
Stapellauf 20. Oktober 1910
Übernahme 31. Mai 1911
Indienststellung 14. Juni 1911
Außerdienststellung März 1935
Verbleib 1935 verschrottet
Schiffsmaße und Besatzung
Länge 269,04 m (Lüa)
Breite 28,19 m
Seitenhöhe 12,00 m
Tiefgang (max.) 10,54 m
Verdrängung 53.147 t
Vermessung 45.324 BRT
 
Besatzung 880
Maschinenanlage
Maschine 29 × Dampfkessel
2 × 4-Zyl.-Verbundmaschine
1 × Parsons-Turbine
Maschinen­leistung 59.000 PS (43.394 kW)
Höchst­geschwindigkeit 25 kn (46 km/h)
Propeller 3 × Festpropeller (2 × dreiflüglig, 1 × vierflüglig)
Transportkapazitäten
Zugelassene Passagierzahl 2584
PaxKabinen ca. 770

Die RMS Olympic, im Ersten Weltkrieg HMT Olympic (engl.: [oʊˈlɪ̃mpɪk]) der Reederei White Star Line war das erste und namengebende Typschiff der Olympic-Klasse und somit Schwesterschiff der Titanic und der Britannic. Als einziges Schiff ihrer Klasse hatte die Olympic eine langjährige Karriere in aktivem Dienst von insgesamt 24 Jahren. Vor allem aufgrund ihres Kriegsdienstes, bei dem sie zahlreiche gefährliche Situationen überstand, erhielt sie später den Spitznamen „Old Reliable“ (Alte Zuverlässige).

Für den Stapellauf erhielt der Rumpf der Olympic extra einen hellgrauen Anstrich

Die Kiellegung fand am 16. Dezember 1908 statt. Eigens für den Stapellauf am 20. Oktober 1910 erhielt die Olympic für kurze Zeit einen weißen/hellgrauen Anstrich. Dies sollte den Neubau deutlich sichtbar machen und den anwesenden Fotografen ein besseres, optisch möglichst ansprechendes Motiv ermöglichen. Das Schiff lief um 11 Uhr Ortszeit vom Stapel und benötigte für den gesamten Vorgang etwa 62 Sekunden.[1] Die Testläufe der Olympic begannen am 2. Mai 1911, in deren Verlauf erstmals ihre Maschinen in Betrieb genommen wurden. Für die Öffentlichkeit war das Schiff am 27. Mai in Belfast und am 1. Juni in Liverpool für einen Tag zugänglich.[2][3] Am 29. Mai 1911 wurde die Olympic fertiggestellt und am 31. Mai 1911, direkt nach dem Stapellauf der direkt neben ihr gebauten Titanic, der White Star Line übergeben.

Am 14. Juni 1911 startete die als Royal Mail Ship eingesetzte Olympic unter dem Kommando von Kapitän Edward John Smith, der später die Titanic kommandierte, zu ihrer Jungfernfahrt von Southampton über Cherbourg und Queenstown nach New York, am 21. Juni kam sie in New York an. Bereits am 20. September 1911 hatte sie eine schwere Kollision mit dem britischen Kreuzer HMS Hawke, die eine kostenintensive dreimonatige Reparatur erforderlich machte. Hierdurch verzögerten sich Fertigstellung und Jungfernfahrt der Titanic um drei Wochen. Dass die Kollision mit dem Rammbug eines Kriegsschiffes, der konstruktiv für Rammstöße ausgelegt war, um Gegner zu versenken, nicht zum Untergang der Olympic führte, hat vermutlich zum Vertrauen auf die Unsinkbarkeit der Schiffsklasse beigetragen.[4]

Untergang der Titanic

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Die Olympic befand sich auf der Rückreise von Amerika nach Europa, als sie die Notrufe ihres Schwesterschiffs Titanic empfing. Zwar fuhr sie mit Höchstgeschwindigkeit in Richtung Unglücksstelle, doch war sie aufgrund der Entfernung von ca. 500 Seemeilen (926 Kilometer bzw. 20 Stunden) außer Reichweite. Jedoch bot die Olympic der Carpathia, die die Überlebenden der Titanic aufgesammelt hatte, an, diese wieder mit nach Europa mitzunehmen. Die Britische Admiralität jedoch entschied, dass es ein zu großes Risiko sei, die baugleiche Olympic in ähnliche Gewässer wie zuvor auch die Titanic fahren zu lassen.

Folge der Titanic-Katastrophe

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Nach der Titanic-Katastrophe wurden die Sicherheitsstandards auf Schiffen überarbeitet, was dazu führte, dass die Olympic mit zusätzlichen Rettungsbooten, verstärkten Schotten und einer doppelten Außenhaut ausgestattet wurde. Auch was die Innenausstattung anging, wurde die Olympic an ihre jüngere Schwester angepasst. Dadurch erhielt die Olympic unter anderem das Café Parisien der Titanic und das Restaurant auf dem B-Deck wurde nach Backbord auf Kosten der Promenade der Zweiten Klasse erweitert.

Dienst im Ersten Weltkrieg

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Während des Ersten Weltkrieges diente die Olympic in den Jahren 1914 bis 1918 als Truppentransportschiff. Zwei besonders erwähnenswerte Kriegsereignisse datieren auf den Oktober 1914, als sie unbeschädigt durch ein Minenfeld fuhr, um dem sinkenden Schlachtschiff Audacious zu helfen, sowie auf den 12. Mai 1918, als in ca. 500 Meter Entfernung das deutsche U-Boot U 103 gesichtet wurde. Offensichtlich hatte die U-Boot-Besatzung den Dampfer nicht rechtzeitig bemerkt, um sich in optimale Angriffsposition zu bringen, und musste auf die rückwärtigen Torpedorohre zurückgreifen, die aber nicht rechtzeitig feuerbereit waren. Kapitän Hayes ließ die Olympic Kurs auf U 103 nehmen, das sich mit einem Nottauchmanöver zu retten versuchte. Doch der Dampfer rammte das Boot, seine Backbord-Schraube durchschlug den Druckkörper, woraufhin U 103 sank. Zehn deutsche U-Boot-Fahrer kamen dabei ums Leben, 35 Mann überlebten, darunter der Kommandant Claus Rücker, und wurden später von einem US-amerikanischen Schiff aufgenommen.[5]

„Goldene Zwanziger“

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Nach dem Kriegsdienst wurde die Olympic 1919 wieder zum Linienschiff umgebaut. Dabei wurden ihre Kessel, wie bei vielen großen Dampfern zu der Zeit, auf Ölfeuerung umgestellt, was nicht nur eine schnellere und saubere Bunkerung ermöglichte, sondern auch eine Menge Personal einsparte.

In den 1920er Jahren war sie sehr beliebt und beförderte viele prominente Passagiere, darunter Marie Curie, Charlie Chaplin, Mary Pickford und Douglas Fairbanks sowie Prinz Edward, zu dieser Zeit Prince of Wales.[6] Zu ihrer Attraktivität verhalf ihr unter anderem, dass sie der Titanic zum Verwechseln ähnlich war.[7]

Während dieser Zeit war das Schiff in zahlreiche Unfälle verwickelt: Am 22. Mai 1924 kollidierte die Olympic bei New York mit dem Liner Fort St. George.[8] Im Februar 1926 wurde die Olympic im Nordatlantik von einer Monsterwelle getroffen, die zahlreiche Schäden, unter anderem vier zerstörte Brückenfenster (normalerweise ca. 24 Meter über dem Wasserspiegel), verursachte.

Ende der Karriere

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Die Olympic 1929 in Southampton

Von der Weltwirtschaftskrise Ende der 1920er Jahre waren auch die Linienschiffe betroffen. Vor allem die White Star Line, deren Management eher risikofreudig war und sich von der Titanic-Katastrophe nie ganz erholt hatte, befand sich in finanziellen Schwierigkeiten. So fand 1934 eine von der britischen Regierung erzwungene Fusion mit der konkurrierenden Cunard Line statt[9]. Die Führung der Reedereigruppe begann anschließend mit dem Verkauf aller alten Schnelldampfer, um den Bau der Queen Mary und der Queen Elizabeth zu finanzieren. Als dann die Olympic am 15. Mai 1934 das Nantucket-Feuerschiff im dichten Nebel rammte und dabei sieben der elf Besatzungsmitglieder starben[10][11][12], beschloss man den Verkauf der Olympic, welche jedoch noch eine letzte Fahrt antreten sollte und die am 12. April 1935, von New York kommend, in Southampton endete. Bis dahin hatte sie 257-mal den Atlantik überquert, dabei 430.000 Passagiere kommerziell transportiert und 1,8 Millionen Seemeilen zurückgelegt.[13]

Die Olympic passiert das Feuerschiff LV-117 bei Nantucket, einen Monat vor dem tödlichen Unfall

Angesichts der Wirtschaftslage und des Schiffsalters wurde von Politikern ein Verkauf der Olympic an eine Abwrackwerft bei Jarrow (Nordostengland) vermittelt, um die dortige hohe Arbeitslosigkeit zu lindern. Am 11. Oktober 1935 erreichte sie nach zweitägiger Fahrt Jarrow, wo innerhalb der nächsten zwei Jahre unter anderem die Inneneinrichtung ausgebaut wurde. Der Rumpf wurde nach Inverkeithing (Schottland) geschleppt und neben der Mauretania abgewrackt. Das gleiche Schicksal hätte vermutlich früher oder später auch die Titanic ereilt, sofern sie nicht auf ihrer schicksalhaften Jungfernfahrt gesunken oder im Ersten Weltkrieg – wie die Britannic – versenkt worden wäre.

Die Olympic (Links) und die Mauretania im Hafen von Southampton kurz vor der Verschrottung

Im Laufe der Zeit wurden die zahlreichen Einrichtungsgegenstände und Wandverkleidungen der Olympic bei Auktionen veräußert:

  • Die Walnuss-Paneele der Holztäfelung aus dem À-la-carte-Restaurant wurden zunächst in einem britischen Privathaus eingebaut. Die amerikanische Reederei Celebrity Cruises erwarb später die Teile bei einer Versteigerung des Auktionshauses Sotheby’s[14]. Sie befinden sich heute im Restaurant Olympic des Kreuzfahrtschiffs Celebrity Millennium.
  • Große Teile der Holztäfelung, die Fenster und der Marmorkamin der Lounge der Ersten Klasse wurden im White Swan Hotel im britischen Alnwick installiert. Dort befinden sich zudem Teile des Geländers der großen Freitreppe der Olympic.
  • Die berühmte Uhr Honour and Glory Crowning Time aus dem Treppenhaus, die mit der der Titanic identisch ist, befindet sich im SeaCity Museum in Southampton.
  • Der Kronleuchter auf dem Geländer des Treppenhauses auf dem D-Deck befindet sich im The Oyster Box Hotel in Durban, Südafrika.
  • Der ovale Deckenleuchter der Erste Klasse Lounge befindet sich im Opernhaus Cutler’s Hall in Sheffield, England.

Im Laufe der 24-jährigen Karriere der Olympic änderte sich ihre Ausstattung stetig. Gründe dafür waren reguläre Abnutzung der Ausstattung, Modernisierung und die Titanic-Katastrophe.

Im Grunde lassen sich diese Änderungen in folgende zeitliche Abschnitte einsortieren: 1911–1912, 1912–1913, 1914–1918, 1920er Jahre und 1930er Jahre.

Die Erste Klasse der Olympic nahm einen Großteil des Schiffes ein. Dessen Räumlichkeiten erstreckten sich vom Bootsdeck bis hinunter zum G-Deck.

Vorderes Treppenhaus
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Das große Treppenhaus der Olympic führte die Passagiere genauso wie bei ihren Schwesterschiffen Titanic und Britannic vom Bootsdeck bis hinunter zum F-Deck, wo sich die Türkischen Bäder befanden. Es lag direkt vor dem Schornsteinschacht des 2. Schornsteins. Es war ganz im Stil Ludwigs XV. gestaltet und in Eichenholz gehalten. Um die Gemälde herum, die sich auf den Treppenabsätzen befanden, waren kunstvoll verzierte Schnitzereien in Form von Girlanden aus Blumen und Früchten. Auf dem obersten Treppenabsatz befand sich eine große Holzschnitzerei, die sich um eine Uhr herum befindet und den Namen Honor and Glory trägt. Überall im Treppenhaus befanden sich Sessel und Sofas mit blauem Polster sowie elektrischen Heizungen, die rund um die Uhr das Treppenhaus erwärmten. Auf grüne Kreidetafeln, die sich gegenüber der Treppe in der Wand eingelassen befanden, konnten wichtige Informationen an die Passagiere vermittelt werden. Über dem Ganzen thronte eine ovale Glaskuppel aus schwarz lackiertem Stahl und Goldverzierungen. In dessen Mitte ruhte ein riesiger Kronleuchter. Auf dem C-Deck befand sich auf der Steuerbordseite die Rezeption (englisch „Enquiry Office“) und das Büro des Zahlmeisters (englisch Purser's Office), ihm gegenüber befand sich eine Garderobe. Hinter dem Treppenhaus fuhren drei Aufzüge vom E-Deck bis hinauf auf das A-Deck. Der schwarz-weiß geflieste Linoleumboden rundete das Gesamtbild ab. Die eher kleine Treppe vom E-Deck hinunter zum F-Deck teilte das Design des restlichen Treppenhauses nicht und wirkte eher wie ein Bereich der Besatzung. Jedoch führte die Treppe hinunter zu den Türkischen Bädern sowie zum Schwimmbad.

Aufgrund der ungefähr insgesamt 10 Dienstjahre als Passagierschiff und Truppentransporter während des Ersten Weltkrieges wurden die typischen schwarz-weißen Fliesen entfernt und durch einen türkisen Linoleumboden ersetzt, auf welchem sich Girlanden herumwinden. Dieser besagte Boden war eigentlich für das Treppenhaus des Schwesterschiffes Britannic gedacht da diese jedoch während des Weltkrieges versank und der Boden im Bestand der Werft zurückblieb, wurde dieser stattdessen auf der Olympic verbaut.

Als in den 30ern die Farbe Grün populär wurde, entschied man sich, das Treppenhaus zu modernisieren, indem man das ganze Treppenhaus grün und die detaillierten Holzverzierungen golden anstrich.[15] Als auf einer der Auktionen die letzten Überreste des Treppenhauses verkauft wurden, befanden sich letzte Reste der grünen Farbe auf der Holzvertäfelung.[16]

Hinteres Treppenhaus
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Aufgrund ihrer Größe benötigte die Olympic ein weiteres zentrales Treppenhaus, welches zwischen dem dritten und vierten Schornstein direkt hinter dem Maschinenschacht lag und das A-Deck mit dem C-Deck verband. Es war deutlich kleiner als das vordere Treppenhaus, hatte eine runde statt ovale Glaskuppel und eine zentrale Uhr mit schlichter Wandverzierung. Während auf dem B-Deck mehrere schmale Gänge zur Promenade und zum Restaurant führten, gab es auf dem A-Deck sehr viel Platz. Diesen nutzte man auf der Titanic für Kabinen, und als diese unterging, rüstete man diese auf der Olympic nach und erweiterte diese sogar. Von dem Treppenhaus aus hatten die Passagiere Zugang zum zuvor erwähntem Restaurant, zum Rauchsalon und der Lounge der Ersten Klasse, zum Barbier (Englisch Barber Shop) auf dem C-Deck sowie zu den Kabinengängen des B- und C-Decks.

Nach dem Untergang der Titanic verkleinerte man den Bereich auf dem A-Deck, um dort dieselben Kabinen hinzuzufügen, welche Thomas Andrews bei dem verunglückten Schwesterschiff kurzfristig noch einbauen ließ. Im Gegensatz zum Vorbild auf der Titanic wurden in die Holztäfelung Fensterattrappen eingebaut, es ist jedoch unbekannt, ob diese dahinter beleuchtet wurden, um den Anschein zu erwecken, diese Fenster würden nach draußen führen.

Nach ihrem Kriegsdienst als Truppentransporter wurden der Olympic in ihrem hinteren Treppenhaus den unbenutzten türkisen Linoleumboden ihrer jüngeren Schwester Britannic eingebaut und die nach dem Untergang der Titanic eingebauten Kabinen wurden auf der Steuerbordseite in Richtung Bug durch weitere Kabinen ergänzt. Dafür wurden nicht mehr benötigte Räume für Wassertanks und sonstige technische Räume abgebaut.

Da in den 30ern die Farbe Grün in den Trend kam, wurde das gesamte Treppenhaus grün lackiert, damit es seinem größeren Ebenbild vorne im Schiff entsprach. Auch wurde auf dem C-Deck der Barbier bis ins Treppenhaus erweitert, und auf dessen anderen Seite wurde ein Damenfriseur (Englisch Lady's Hairdresser) ergänzt.

Der Gymnastikraum (englisch Gymnasium) der Olympic befand sich Steuerbord neben dem zweiten Schornstein und war ein langgezogener, holzverkleideter Raum, dessen Zweck es war, sich darin sportlich zu betätigen. Er entspricht in etwa einem modernen Fitnesscenter. Darin befanden sich heute typische Sportgeräte, beispielsweise eine Rudermaschine, eine Kraftstation und ein Boxsack, aber auch eher ungewöhnliche Apparate wie das „Elektrische Kamel“, welches gut für die Leber sein soll, und das „Elektrische Pferd“. An einem Vorgänger des Indoorbikes konnten die Passagiere ein Wettrennen gegeneinander fahren, ohne sich über eine Fahrradstrecke bewegen zu müssen. Die weißen Wände waren unterbrochen durch die hölzerne Lambris, durch Milchglas-Fenster und den zahlreichen Glühbirnen wurde der Raum Tag und Nacht hell erleuchtet. Wem die Fenster immer noch zu offen waren, konnte ein hölzernes Gitter davorhängen, welches wie ein Rollladen Blicke abschirmte. Auf einer Informationswand hing ein Plan der Routen der White Star Line sowie ein Querschnitt der Olympic und Titanic.

Einen Großteil des Sonnendecks, auf welchem sich die Rettungsboote befanden, nahm die Erste Klasse ein. Um den Passagieren einen guten Blick aufs Meer zu ermöglichen, wurden, entgegen den Bedenken des leitenden Konstrukteurs Alexander Carlisle, mehrere Boote um das erhöhte Dach der Lounge der Ersten Klasse weggelassen. Dies führte zur Kündigung von Carlisle, woraufhin Thomas Andrews die Verantwortung über die Olympic und Titanic bekam. Die Passagiere konnten auf dem Deck flanieren, in einem der Liegestühle ein Buch lesen oder sich sonnen. Dafür war lediglich eine kleine Gebühr am Empfangsschalter auf dem C-Deck nötig, um sich für die Länge einer Überfahrt einen der Liegestühle zu sichern.

Vorderer Kabinentrakt
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Der vordere Kabinentrakt war, wie jeder Kabinentrakt für Standardkabinen, eine Aneinanderreihung aus Korridoren mit weißen Wänden und schwarz-weißen Linoleumfliesen. Am Ende der Korridore standen Kommoden aus Mahagoni, darüber Fenster, wovon aus man auf das Promenadendeck blicken konnte. Neben insgesamt 34 Standardkabinen für insgesamt 42 Passagiere befanden sich dort zwei öffentliche Toiletten für jeweils Damen und Herren sowie insgesamt fünf Badezimmer. Auch über eine kleine Küche und ein Lager für Geschirr (auf dem englischen Bauplan als Service bezeichnet) verfügte der Kabinentrakt, um die Passagiere mit Tee, Zwischenmahlzeiten oder sonstigen Dingen zu versorgen. Die zuständigen Stewardessen hatten ihr Quartier nicht weit in der Nähe des Treppenhauses, um immer auf Abruf bereit zu sein.

Die Kabinen des A-Decks waren einfache Standardkabinen mit weißen Wänden und grünem Teppichboden im Bibby-Stil. Sie verfügten über ein Bett aus Messing, ein Schminktisch, ein Waschschrank und einen Kleiderschrank aus Mahagoni sowie ein Sofa mit cyanfarbenem Polster, auf dem sich Blumen rankten. Während die Außenkabinen über Fenster mit rosa Gardinen verfügten, erhielten die Innenkabinen Tageslicht durch Dachfenster, welche durch Bullaugen mit dem Bootsdecks verbunden waren. Jede Kabine war zudem mit einer kleinen Heizung sowie einer kleinen Leselampe mit cyanfarbenen Schirm ausgestattet.

Die einzigen beiden Ausnahmen dabei spielten die Kabinen A3 und A4, welche einen blauen Teppichboden, ein Doppelbett aus Messing sowie ein Stockbett aus Holz und ein Sofa besaß. Aufgrund ihrer Lage verfügten die beiden Kabinen Fenster an zwei der vier Wände, wodurch man auf das offene Meer sowie zum Bug in Fahrtrichtung blicken konnte.

Man wurde dazu angehalten, nachts das Promenadendeck zu meiden, da die Schritte leicht von den Bewohnern der Kabinen des A-Decks gehört werden konnte, da das Schiff über keine modernen Schalldämmungstechniken verfügte. Ein weiteres Problem mit Geräuschen bildeten die Korridore, welche über keine schallisolierend wirkenden Türen verfügten. Dadurch konnten Geräusche vom anderen Ende des Schiffes durch die Treppenhäuser bis in die Kabinentrakte schallen, wodurch es in den Kabinen selbst ziemlich laut war. Auf der Titanic, der Britannic und später auf der Olympic wurden diese Türen nachgerüstet.

Lese- und Schreibsaal
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Der Lese- und Schreibsaal war ein weiß gehaltener Raum, der sich um den Schacht des zweiten Schornsteins wickelte. Er diente als Salon für die Damen, um dort ein Buch zu lesen, einen Brief zu schreiben und sich mit Gleichgesinnten zu unterhalten, jedoch wurde er nicht häufig genutzt, da sich die Gesellschaft zu der Zeit veränderte und sich Damen „nicht mehr zurückzogen“. Diese nutzen stattdessen die Lounge nebenan, wo sie sich mit ihren Männern aufhielten. Da der Lese- und Schreibsaal unter dem vorderen erhöhten Dach lag, wurde er durch das Sonnenlicht des Bootsdecks hell erleuchtet. Die weißen Holztäfelungen im gregorianischen Stil standen im Kontrast zu den dunklen Holztischen und farbenfrohen Sesseln. Der rosa Teppich und die offenen Fenster hinaus zum Promenadendeck rundeten das Design ab. Da der Raum selten benutzt wurde, war er zudem sehr ruhig und war ein optimaler Rückzugsort für jene, die die Menschenmengen meiden wollten.

Aufgrund seiner geringen Nutzung entschied man sich, den Lese- und Schreibsaal zu verkleinern und den frei gewordenen Platz für weitere Kabinen zu nutzen. Während dieses Umbaus wurden zudem beschädigte und abgenutzte Möbelstücke des Raumes durch jene von der untergegangenen Britannic ersetzt. Zudem erhielt die Olympic auch dessen Gemälde und Blumenkübel, die es erstmalig auf der Titanic gab und in der ursprünglichen Version des Raumes auf der Olympic fehlten.

Die Lounge der Ersten Klasse diente als Gesellschaftsraum und Bibliothek der ersten Klasse und war einer der größten Räume des Schiffs, eingerichtet im Stil Ludwigs XV. Die Holzverzierungen des Raumes in U-Form setzten einen starken Fokus auf die Musik und auf die Musen, Wesen der Künste und Musik aus der griechischen Mythologie. Die hohen Fenster, welche dank des erhöhten Dachs bis zum Bootsdeck gingen, ließen tagsüber Licht in den Raum, jedoch nicht viel, was den Raum eher dunkel und gemütlich machte. Die grün gehaltenen Sitzmöbel wiesen Pflanzenranken auf, welche sich über die Polster schlängeln. Ein großes Bücherregal stand zentral direkt auf der Vorderseite des Schachtes des dritten Schornsteins, flankiert von einer Uhr und einem Barometer. Gegenüber davon stand ein riesiger Kamin aus Marmor, welcher in einer Einbuchtung stand, um die Wärme des künstlichen Feuers in die Mitte des Raumes leitete. Auf dem Kaminsims stand eine bronzene Statue von Artemis, der griechischen Göttin der Jagd, welche ein Hirsch am Geweih festhält. Wer in Ruhe sein Buch lesen, den neuesten Tratsch austauschen oder ein Brettspiel spielen wollte, konnte sich in eine der Nischen zurückziehen, welche etwas Privatsphäre boten. Dank der angeschlossenen Küche konnten die Passagiere mit Tee, Gebäck und auch Wein versorgt werden. Sollte es einen Sonderwunsch geben, konnten die Stewards über den Speiseaufzug oder über ein kleines Treppenhaus Speisen und Getränke aus der Hauptküche auf dem D-Deck beschaffen. Die Lounge diente zudem als Evakuierungspunkt der Passagiere der Ersten Klasse, sollte die Olympic in eine Notsituation wie ihre Schwestern geraten.

Die Lounge der Olympic wurde nur minimal modernisiert. Größte Neuerung war die einrollbare Leinwand, welche die Lounge bei Bedarf in ein schiffseigenes Kino verwandeln konnte.

Dieser U-förmige Raum in der hinteren Hälfte des Schiffes war für die Männer, um sich über Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft zu unterhalten, während man Zigarren raucht. Ein besonderer Blickfang waren die zahlreichen Buntglasfenster, welche Szenen aus der Schifffahrt und der Natur abbildeten, und die mit Perlmutt besetzte Täfelung aus Mahagoni. Im zentral gelegenen Kamin brannte ein echtes Feuer und in den karmesinroten Sitzgelegenheiten konnten die Herrschaften dieses genießen. Die sich dahinter befindliche Küche diente zur Versorgung der Gäste des Rauchsalons mit alkoholischen Getränken. Auf der Backbordseite führte eine Drehtür in eines der Palmengärten des Schiffs, links daneben befand sich eine Durchreiche zur Küche. Rechts von der Drehtür befand sich eine Kommode, auf der zahlreiche Zigarren- und Tabaksorten zum Verkauf angeboten wurden. Wollten die Herrschaften auf Toilette, konnten sie dies in der Herrentoilette unterhalb des vierten Schornsteins tun, welche sich seitlich der Zugänge zum hinteren Treppenhaus und von beiden Seiten aus begehbar war. Die Buntglasfenster, welche sich um den Schornsteinschacht befanden, wurden durch Lichtschächte beleuchtet, die hinauf zum Bootsdeck führten. Durch eine Wendeltreppe, welche vom Bootsdeck bis hinunter auf das D-Deck reichte, konnte man Vorräte für die Versorgung des Rauchsalons und der Palmengärten aus der Hauptküche besorgen.

Die dunkle und gemütliche Atmosphäre wurde durch den Bodenbelag gestört, der aus weiß-gelben Linoleumfliesen bestand. Dieser Boden wurde auf den Schwesterschiffen der Olympic und später auf der Olympic selbst abgeändert.

Nach dem Ersten Weltkrieg war der Linoleumboden des Rauchsalons abgenutzt, wodurch man den grünen Boden aus dem Rauchsalon der Britannic nahm und ihn in den Rauchsalon der Olympic einbaute.

Die Palmengärten waren zwei kleine, quadratische Räume mit weißen Wänden, an denen grün gestrichene Spaliere hingen, woran sich Efeu hochrankte. Große Fenster und die große Doppelschiebetür zum Heck hinaus ließen viel Licht in den Raum und ließen ihn erstrahlen. Auf den schwarz-beigen Schachbrett-Fliesenboden standen zahlreiche Korbtische und Stühle mit Blumenmuster, eine Reihe von Kentia-Palmen standen in den Räumen verteilt in bronzenen Töpfen an den Wänden. Neben einem kleinen Nachmittagstee konnten sich hier Passagiere unterhalten sowie Sandwiches und Gebäck essen. Zwischen den beiden Räumlichkeiten befand sich eine Küche, die ebenfalls für die Verpflegung des Rauchsalons verantwortlich war, und das Treppenhaus der Zweiten Klasse, welches sich durch das Schiff nach unten bohrte. Durch die große Drehtür im Rauchsalon konnte man in den Palmengarten auf der Backbordseite gelangen, der auf der Steuerbordseite war nur über das Promenadendeck erreichbar, wodurch ihn seine abgeschiedene Lage zu einem Aufenthaltsort für Kinder machte. Diese beschrieben den Raum als „Märchenschloss“, zurückzuführen auf seine Gestaltung. Zudem galt in dem Palmengarten auf der Steuerbordseite im Gegensatz zu seinem Gegenstück ein striktes Rauchverbot, was den Raum für die Erwachsenen unbeliebt, doch für die Kinder umso beliebter machte.

Das A-Deck-Promenadendeck war das einzige Promenadendeck auf allen drei Schiffen, auf denen man einmal komplett um das Schiff herum gehen konnte. Grund dafür war, dass es ausschließlich der Ersten Klasse gehörte. Sie galt als die „geöffnete Promenade“, da sie keinen Schutz vor Wind und Wetter bot. Wenn Passagiere eine windstille Promenade bevorzugten, riet man ihnen, auf die B-Deck-Promenade zu gehen, die „geschlossene Promenade“. Bei Bedarf konnte man jedoch ein Tuch am vorderen Ende der Promenade spannen, um einen Windschutz zu schaffen, falls man diesen benötigte.

Man konnte auf dem Promenadendeck einen der zahlreichen Deckstühle buchen, welche mit kleinen Nummernschildern markiert waren, sich darauf mit einer Decke zudecken und ein Buch lesen, während man eine Tasse Tee trinkt. Auch konnte man das Deck entlang flanieren und die Aussicht genießen. Die A-Deck-Promenade gilt als eines der Hauptmerkmale zur Unterscheidung der Olympic und Titanic, da bei der Letzteren die geschlossene Promenade des B-Decks mit der geöffneten auf dem A-Deck zusammengelegt wurden und dadurch halb geschlossen, halb geöffnet war. Dies erfolgte ziemlich spät in der Bauphase der Titanic, was die Unterstützer der Titanic-Switch-Theorie als weiteres Argument für den Tausch beider Schiffe nutzen.

Wäre es auf der Olympic zu einem Notfall gekommen, sah das Sicherheitskonzept vor, die Rettungsboote auf die Höhe der A-Deck-Promenade herunterzulassen, damit von dort die Passagiere aus der Lounge in die Boote gebracht werden können. Auf der Titanic sah das Sicherheitskonzept dies ebenso vor, woran sich auch einige Offiziere während des Untergangs hielten, da aber die A-Deck-Promenade der Titanic teilweise verglast war und die Kurbeln, um die Fenster herunterzukurbeln, zeitweise unauffindbar waren, brachte dies einige Probleme mit.

Vorderer Kabinentrakt (B1 bis B37)
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Der aus insgesamt 37 Standardkabinen bestehende Kabinentrakt konnte 45 Passagiere beherbergen und bestand fast ausschließlich aus Außenkabinen mit Blick auf die Promenade. Lediglich eine der Kabinen war eine Innenkabine, welche nur für eine Person ausgelegt war. Die Kabinen waren im Bibby-Stil gehalten, einem bestimmten Stil der Standardkabinen. Er kennzeichnete sich durch Betten aus Mahagoni und einem roten Teppich aus. Zwei der Kabinen, B3 und B4, die mit 7,5 Quadratmetern die kleinsten Kabinen auf dem Schiff waren, waren im Shetaron-Stil gehalten, die sich durch gerundete Formen an den Messingbetten, Schminktischen und Waschtisch auszeichneten. Die einzige Innenkabine des Kabinentrakts zeichnete sich dadurch aus, dass ihre Möbel aus Eiche statt aus Mahagoni waren.

Zentraler Kabinentrakt (B38 bis B65)
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28 Suiten, zwei davon Wohnzimmer (Englisch Sitting Rooms), 5 öffentliche Badezimmer, 12 private Badezimmer, 2 öffentliche Toiletten und 4 Standard-Innenkabinen bilden den zentralen Kabinentrakt des B-Decks. Die Suiten waren in zahlreichen Stilen gestaltet, die sich an französischen Schlössern und englischen Herrenhäusern inspirierten, darunter Stile wie Louis-quatorze (Ludwig XIV.), Louis-quinze (Ludwig XV.), Louis-seize (Ludwig XVI.), Queen Anne, Empire, Modern und Old Dutch sowie Varianten des Georgian-Stils.

Stile der Suiten
Suite Bild Schiffsseite Stil Beschreibung
B38 Backbord Eines der beiden Wohnzimmer (Sitting Rooms)
B39 Steuerbord Adam-Stil Eines der beiden Wohnzimmer (Sitting Rooms)
B40 Backbord Empire
B41 Steuerbord Italienische Renaissance
B42 Backbord White Star "Typ A"
B43 Steuerbord White Star "Typ A"
B44 Backbord White Star "Typ A"
B45 Steuerbord White Star "Typ A"
B46 Backbord Louis-seize Ludwig XVI. in Weiß und gelben Tapeten
B47 Steuerbord Modern Dutch Modern Dutch in Eichenholz mit roten Tapeten
B48 Backbord Queen Anne Queen Anne mit gelben Tapeten
B49 Steuerbord Old Dutch
B50 Backbord
B51 Steuerbord Modern Dutch Modern Dutch in Platanenholz mit grünen Tapeten
B52 Backbord White Star "Typ B"
B53 Steuerbord White Star "Typ B"
B54 Backbord White Star "Typ B"
B55 Steuerbord White Star "Typ B"
B56 Backbord White Star "Typ B"
B57 Steuerbord White Star "Typ B"
B58 Backbord
B59 Steuerbord Georgian-Stil Georgian-Stil in Weiß
B60 Backbord White Star "Typ B"
B61 Steuerbord White Star "Typ B"
B62 Backbord White Star "Typ B"
B63 Steuerbord White Star "Typ B"
B64 Backbord Louis-quatorze Ludwig XIV. in Grau
B65 Steuerbord Louis-seize Ludwig XVI. in Eichenholz
Hinterer Kabinentrakt (B66 bis B73)
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Der hintere Kabinentrakt des B-Decks besteht aus insgesamt sechs Suiten. Vier dieser Suiten (B66, 67, 68 & 69) befinden sich seitlich der hinteren Haupttreppe, und zwei weitere Stardardkabinen (B71 & 73) liegen zwischen dem Treppenhaus und dem Restaurant.

Stile der Suiten
Suite Bild Schiffsseite Stil Beschreibung
B66 Backbord White Star "Typ A"
B67 Steuerbord White Star "Typ A"
B68 Backbord White Star "Typ B"
B69 Steuerbord White Star "Typ B"

Auf der Olympic gab es, anders als auf ihren Schwesternschiffen, in ihrer Anfangsphase keinen Empfangsraum vor dem Restaurant. Erst nach dem Untergang der Titanic baute man einen kleinen Empfangsbereich an die Stelle, wo sich zuvor die Standardkabinen B71 und 73, der Kassierer für das Restaurant sowie ein Weinlager befanden.

Das Restaurant, auch als A-la-Carte-Restaurant bekannt, war ein italienisches Aufpreis-Restaurant und wurde von Luigi Gatti, einem italienischen Geschäftsmann, betrieben. Es war sehr beliebt und wurde häufig besucht. Hier konnte man eines der sieben Klaviere der Olympic auf einer kleinen Orchesterplattform finden, was sich in der Mitte einer zentral gelegenen Vitrine befindet. Es gab von den Gästen die Beschwerde, dass die Passagiere der Zweiten Klasse, die auf ihrer Promenade links und rechts des Restaurants durch die großen Fenster den Gästen beim Essen zuschauten, stören würden. Man entschied sich daher aufgrund dieser Beschwerden und der allgemeinen Beliebtheit des Restaurants, das Restaurant auf allen drei Schiffen zu vergrößern und die Promenade der Zweiten Klasse zu reduzieren sowie so zu verlegen, dass die Passagiere der Zweiten Klasse nicht mehr in das Aufpreis-Restaurant blicken konnten.

Die Sitzmöbel des Restaurants waren mit einem Blumenmuster bestickt, der blassrote Teppichboden ließ den Raum warm wirken. In die Säulen eingelassen befanden sich kleine hölzerne Servicetische, in denen unbenutzte Gläser, Besteck und Gewürze lagerten, um die Gäste ganz nach ihren Wünschen zu bedienen. Da es anscheinend wegen der mangelnden Bewegbarkeit der Servicetische Beschwerden gab, wurden auf der Titanic und in der späteren Karriere der Olympic die festverankerten Servicetische durch bewegbare Servicewägen ausgetauscht.

Das Café Parisien, welches sein Debüt auf der Titanic feierte und dort sehr beliebt war, fand sich zuerst nicht auf der Olympic, da sich an dessen Stelle noch die B-Deck-Promenade befand. Nach dem Untergang der Titanic wurde jedoch ein Café Parisien eingebaut.

Das Promenadendeck des B-Decks auf der Olympic und auf der unfertigen Titanic galt als das geschlossene Promenadendeck, was bedeutete, dass sie durch ein Windschild und verglasten Fenstern vor Wind und Wetter geschützt war. Die Passagiere der Ersten Klasse teilten sie sich mit der Zweiten Klasse. Dessen Promenade ermöglichte es den Reisenden der Zweiten Klasse, in das Restaurant der Ersten Klasse zu blicken. Dies löste Unbehagen unter den Gästen des Restaurants aus, sodass auf der sich im Bau befindlichen Titanic das Restaurant auf der Backbordseite ausdehnte und auf der Steuerbordseite das Café Parisien ergänzt wurde. Zudem dient die Promenade als eines der Einstiegspunkte der Ersten und Zweiten Klasse.

Auf dem C-Deck befinden sich nicht viele öffentliche Orte für die Passagiere, es ist jedoch das oberste Deck, welches sich über die komplette Länge erstreckt. Auch die Erste Klasse findet hier ihren Bereich mit den meisten Kabinen.

Vorderer Kabinentrakt
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Der vordere Kabinentrakt auf dem C-Deck mit ihren Standardkabinen unterschied sich nicht wirklich von denen auf der Titanic. Eine Besonderheit waren jedoch eigene Bäder, die einige der Kabinen hatten. Diese konnten, je nach Bedarf, einer bestimmten Kabine zugeordnet werden oder, wenn es gewünscht oder notwendig war, von zwei Kabinen gleichzeitig geteilt werden. Das Standardkabinen (teilweise) eigene Badezimmer hatten, war zu dieser Zeit eine Neuheit auf Schiffen und bildet heutzutage den Standard. Der Zahlmeister (Englisch Pursor) hatte seine Innenkabine auf der Backbordseite nahe des Treppenhauses.

Empfangsschalter
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Der Empfangsschalter der Ersten Klasse, auch Rezeption genannt, befindet sich auf allen drei Schiffen der Olympic-Klasse auf der Backbordseite und besteht aus einem Auskunftsbüro (englisch Enquiry Office), dem Zahlmeisterbüro sowie einer Garderobe gegenüber des Empfangsschalters auf der Steuerbordseite. Diese Garderobe (englisch Cloak Room), welche nur für Hüte und Zylinder gedacht war, wurde schon zu Beginn so selten genutzt, dass sie im Laufe der Karriere der Olympic rasch entfernt wurde und auf der Titanic nicht einmal eingebaut wurde.

Mittlerer Kabinentrakt (C56 bis C129, C130 bis C146)
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Der mittlere Kabinentrakt, welcher zudem auch der hintere Kabinentrakt ist, erstreckt sich vom vorderen über das hintere Treppenhaus der Ersten Klasse bis kurz vor das vordere Treppenhaus der Zweiten Klasse und ist damit der größte zusammenhängende Kabinentrakt des Schiffes. Neben den Suiten in zahlreichen Einrichtungsstilen befinden sich in dem Kabinentrakt mehrere Standardkabinen, welche für das persönliche Personal der Passagiere vorgesehen waren. Für diese fand sich zudem in dem Kabinentrakt ein Speisesaal (englisch Maid's and Valet's Dining Saloon), in welchem Kammerdiener und Zofen essen konnten. Über eine kleine Küche, welche mit der Hauptküche ein Deck tiefer verbunden war, wurde der Speisesaal versorgt.

Auch fand sich dort ein kleiner Speisesaal für die Funker, die als Mitarbeiter von Marconi an Bord waren, sowie für die Postoffiziere. Daher wurde der Raum auf Deckplänen als Postal Officer & Marconi Operators Saloon betitelt.

Ein Zugang am Ende der Korridore auf der Steuerbordseite führt zum Untersuchungszimmer sowie zum Schiffskrankenhaus. Direkt gegenüber des Zugangs schlafen der Schiffsarzt sowie sein Assistent.

Stile der Suiten
Suite Bild Schiffsseite Stil Beschreibung
C56 Backbord Eines der beiden Wohnzimmer (Sitting Rooms)
C57 Steuerbord Regency Eines der beiden Wohnzimmer (Sitting Rooms)
C58 Backbord
C59 Steuerbord Empire
C60 Backbord
C61 Steuerbord White Star "Typ A"
C62 Backbord
C63 Steuerbord White Star "Typ A"
C64 Backbord
C65 Steuerbord Louis-seize Ludwig XVI. in Weiß und türkisen Tapeten
C66 Backbord
C67 Steuerbord Queen Anne Queen Anne mit violetten Tapeten
C68 Backbord
C69 Steuerbord
C70 Backbord
C71 Steuerbord White Star "Typ B"
C72 Backbord
C73 Steuerbord White Star "Typ B"
C74 Backbord
C75 Steuerbord White Star "Typ B"
C76 Backbord
C77 Steuerbord White Star "Typ B"
C78 Backbord
C79 Steuerbord
C80 Backbord
C81 Steuerbord Georgian-Stil Georgian-Stil in Weiß
C82 Backbord
C83 Steuerbord Louis-quatorze Ludwig XIV. in Grau
C84 Backbord
C85 Steuerbord
C86 Backbord
C87 Steuerbord
C88 Backbord
C89 Steuerbord
C90 Backbord
C91 Steuerbord
C92 Backbord
C93 Steuerbord
C94 Backbord
C95 Steuerbord
C96 Backbord

Der Barbier (englisch Barber Shop) lag auf der Backbordseite neben dem hinteren Treppenhaus der Ersten Klasse, parallel zum Speisesaal der Bediensteten. Dort wurden neben einem Bartschnitt auch Souvenirs verkauft.

Vorderer Kabinentrakt
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Der vordere Kabinentrakt, welcher aus Standardkabinen bestand, war verbunden mit dem Empfangssaal des Speisesaals, genauer gesagt mit dem Eingangsbereich. Dieser konnte zu einem Eingangsbereich der Dritten Klasse umgebaut werden. Währenddessen war der Kabinentrakt mit einem Gitter abgesperrt. Um den Passagieren der Ersten Klasse dennoch den Zugang zum Kabinentrakt zu ermöglichen, wurde eine Treppe hinunter auf das E-Deck eingebaut, um die abgesperrten Bereiche dennoch betreten zu können. Diese Treppe ermöglichte außerdem einen schnellen Zugang zur Squashhalle auf dem G-Deck, welches vom E-Deck aus betreten werden konnte.

Der Empfangssaal (englisch Reception Room) auf dem D-Deck war ein Raum, der ähnlich wie der angrenzende Speisesaal im gregorianischen Stil gehalten wurde. Dort sollten die Passagiere auf den Beginn der Essenszeit warten und sich die Zeit durch Gespräche und kleinere Köstlichkeiten wie Tee und Gebäck vertreiben. Dort fand sich zudem der Haupteingang der Ersten Klasse. Über die vordere Haupttreppe, die sich in der Mitte des Raumes befindet, gelangt man hinauf auf das C-Deck, wo sich der Empfangsschalter befand.

Der Boden des Raumes war mit einem rostroten Teppich belegt, auf dem Korbstühle, Tische sowie zahlreiche Sofas und Sessel mit Blumenmotiv verteilt standen. In den Boden um die Säulen waren kleine Blumenbeete eingelassen, in welchem Palmen wuchsen. Der Raum war im Laufe der Dienstjahre der Olympic stets beliebt und dementsprechend voll. Damit sich die Passagiere dennoch in den Raum setzten konnten, nahmen diese Stühle aus ihren Kabinen und brachten diese in den Empfangssaal mit. Teil des großen Erfolges des Raumes war der Flügel von Steinway & Sons, einer der sieben Klaviere auf dem Schiff und der einzige Flügel, welcher im Laufe der Dienstjahre immer mal wieder woanders im Raum stand.

Der Empfangssaal bzw. der Einstiegsbereich der Olympic hatte im Vergleich zur Titanic und Britannic eine ungewöhnliche Form, Ausstattung und Funktion. Die Form der Eingangsbereiche auf der Olympic war komplett quadratisch, während sie auf ihren Schwesternschiffen deutlich eckiger und kleiner waren. Auch entschied man sich für ein anderes Design des Bereichs. Während man im Empfangssaal die Holzwände weiß strich, beließ man im Eingangsbereich und den Bereich um die Aufzüge hinter der Haupttreppe die natürlichen Eichenholzwände.

Zudem gab es eine Treppe hinunter auf den Schottlandweg auf dem E-Deck. Der Eingangsbereich der Ersten Klasse konnte bei Bedarf zu einem Eingangsbereich für die Dritte Klasse umgewandelt werden. Dafür wurden Gitter vor die Zugänge zum Empfangssaal und dem vorderen Kabinentrakt geschoben und die Passagiere der Dritten Klasse konnten über die Treppe auf das E-Deck auf das Schiff zusteigen.

Die nennenswerteste Änderung war der Umbau des Eingangsbereich, welcher an den der Titanic angepasst wurde. Neben der Treppe auf den Schottlandweg verschwand auch die rechteckige Form des Bereichs und die naturbelassenen Eichenholzwände.

Der Speisesaal der Ersten Klasse war der größte Raum auf dem Schiff und lag zwischen dem zweiten und dritten Schornstein zentral im Schiff. Er umfasste Platz für etwas 500 Passagiere und erstreckte sich über die gesamte Breite des Schiffes. Er war im gregorianischen Stil gehalten und dessen Wände waren weiß gestrichen, wobei ursprünglich geplant war, den Raum mit Eichenholz zu belassen. Buntglasfenster an den Außenwänden ließen viel Licht in den Raum. Für diejenigen, die etwas Ruhe suchen, gib es die Möglichkeit, sich in einen der sechs Nischen zu setzen, um ein gewisses Maß an Ruhe zu haben.

Mittlerer Kabinentrakt
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Der Mittlere Kabinentrakt bestand aus einem langgezogenen Korridor, welcher von dem vorderen Kabinentrakt der Dritten Klasse bis zum vorderen Treppenhaus der Zweiten Klasse reichte. Dieser war dafür ausgelegt, dass man den Bereich je nach Bedarf für die Erste oder Zweite Klasse nutzen konnte. Auf den Decksplänen wurde dieser Bereich als Alternative Erste oder Zweite Klasse Kabinen (englisch Alternative First or Second Class Cabins) bezeichnet. Wollte man also viele Passagiere der Zweiten Klasse an Bord einladen, würde man mittels Absperrgittern und verschließbaren Türen den Passagieren der Ersten Klasse den Zugang zu den Kabinen verwehren.

Vier weitere Kabinen waren jedoch nur der Ersten Klasse zugänglich. Dies konnte durch eine Treppe erreicht werden, die vom D-Deck bis hinunter aufs G-Deck zur Squashhalle reichte.

Türkische Bäder
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Die Türkischen Bäder waren eine aus mehreren Räumen bestehende exklusive Einrichtung der Ersten Klasse des F-Decks, welche zwischen dem Schwimmbad und dem Speisesaal der Dritten Klasse auf der Steuerbordseite lag. Um Zugang zu den Türkischen Bädern zu gelangen, musste man bei der Rezeption auf dem C-Deck ein Ticket kaufen. Die Bäder waren nach Geschlechtern getrennt, wobei Frauen die Bäder zwischen 9:00 und 12:00 Uhr und Männer zwischen 14:00 und 18:00 Uhr nutzen konnte. Die Kosten beliefen sich auf 4 Schilling (heute 25 Pfund) oder 1 US-Dollar (heute 31 US-Dollar) pro Person. In der Nähe gab es eine kleine Küche, sodass man die Passagiere auch mit Getränken versorgen konnte.

Der Kühlraum war ein großer, offener Raum mit Wänden aus Teakholz, der in einer Mischung aus maurischen und arabischen Stilen dekoriert war, um an ein türkisches Hamam zu erinnern. Die Wände waren mit glänzenden Fliesen verkleidet, die ein Pflanzenmuster in den Farben hell- und dunkelblau darstellten. An einer der Wände befand sich ein Trinkbrunnen aus Marmor. Die tiefrote Decke wurde von goldenen Deckenleisten geteilt, zahlreiche Lampen mit Bronzefassung beleuchteten den Raum. Auf der Rückseite des Raumes schien durch mehrere Bullaugen das Sonnenlicht, welches durch einen „Kairoer Vorhang“ verdeckt wurde. Überall im Raum verteilt standen Klappstühle, Damasttische und Chaiselounges aus Teakholz, allesamt mit Verzierungen. Zudem befanden sich mehrere Umkleiden in der Nähe des Eingangs.

Vom Kühlraum gelangte man zum Temperierten Raum, dessen Eichenholzwände eher simpel gehalten wurde und im Vergleich zum Kühlraum deutlich heller war. Er diente den Passagieren zur Akklimatisierung, wenn diese aus dem Dampfbad oder der Sauna kamen. Der Boden des Raumes bestand aus simplen Holzbrettern. Trotz der hellen Atmosphäre hatte der Temperierte Raum keine Bullaugen.

Die Sauna und das Dampfbad grenzten direkt an den Temperierten Raum und dessen Rückwand grenzte wiederum direkt an den Speisesaal der Dritten Klasse. Sie waren im selben Stil gehalten wie der Temperierte Raum, jedoch deutlich kleiner. Sie galten als die „Heißen Räume“ der Türkischen Bäder.

Die Elektrischen Bäder bestanden aus zwei kleinen Räumen mit einer Maschine, dem Elektrischen Bad, auch Elektrisches Dampfbad genannt, welches als Wunderwerk der damaligen Zeit galt. Wenn man sich hineinlegte, umhüllte die Maschine den Körper der Person mit extrem heißem Dampf, der neu beleben und revitalisieren sollte. Er schien bei den Passagieren der Olympic nicht sonderlich viel genutzt worden sein, da es auf der Titanic nur noch einen dieser Räume gab.

Der Duschraum war ein Raum, indem sich eine Dusche befand, die sanfte Wasserstrahlen auf alle Seiten des Körpers stieß und eine massierende Wirkung haben sollte. Auf einer Liege konnten sich Passagiere auf den Bauch oder den Rücken legen und von weiteren Wasserstrahlen massiert werden.

Das Schwimmbad auf der Steuerbordseite ist, entgegen der Meinung einiger Leute, das offiziell allererste Schwimmbad auf See, die Titanic steht auf Platz 2. Es besteht aus einem langen Raum mit weißen Stahlwänden und blau-weiß gefliesten Boden. Es finden sich dort mehrere Umkleidekabinen und zwei Duschen. Der einzige Unterschied zum Schwimmbad der Titanic besteht darin, dass sich an der Wand mit den Bullaugen eine Reihe von Wasserrohren entlangschlängeln, welche bei der Titanic umverlegt wurden und damit nicht mehr zu sehen waren.

Es besteht die Diskussion, ob nicht die Olympic, sondern die Adriatic das erste Schwimmbad auf See besaß, doch der Pool der Adriatic war eher ein Planschbecken und kein Schwimmbad.

Die Zweite Klasse der Olympic unterschied sich nur marginal von denen ihrer Schwesterschiffe, da man mit den Designs der Zweiten Klasse zufrieden war. Daher gab es auch im Laufe ihrer Karriere großen Änderungen an der Ausstattung der Zweiten Klasse der Olympic.

Die Zweite Klasse erstreckte sich auf der Olympic vom Bootsdeck bis hinunter zum G-Deck.

Vorderes Treppenhaus
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Das vordere Treppenhaus der Zweiten Klasse reichte vom Bootsdeck hinunter bis auf das F-Deck. Inmitten des sich windenden Treppenhaus lag einer der vier Aufzüge und reichte ebenfalls so weit tief ins Schiff.

Eine Besonderheit bildete das A-Deck des Treppenhauses. Da es auf dem Deck keine Räumlichkeiten der Zweiten Klasse gab, diente das Deck lediglich als Transit. Daher gab es dort auch keine Möglichkeit, mit dem Aufzug auszusteigen. Lediglich ein Buntglasfenster in einen Belüftungsraum ließ sich dort bestaunen.

Auf dem E-Deck fand sich an der Rückwand (ähnlich wie im Gymnastikraum der Ersten Klasse) eine Abbildung der Routen der White Star Line sowie ein Querschnitt der Olympic-Klasse.

Hinteres Treppenhaus
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Das hintere Treppenhaus der Zweiten Klasse reichte, anders als sein vorderes Gegenstück, vom B-Deck bis hinunter auf das G-Deck, wobei die Treppe auf dem letzteren Deck etwas einfacher gestaltet wurde und sich damit ein Merkmal mit der vorderen Treppe der Ersten Klasse teilte. Anstelle eines Aufzugs befand sich in dessen Mitte ein langer Treppenschacht, von welchem man bis auf das F-Deck blicken konnte. Durch den oberen Teil des Treppenhauses zog sich außerdem der hintere Mast.

In diesem Treppenhaus befand sich auch eines der sieben Klaviere der Olympic, eines von zwei Klavieren der Zweiten Klasse.

Das Sonnendeck der Zweiten Klasse umfasste das hinterste Viertel des Bootsdeck sowie das erhöhte Dach des Rauchsalons der Ersten Klasse. Dort befanden sich die Rettungsboote 9 bis 16. Trotz der mangelnden Aussicht aufgrund der Rettungsboote erfüllte das Sonnendeck der Zweiten Klasse denselben Zweck wie das der Ersten Klasse; Deckspiele wie Shuffleboard spielen, sich in Liegestühlen sonnen sowie Brühe und Tee zu sich nehmen, die Aussicht genießen und über das Deck flanieren.

Das Deckshaus, welches den Schacht des vierten Schornsteins umschloss, umfasste zahlreiche Lüftungs- und Lichtschächte, darunter der Lichtschacht für die Buntglasfenster des Rauchsalons der Ersten Klasse, und eine Wendeltreppe, welche hinunter in die Küche des B-Deck-Restaurants und in die Hauptküche auf dem D-Deck führte. Während sich in dem Deckshaus auf der Titanic der Hundezwinger befand, gab es auf der Olympic lediglich ein paar Lagerräume für Deckstühle und -spiele.

Neben dem Deckshaus befanden sich auf dem Sonnendeck der Zugang zum vorderen Treppenhaus der Zweiten Klasse sowie das Schutzdach der Glaskuppel des hinteren Treppenhauses der Ersten Klasse. Auf dem erhöhten Dach des Rauchsalons befand sich der Schornstein des Kamins aus dem darunterliegenden Raumes, da dieser der einzige echte Kamin auf dem Schiff war, während alle anderen Kamine elektrisch waren. Da der Rauch des Kamins über das Sonnendeck flog, entschied man sich bei der Titanic, den Schornstein des Kamins durch Rohre mit dem vierten Schornstein zu verbinden und so den Rauch aus der Reichweite von den Passagieren umzuleiten.

Der Rauchsalon der Zweiten Klasse auf der Olympic war der einzige öffentliche Raum auf der Olympic-Klasse, der sich nie verändert hat. In grünen Lederstühlen konnten sich die Herrschaften der Zweiten Klasse rauchen und sich mit anderen Passagieren unterhalten. Neben einer Herrentoilette gab es zudem eine Bar, in welcher Getränke zubereitet wurden. Man erreichte den Rauchsalon entweder durch das vordere Treppenhaus oder durch einen überdachten Bereich der Promenade. Auffälligstes Merkmal war der ungewöhnliche Fliesenboden, dessen weiß-grün-schwarzes Design einzigartig auf der Olympic-Klasse war und nirgendwo sonst verbaut wurde.

Das Promenadendeck der Zweiten Klasse nahm ein Drittel der B-Deck-Promenade ein und diente als "offene Promenade" der Zweiten Klasse. Dort, wo die verglaste Promenade der Ersten Klasse endete und in die offene Promenade der Zweiten Klasse überging, befanden sich Trenngitter sowie einer der Zustiegspunkte der Zweiten Klasse. Wenn man die Trenngitter umlegte, konnten besagte Zustiegspunkte auch für Passagiere der Ersten Klasse genutzt werden. Die Passagiere der Zweiten Klasse konnten durch die Fenster ins Restaurant der Ersten Klasse blicken, was von dessen Gästen mehrfach bemängelt wurde.

Von der Promenade kam man in die beiden Treppenhäuser der Zweiten Klasse sowie in dessen Rauchsalon.

Im Zuge des Ausbaus des Restaurants sowie die Ergänzung eines Café Parisiens wurden Teile der Promenade der Zweiten Klasse verkürzt, wodurch dessen Größe der auf der zuvor untergegangenen Titanic glich.

Die Bibliothek der Zweiten Klasse (englisch Library) diente, entgegen ihrem Namen, nicht als eigene Bibliothek, sondern als die Lounge der Zweiten Klasse. Es gab zwar ein Bücherregal, doch der wahre Zweck des Raumes war es, Kontakte zu knüpfen, sich zu entspannen und Kartenspiele zu spielen. Man hatte von der Bibliothek aus einen Blick auf die geschlossene Promenade der Zweiten Klasse, über Türen Richtung Bug und Heck konnte man in beide Treppenhäuser gelangen.

Im Laufe der Dienstzeit der Olympic hat sich dieser Raum nicht viel verändert.

Die geschlossene Promenade der Zweiten Klasse auf dem C-Deck ist u-förmig und bietet einen der Zugangspunkte der Zweiten Klasse. Dort hat man außerdem die Möglichkeit, zum Schiffskrankenhaus zu gelangen.

Der Speisesaal der Zweiten Klasse war ein u-förmiger, in Eichenholz verkleideter Raum, welcher sich um das vordere Treppenhaus wand. Versorgt wurde der Speisesaal durch die Hauptküche, welche auch den Speisesaal der Ersten Klasse versorgte. Neben langen Reihentischen, welche auf weiß-gelben Linoleumfliesen standen, fand man in dem Raum eines der sieben Klaviere, welches zentral gelegen inmitten einer Anrichte stand. Gegenüber des Klaviers befand sich eine Tür in das hintere Treppenhaus, welche von zwei großen Geschirrschränken flankiert wurde.

Hinterer Kabinentrakt
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Der hintere Kabinentrakt liegt zwischen dem hinteren Treppenhaus der Zweiten Klasse und dem Heck und ist aufgeteilt auf die Zweite und Dritte Klasse. In dem Abschnitt der Zweiten Klasse befand sich nicht viel außer Kabinen, in dem der Dritten Klasse lag der Operationsraum der Dritten Klasse (Surgery) sowie die zwei einzigen Badezimmer der Dritten Klasse.

Auf den Deckplänen des Schiffes kann man an besagter Stelle an den Toiletten der Zweiten und Dritten Klasse den Unterschied der beiden Klassen sehen: Während man an den Toiletten der Zweiten Klasse die Bezeichnung Damen- und Herrentoilette (Ladies/Gents Lavatory) findet, sind diese Räumlichkeiten bei der Dritten Klasse als Frauen- und Männertoilette (Womans/Mens Lavatory) betitelt.

Mittlerer Kabinentrakt
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Der Mittlere Kabinentrakt bestand aus einem langgezogenen Korridor, welcher von dem vorderen Kabinentrakt der Dritten Klasse bis zum vorderen Treppenhaus der Zweiten Klasse reichte. Dieser war dafür ausgelegt, dass man den Bereich je nach Bedarf für die Erste oder Zweite Klasse nutzen konnte. Auf den Decksplänen wurde dieser Bereich als Alternative Erste oder Zweite Klasse Kabinen (englisch Alternative First or Second Class Cabins) bezeichnet. Wollte man also viele Passagiere der Zweiten Klasse an Bord einladen, würde man mittels Absperrgittern und verschließbaren Türen den Passagieren der Ersten Klasse den Zugang zu den Kabinen verwehren.

Hinterer Kabinentrakt
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Der hintere Kabinentrakt bestand aus einem Teil der Zweiten Klasse und zu einem Teil der Dritten Klasse. Im Kabinentrakt der Zweiten Klasse fanden sich der Hauptzustieg der Zweiten Klasse, der Barbier, das Zahlmeisterbüro sowie die Kabine der Musiker. Im Kabinentrakt der Dritten Klasse fand sich hingegen nicht viel, lediglich die Kabine des Leitenden Stewards der Dritten Klasse sowie die Kabine der Matrone.

Die Dritte Klasse der Olympic war zu Beginn der Dienstzeit die Klasse mit der größten Passagierkapazität und erstreckte sich vom B-Deck bis hinunter zum G-Deck. Dabei wurden allein reisende Männer in die Kabinen im Bug einquartiert, während Frauen sowie Familien im Heck des Schiffes schliefen. beide Teile der Dritten Klasse waren durch den Schottlandweg (englisch Scotland Road) verbunden, welche zudem auch zu den beiden Speisesälen der Dritten Klasse führte.

Durch einen Abstieg an Auswanderern wurden die Kabinen im Heck der Olympic in den 1920ern zu einer neuen Klasse umgewandelt, der Touristenklasse. Damit beschränkte sich die Dritte Klasse von dort an auf den Bugbereich des Schiffes. Dadurch verlor die Dritte Klasse ihr Haupttreppenhaus, welches ebenfalls im Heck lag. Die einzigen Räumlichkeiten, die der Dritten Klasse blieben, waren die beiden Speisesäle, welche immer noch durch den Schottlandweg erreichbar waren. Um den Verlust des Rauchraums und des Gemeinschaftsraums auszugleichen, wurde der offene Bereich der Dritten Klasse auf dem D-Deck umgebaut und besagte Räumlichkeiten wurden dort integriert.

Das Treppenhaus der Dritten Klasse war ein einfach aufgebautes Treppenhaus im Heck des Schiffes und erstreckte sich vom C-Deck bis hinunter zum G-Deck.

Ab den 1920ern wurde das Treppenhaus aufgrund der Umbauarbeiten Teil der Touristenklasse.

Der hintere Teil des Vorderdecks (englisch Forecastle Deck) war Teil der Dritten Klasse und diente als Ergänzung zur Promenade der Dritten Klasse auf dem vorderen Brunnendeck des C-Decks. Es war durch den großen Wellenbrecher vom vorderen Vorderdeck getrennt, welcher nur von Besatzungsmitgliedern betreten werden konnte.

Das Achterdeck war Teil der Promenade der Dritten Klasse. Neben technischen Anlagen wie Belüftungsanlagen, zwei der zahlreichen Ladekräne, mehrerer Poller zu Befestigung von Seilen und die Anlegebrücke (englisch Docking Bridge) befand sich hier lediglich ein paar Bänke, auf denen sich die Passagiere der Dritten Klasse hinsetzen und ausruhen konnten.

Vorderes Brunnendeck
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Das vordere Brunnendeck lag zwischen den Kabinen der Ersten Klasse und den technischen Anlagen vorne im Bug. Auch wenn es als offizieller Promenadenbereich der Dritten Klasse betitelt war, gab es außer den Ladeluken und den dazugehörigen Ladekränen nicht viel, was man dort als Passagier entdecken konnte.

Hinteres Brunnendeck
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Das hintere Brunnendeck lag zwischen den Räumlichkeiten der Zweiten Klasse und den Räumlichkeiten der Dritten Klasse unter dem Achterdeck. Neben ein paar Ladekränen und -luken gab es dort nicht viel. Im Gegensatz zu seinem vorderen Äquivalent befanden sich auf dem hinteren Brunnendeck ein paar Bänke unter einer Überdachung, wodurch es auch bei Regen genutzt werden konnte.

Gemeinschaftsraum
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Der Gemeinschaftsraum (englisch General Room) war ein holzverkleideter Raum mit teilweise weiß gestrichenen Wänden auf der Steuerbordseite im Heck, welcher als Lounge der Dritten Klasse diente. Im Raum gab es mehrere hölzerne Bänke, hin und wieder einen schlichten Tisch mit ein paar Stühlen sowie eines der Klaviere, von denen es auf der Olympic sieben Stück gab. Der Raum war umgeben vom Treppenhaus der Dritten Klasse, dem hinteren Brunnendeck, dem Rauchraum sowie dem Raum mit der Rudermaschine. Dessen Zugang befand sich in dem Gemeinschaftsraum.

Einziger Unterschied zum Gemeinschaftsraum der Titanic war das Fehlen von Bildern an der Wand.

Der Rauchraum (englisch Smoke Room) war ein komplett holzverkleideter Raum, dessen Zweck es war, dort zu rauchen. Ausstattungstechnisch glich der Raum dem Gemeinschaftsraum nebenan und war durch das Treppenhaus der Dritten Klasse erreichbar.

Offener Bereich
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Der offene Bereich (englisch Open Space) der Olympic ist eine Räumlichkeit der Dritten Klasse auf dem D-Deck, welcher aus einem großen Raum besteht, an dessen Außenwänden Bänke befestigt waren, andere Einrichtungsgegenstände waren nicht anzutreffen. An einer der Wände waren (ähnlich wie im Gymnastikraum der Ersten Klasse) Abbildungen der Routen der White Star Line sowie ein Querschnitt der Olympic-Klasse angebracht.

Der Raum diente als Aufenthaltsbereich für die Dritte Klasse, ob dieser wie im Film Titanic von James Cameron aus dem Jahr 1997 wirklich für Partys genutzt wurde, bleibt fraglich. Eine Bar auf dem E-Deck, welche für die Versorgung des offenen Bereichs gedacht war, würde für diese Annahme sprechen.

Hinterer Kabinentrakt
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Der hintere Kabinentrakt liegt zwischen dem hinteren Treppenhaus der Zweiten Klasse und dem Heck und ist aufgeteilt auf die Zweite und Dritte Klasse. In dem Abschnitt der Zweiten Klasse befand sich nicht viel außer Kabinen, in dem der Dritten Klasse lag der Operationsraum der Dritten Klasse (Surgery) sowie die zwei einzigen Badezimmer der Dritten Klasse.

Auf den Deckplänen des Schiffes kann man an besagter Stelle an den Toiletten der Zweiten und Dritten Klasse den Unterschied der beiden Klassen sehen: Während man an den Toiletten der Zweiten Klasse die Bezeichnung Damen- und Herrentoilette (Ladies/Gents Lavatory) findet, sind diese Räumlichkeiten bei der Dritten Klasse als Frauen- und Männertoilette (Womans/Mens Lavatory) betitelt.

Vorderer Kabinentrakt
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Die Kabinen der Dritten Klasse auf dem E-Deck waren sehr simpel gehalten. Es gab ausschließlich Etagenbetten in den Kabinen und neben mehreren Treppen hinauf aufs D-Deck und hinunter aufs F-Deck gab es dort nur noch das Quartier des Bootsmanns mit Polizeibefugnis (Master-at-arms). Auch zwei der drei Zustiegspunkte sowie die Bar des offenen Bereichs auf dem D-Deck befanden sich dort.

Hinterer Kabinentrakt
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Der hintere Kabinentrakt bestand aus einem Teil der Zweiten Klasse und zu einem Teil der Dritten Klasse. Im Kabinentrakt der Zweiten Klasse fanden sich der Hauptzustieg der Zweiten Klasse, der Barbier, das Zahlmeisterbüro sowie die Kabine der Musiker. Im Kabinentrakt der Dritten Klasse fand sich hingegen nicht viel, lediglich die Kabine des Leitenden Stewards der Dritten Klasse sowie die Kabine der Matrone.

Touristenklasse

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Durch einen Abstieg an Auswanderern wurden die Kabinen im Heck der Olympic in den 1920ern zu einer neuen Klasse umgewandelt, der Touristenklasse. Diese lag preislich zwischen der Zweiten und Dritten Klasse. Durch die Schaffung der neuen Klasse erhielt diese das Haupttreppenhaus, den Rauchraum sowie den Gemeinschaftsraum der Dritten Klasse.

Das Treppenhaus der Touristenklasse unterschied sich nicht wirklich im Vergleich zuvor, es war ein einfach aufgebautes Treppenhaus im Heck des Schiffes und erstreckte sich vom C-Deck bis hinunter zum G-Deck. Es wurde lediglich um ein paar kleine Sitzmöglichkeiten sowie um ein paar Pflanzen ergänzt.

Bereiche der Besatzung

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Die Kommandobrücke der Olympic war das Navigationszentrum des Schiffes und befand sich am vorderen Ende des Bootsdecks. Sie bestand dabei aus mehreren Teilen: der Navigationsbrücke, dem Ruderhaus und den Brückennock. Bekannte Merkmale der Brücke waren das strahlend weiße Brückendach, welches bei der Titanic grau war, sowie die eingezogenen Brückennock, welche bei der Titanic ausgefahren waren und leicht über das Bootsdeck hinausragten.

Die Navigationsbrücke war der größte Bereich der Kommandobrücke und war Sitz der Telegrafen sowie eines der drei Steuerräder des Schiffes und es wurde vor allem in Küstennähe genutzt. Durch seinen offenen Zugang war es sehr windig und kalt auf der Kommandobrücke, doch durch Planen, die man vor den offenen Eingang hängen konnte, wäre ein Teil des Wetters abgeschirmt. Die Fensterfront verfügte über keine typischen Sturmschilde (englisch „Storm Shields“), welche man während eines Sturmes vor die Fenster klemmen konnte, um im Fall eines Bruchs der Fenster die Offiziere zu schützen. Auf persönlichem Wunsch von Kapitän Smith wurden Sturmschilde auf der Titanic installiert, da er diese auf der Olympic vermisste. Im Laufe ihrer Karriere wurden die Sturmschilde nachgerüstet, wobei sie bei der Monsterwelle, auf die die Olympic traf, genutzt wurden. Zwar gingen bei der Monsterwelle mehrere der Fenster kaputt, doch das Brückenpersonal kam unverletzt davon.

Auf einem Foto aus dem Jahr 1911, auf welchem Kapitän Smith auf der Navigationsbrücke posiert, sowie auf einem Werbefilm der White Star Line aus den 1920er-Jahren lässt sich ein langer Teppich erkennen, welcher sich von Steuerbord nach Backbord erstreckt. Dies wäre zu der Zeit typisch, da beispielsweise Schiffe wie der Imperator ebenfalls einen Teppich auf ihrer Brücke liegen hatten.

Das Ruderhaus war ein kleiner Raum hinter der Navigationsbrücke und befand sich direkt am Offiziershaus. Von dort steuerte die Besatzung das Schiff die meiste Zeit, da es vor Wind und Wetter geschützt war. Im Gegensatz zu seinen älteren Schwesterschiffen war die Front des Ruderhauses gerundet und die Eingangstüren in Nischen versteckt. Dies war Überbleibsel des ursprünglichen Designs der Brücke, wo die komplette Front der Navigationsbrücke ebenfalls abgerundet sein sollte, so wie es Harland & Wolff seither schon bei fast allen Schiffen zuvor gemacht hatte (siehe beispielsweise Oceanic). Die Wände des Ruderhauses waren aus Holz, um den Kompass, der wie das zweite der drei Steuerräder Teil des Telemotors war, nicht durch magnetische Signale zu stören.

Die Offiziershäuser der Olympic-Klasse hatten alle einen unterschiedlichen Aufbau des Offiziershauses. Bei der Olympic lag der Rauchsalon der Offiziere direkt vor dem Maschinenraum der Aufzüge, der Funkraum auf der Backbordseite direkt daneben. Dies führte dazu, dass nur auf einer Seite des vorderen Treppenhauses der Ersten Klasse eine Tür ins Offiziershaus war, da man ansonsten in das Quartier der Funker gelangen würde. Statt den Kartenraum und die Kabine des Piloten wie die Titanic direkt zentral hinter dem Steuerhaus zu haben, lagen beide Räumlichkeiten auf der Backbordseite, parallel zum Navigationsraum und dem Quartier des Kapitäns. Letzteres lag deutlich weiter hinten als das der Titanic, da die Brücke der Olympic größer war. Es gab zudem keine zusätzlichen Kabinen der Ersten Klasse, dafür hatten die Stewards eine Kabine mit Fenster anstelle eines Dachfensters. An dessen Stelle auf der Titanic befand sich ein Lager für Regenmäntel, welche bei dem tragisch verunglückten Schwesterschiff Teil der Toilettenräume war, die direkt daneben lagen. Zudem verfügte die Olympic über einen „Zusätzlichen Zweiten Offizier“ (englisch „Extra 2nd Officer“), wie man zahlreichen Bauplänen entnehmen kann.

Offizierspromenade
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Die Offizierspromenade war das Stück Bootsdeck, welches von der Brücke bis zum Treppenhaus der Ersten Klasse als Promenade für die Offiziere gedacht war. Dementsprechend war auf diesem Teil des Decks nie viel los, da sich dort hauptsächlich elektrische Dampfwinden und die Rettungsboote befanden. Eine überdachte Treppe führte auf beiden Seiten vom Bootsdeck über das A-Deck bis auf das B-Deck und diente als schnelle Verbindung zum Vorderschiff.

Auf diesem Deck lagen die vier Faltboote A, B, C und D, die beiden Notkutter (Rettungsboot 1 und 2), welche stets ausgeschwenkt sein müssen, um bei „Mann über Bord“ rasch abgefiert werden zu können, und 4 der 14 regulären Rettungsboote.

Die Offiziersmesse der Olympic lag auf Steuerbord neben dem dritten Schornstein. Er diente den Offizieren als Speiseraum und verfügte über eine kleine Küche mit einem Speiseaufzug, welcher mit der Hauptküche auf dem D-Deck verbunden war.

Ingenieurspromenade
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Die Ingenieurspromenade bestand aus zwei kleinen Abschnitten des Sonnendecks zwischen dem der Ersten und Zweiten Klasse. Es war erreichbar durch den Maschinenschacht zwischen dem dritten und vierten Schornstein. Während es auf der Titanic zusätzlich ein Rauchsalon für die Ingenieure sowie eine Erweiterung der Promenade gab, wodurch man beide Abschnitte der Ingenieurspromenade erreichen konnte, fehlte dies auf der Olympic. Zudem gab es auf der Titanic eine Anbindung zur Decksküche auf dem A-Deck, wodurch das komplette Bootsdeck mit Speisen und Getränken wie Brühen und Tee versorgt werden konnte, welche bei der Olympic ebenfalls noch nicht implementiert war.

Ihr Zweck war der eines typischen Sonnendecks: Die Sonne und frische Seeluft genießen, (im begrenzten Maß) übers Decks flanieren und eine Zigarette rauchen.

Der Besatzungsbereich auf dem C-Deck beläuft sich auf nur ein paar Kabinen hochrangiger Besatzungsmitglieder, die des Schiffsarztes, des Assistenzarztes und des Restaurantmanagers. Auf der Titanic waren zwei weitere Räume für die Besatzung vorgesehen, einen als Büro des Schiffarztes und einen als Kabine für den Leitenden Steward. Auf der Olympic war das Büro noch nicht implementiert und der Platz von zwei Kabinen der Ersten Klasse belegt.

Ein weiterer Besatzungsbereich, den man gerne vergisst, aber dennoch zum C-Deck gehörte, ist der unter dem Vorderdeck am Bug. Dort liegen die Messen für Heizer, Schmierer und Matrosen, die Werkstatt des Tischlers sowie das Krankenhaus der Besatzung. Durch den Sockel des vorderen Mastes konnte man hinauf auf das Krähennest klettern.

Die Hauptküche der Olympic lässt sich grob in drei Teile aufteilen: die Küche der ersten Klasse (englisch First Class Pantry), die Küche der Zweiten Klasse (englisch Second Class Pantry) und die gemeinsame Kombüse (englisch First & Second Class Galley).

In den beiden Küchen (Pantry) wurde das Essen, welches in der Kombüse gekocht wurde, auf Tellern angerichtet. Dafür fanden sich zahlreiche Lagerräume an den Seiten der Küche, in welchen Geschirr (China), Silberbesteck (Silver), Messer (Knifes) und Gläser (Glass) aufbewahrt wurden. In einer Bar wurden dann die Getränke gemixt und durch eine Durchreiche an die Kellner gegeben.

In der Küche der Ersten Klasse gab es zudem einen Raum, in welchem Austern aufbewahrt wurden, da diese ausschließlich frisch und roh serviert wurden. Außerdem fanden sich in diesen Räumlichkeiten der Raum mit der Druckmaschine sowie das Büro des Leitenden Stewards.

In der Küche der Zweiten Klasse fand sich die Räumlichkeiten des Bäckers, die neben einer Bäckerei, einem Raum für Süßigkeiten und einem Lagerraum für Brot auch ein Backhaus mit industriellen Backöfen bestand. Gleich daneben fand sich der Verarbeitungsraum des Metzgers. Besonderheit der Küche der Zweiten Klasse war die Anbindung an den Kartoffelschälraum auf dem E-Deck, welcher Teil der Hauptküche war. Dort wurden automatisch Kartoffeln geschält und gewaschen. Über eine Treppe und einen Lastenaufzug war zudem das Hauptlager auf dem G- sowie dem Orlop-Deck erreichbar.

In der Kombüse (Galley) wurden die Speisen der Ersten und Zweiten Klasse gekocht. Für die Entlüftung sorgten zahlreiche Ventilatoren sowie Licht- und Lüftungsschächte, die hinauf auf das Bootsdeck reichten. Dort befanden sich außerdem der Vorbereitungsraum des Gemüses (Vegetable Preperation Room), die beiden Spülküchen (Scullery), eine Speisekammer (Larder) sowie Lager für die Brennstoff wie Kohle, aber auch Koks, für die Kohleöfen.

Die Hauptküche ist mit einer Vielzahl an anderen Küchen auf dem Schiff durch Treppen und Lastenaufzügen verbunden, darunter der Küche des Restaurants, der Küche der Offiziersmesse auf dem Bootsdeck, dem Speisesaal der Bediensteten auf dem C-Deck, der Deckküche auf dem A-Deck sowie der Küche des Speisesaals der Dritten Klasse.

Der Schottlandweg (englisch Scotland Road) war der zentrale Korridor für die Besatzung und verlief vom Bug bis ins Heck. An ihn grenzten sich die Quartiere zahlreicher Besatzungsmitglieder, die für das Wohlbefinden der Passagiere verantwortlich waren, darunter Stewards, Kellner, Tellerwäsche und Köche, Reinigungspersonal sowie die Ingenieursmesse. Zudem fand man dort Zugänge zu den Kesselräumen und Maschinenräumen, zur Ersten und Zweiten Klasse und den Zugang zu den Ingenieursquartieren auf dem F-Deck. Auch ein Zugangspunkt für die Ingenieure fanden sich dort.

Auch für die Passagiere war der Schottlandweg wichtig. Dieser verband die beiden Abschnitte der Dritten Klasse im Bug und Heck miteinander und ermöglichte dadurch den Zugang zum Speisesaal der Dritten Klasse auf dem F-Deck. Auf dem Deck befanden sich außerdem die Zugänge der Dritten Klasse, zwei davon am Bug und einer am Heck. Letzterer konnte bei Bedarf auch zu einem Zustiegspunkt der Zweiten Klasse umgewandelt werden.

Der Schottlandweg war die größte Schwachstelle auf der Olympic-Klasse, und auf der Titanic konnte dort das Wasser über die wasserdichten Schotten hinweg fließen und dabei das Schiff langsam in seinen sicheren Tod reißen. Auch auf der Olympic fehlten zu Beginn wasserdichte Schotttüren auf dem Schottlandweg, welche jedoch nach dem tragischen Untergang ihres Schwesternschiffes nachgerüstet wurden.

Technische Ausstattung

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Das Topdeck der Olympic zeichnet sich dadurch aus, dass es das Dach des Bootsdeck repräsentiert und lediglich zur Lüftung der Passagierbereiche sowie einige technische Anlagen wie den Funkantenne ausweist. Die Glaskuppel des Treppenhauses der Ersten Klasse sowie die Dachfenster der Toilette und des Rauchsalons der Offiziere waren dort anzutreffen.

Um den ersten Schornstein herum befand sich ein mit Stangen gehaltenes Seil, an dem eine Plane befestigt werden konnte und so eine überdachte Promenade für die Offiziere der Olympic geschaffen werden konnte. Zudem wurde die Leinen von den Offizieren als Wäscheleinen verwendet.

Neben zahlreichen Anlagen zur Belüftung des Schiffes und Kühlung der Antriebsmaschinen, dem Dach des Maschinenschachts sowie die Aufzugsmaschine des Treppenhauses der Zweiten Klasse befanden sich auf dem Topdeck nur noch die vier Schornsteine.

Auf der Olympic gab es, wie auch auf ihrem Schwesterschiff Titanic, insgesamt 20 Rettungsboote, wobei die Rettungsboote 1 bis 6 sowie die Notboote A bis D auf der Offizierspromenade, die Rettungsboote 7 und 8 auf dem Sonnendeck der Ersten Klasse und die Rettungsboote 9 bis 16 auf dem Sonnendeck der Zweiten Klasse lagen. Die Rettungsboote waren dabei am Bootsdeck sowie an den Außenwänden der offenen Promenade des A-Decks vertäut.

Der Evakuierungsplan der Olympic sah vor, dass die Rettungsboote vom Bootsdeck auf das A-Deck abgelassen werden sollen, wo dann die Passagiere durch die offene Promenade in die Rettungsboote steigen konnten. Dieser Evakuierungsplan fand auch auf der Titanic Anwendung, wodurch es bei den vorderen Rettungsbooten zu Problemen kam. Da die Promenade der Titanic teilweise geschlossen, also verglast war, musste man mit Kurbeln die Fenster herunterkurbeln, wobei es zu Problemen kam. Daher wurden die meisten vorderen Rettungsboote von Bootsdeck aus besetzt und abgeviert.

Während bei der Titanic zwei der vier Faltboote auf dem Dach des Offiziershauses lagen, wurden sie auf der Olympic auf die anderen beiden Faltboote auf dem Bootsdeck gestapelt. Dadurch sieht es auf Deckplänen und Bildern so aus, als hätte es auf der Olympic nur 18 Rettungsboote gegeben.

Die Rettungsboote, vor allem die vorderen Rettungsboote, waren Ursache mehrerer Probleme: Die Sounding Machine, einem Gerät zur Bestimmung der Wassertiefe, konnte nicht ordnungsgemäß ausgefahren werden, da Rettungsboot 1, welches stets einsatzbereit sein musste, in dessen Weg lag. Um die Sounding Machine nutzen zu können, musste also immer wieder das Rettungsboot ein- und wieder ausgefahren werden. Auch die Faltboote waren, zusammen mit einer Überdachung der Treppen aufs B-Deck, eine Sichtbehinderung, wodurch diese auf der Titanic und später auch auf der Olympic umgelagert bzw. entfernt wurden.

Der Funkmast bestand aus einer Reihe aus Kabeln, die zwischen den beiden Masten gespannt war. Eben diese führten hinunter auf das Topdeck, wo sich eine Antenne befand, welche wiederum mit dem Funkraum darunter verbunden war. Diese Antenne war mit einem Zaun umrandet, an dem ein Schild mit der Aufschrift „NOTICE - HIGH VOLTAGE - KEEP CLEAR OF WIRES“ (deutsch „HINWEIS - HOCHSPANNUNG - ABSTAND ZU KABELN HALTEN“) hing.

Auf der Britannic, dem Schwesterschiff der Olympic, riss der Funkmast durch die Kollision mit der Seemine, sodass trotz allen Bemühungen keine Funksprüche abgesetzt werden konnten.

Die vier Schornsteinschächte der Olympic dienen ihr als markantestes Kennzeichen und macht sie somit zu einem von zwölf Schiffen in der Seefahrtsgeschichte, welches über vier Schornsteine verfügt.

Der sichtbare Teil der Schornsteine war im White-Star-Buff, einem bestimmten Beigeton, bemalt. Was jedoch meist unbekannt ist, dass dieser Teil als Uptake, also eine Art Verkleidung, bezeichnet wurde. Der eigentliche Schornsteinschacht befindet sich dahinter und war kochend heiß, wodurch wiederum Farbe, die man darauf malte, abblätterte. Daher entschied man sich für eine Hülle aus Metall und strich diese an.

Der eigentliche Schornsteinschacht lief von dort hinunter bis in die Kesselräume, wo er den Rauch der Kessel herauftrug. Dabei führte er durch das Gehäuse des Schornsteinschacht, auf Bauplänen als „Boiler Casing“ gekennzeichnet. Dieser diente zur Abschirmung der extremen Hitze vor den Passagierbereichen. Nichtsdestotrotz wurde angemerkt, dass die Wände rund um die Schornsteinschächte herum stets warm waren.

Der vierte Schornsteinschacht entlüftete im Gegensatz zu seinen Zwillingen zwar keine Kessel, jedoch diente er als Entlüftung des Turbinenraums. Durch ein Netzwerk aus Laufstegen, Leitern und Treppen konnten die Ingenieure bis hinauf auf die Spitze des vierten Schornstein klettern. Auch diente er zur Entlüftung der Kohleöfen der Küchen auf dem D-Deck.

An den ersten drei Schornsteinen lagen Rohre zum Ablassen von überschüssigem Wasserdampf aus den Kesseln, was während des Untergangs der Titanic auch gemacht wurde. Zudem befanden sich an diesen Rohren die Schiffshörner, welche über eine Leiter erreichbar waren.

Neben den vier bekannten Schornsteinen gab es einen fünften, ziemlich kleinen Schornstein, der für die Entlüftung des Schornsteins der Rauchsalons gedacht war. Diese Idee erwies sich als unklug, da die Passagiere den Rauch abbekamen, und daher verband man ihn in späteren Versionen mit dem vierten Schornstein.

Lüftungssystem

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Das Lüftungssystem der Olympic bestand aus einer Reihe von Lüftungsschächten und Maschinen, die über das ganze Schiff frische Luft verteilten. Dabei gab es Lüfter (englisch Fans), Entlüfter (englisch Vents) und Fidleys.

Vor und hinter den Schornsteinschächten lagen die Fidleys, welche zur Belüftung der Kesselräume genutzt und mit einem Netzwerk aus Leitern und Laufstegen die Kesselräume mit dem Topdeck verbanden. Durch die Zugänge zum Schottlandweg auf dem E-Deck waren die Fidleys zudem als Notausgang für die Heizer konzipiert.

Vor und hinter den Fidleys wiederum lagen die Schächte zur Lüftung (großer, zentraler Schacht zentral im Schiff) und zur Entlüftung (flankieren den Lüftungsschacht). Durch den Fahrtwind werden große Mengen Luft durch die großen Öffnungen der Lüftungsschächte auf dem Topdeck ins Innere des Schiffes gedrückt, was durch die Fans, große Belüftungsmaschinen auf dem F-Deck, die Luft zu sich herziehen, unterstützt. Abgestandene und verbrauchte Luft wird dann durch die Vents, Entlüftungsmaschinen oberhalb des Topdecks, wieder hinausgezogen und in Richtung des Fahrtwinds entlassen.

Trotz der fortschrittlichen Lüftungssysteme der Olympic gab es im Laufe ihrer Karriere immer wieder Beschwerden über die Belüftung.

Wasserversorgung

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Ein wichtiger Bestandteil der Wasserversorgung der Olympic waren die sogenannten Tankräume. Darin befanden sich zahlreiche Wassertanks, die das Schiff mit verschiedenen Arten von Wasser versorgte, darunter heißes Wasser, kaltes Wasser, Waschwasser und Salzwasser. Die größte Ansammlung solcher Tankräume war das Tankhaus auf dem Bootsdeck, dessen Tankräume seitlich des Maschinenschachts zwischen dem dritten und vierten Schornstein lagen. Von dort hatten die Ingenieure Zugang zu ihrer eigenen Promenade, und auf der Titanic wurden Teile des Tankraums auf der Steuerbordseite entfernt, um dort den Rauchsalon der Offiziere einzubauen.

Das Badezimmer des Kapitäns hatte eigene Wassertanks, welche in den Fidley neben seiner Kabine installiert waren, und hatte als einziges Bad auf dem Schiff Zugang zu Süß- und Salzwasser, beides warm und kalt.

Die Olympic verfügte über eine Dunkelkammer, welche auf der Steuerbordseite des A-Decks lag. Dort konnten Fotos entwickelt werden, die aufgenommen wurden. Auf ihren Schwesternschiffen Titanic und Britannic wurde die Dunkelkammer jedoch entfernt und durch einen Lagerraum ausgetauscht, und auch auf der Olympic wurde der Raum später entfernt.

Technische Daten

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Durch Umbaumaßnahmen änderten sich folgende Daten von 1911 bis 1933:

Die Olympic um 1913, Gemälde von Fred Pansing
Nr. Name Jahre
1 Edward John Smith 1911–1912
2 Herbert James Haddock 1912–1914
3 Bertram Fox Hayes 1915–1922
4 Alex Hambleton 1922–1923
5 Hugh David 1923
6 J. B. Howarth 1923–1925
7 William Marshall 1925–1928
8 Walter Henry Parker 1928–1929
9 E. R. White 1930–1932
10 John Binks 1932–1934
11 Reginald Peel 1934–1935
12 P. V. Vaughan 1935
  • Robert D. Ballard, Ken Marschall: Lost Liners – Von der Titanic zur Andrea Doria – Glanz und Untergang der großen Luxusliner. Wilhelm Heyne Verlag GmbH & Co., München 1997, ISBN 3-453-12905-9 (englisch: Lost Liners: From the Titanic to the Andrea Doria. The ocean floor reveals its greatest lost ships. Übersetzt von Helmut Gerstberger).
  • Mark Chirnside: RMS Olympic – Titanic’s Sister. Tempus Publishing, 2004, ISBN 0-7524-3148-X (englisch).
  • Simon Mills: RMS Olympic – The Old Reliable. Waterfront Publications, 1993, ISBN 0-946184-79-8 (englisch).
  • Wolf-Christian Nerger: Olympic, Titanic, Britannic. Chronologie der drei White-Star-Line-Schwesterschiffe. Klages, Hannover 1998.
  • Nils Schwerdtner. Dieter Krone (Hrsg.): R.M.S. »Olympic«. Das legendäre Schwesterschiff der »Titanic«. Krone, Leichlingen 2000, ISBN 3-933241-17-0.
Commons: Olympic – Sammlung von Bildern
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  2. Tibballs, Geoff: Titanic - Der Mythos des "unsinkbaren" Luxusliners. Gondrom Verlag, Bindlach 1997, ISBN 3-8112-1575-2, S. 28
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