RE/MAX
| RE/MAX Holdings, Inc. | |
|---|---|
| Rechtsform | Corporation |
| ISIN | US75524W1080 |
| Gründung | 1973 |
| Sitz | Denver, |
| Leitung | Adam Contos (CEO) |
| Mitarbeiterzahl | 500[1] |
| Umsatz | 282,3 Mio. US-Dollar[1] |
| Branche | Immobilienmakler |
| Website | |
| Stand: 31. Dezember 2019 | |
Die RE/MAX Holdings, Inc. (Real-Estate-Maximum-Konzept) ist das börsennotierte Mutterunternehmen des US-amerikanischen Franchiseunternehmens für Immobilienmakler, RE/MAX LLC.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1973 gründete der damals 27-jährige Dave Liniger mit seiner Frau Gail Liniger RE/MAX in Denver (USA).[2] Bereits Ende 1978 arbeiteten 1000 Makler in mehr als 100 Büros in den USA und Kanada. Der Markteintritt in Europa erfolgte im Jahr 1994, in Deutschland im Jahr 1996, in Österreich im Jahr 1999, in der Schweiz im Jahr 2000.
RE/MAX International umfasste 2018 ein Netzwerk von mehr als 100.000 Immobilienmaklern und über 7.400 Büros in mehr als 100 Ländern. Mit der höchsten Anzahl von Transaktionen (Verkäufen und Vermietungen) ist RE/MAX der umsatzstärkste Immobilienmakler weltweit. Durch die Ausdehnung nach Europa, Afrika, Vorderasien und Australien ist RE/MAX weltweit als Franchisegeber für Immobilienmakler tätig. In Europa hatte das Franchisesystem 2018 über 22.000 Makler in über 1.600 Büros. Europäische Schwerpunktmärkte sind u. a. Portugal, Italien, die Schweiz, Österreich und Tschechien.
Im Oktober 2013 brachte RE/MAX 10 Millionen Aktien im Rahmen einer Neu-Emission unter dem Kürzel RMAX an die New Yorker Börse (NYSE). Die Firmenmehrheit verbleibt weiterhin in Besitz der Familie Liniger.
In Deutschland gibt es 2018 über 150 Büros, in Österreich sind es 115. In der Schweiz ist die Marke seit dem Jahr 2000 als Remax Switzerland präsent.
Unternehmenskonzept
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Rechtlich unabhängige und selbständige Immobilienmakler teilen sich im Rahmen einer Bürogemeinschaft die Kosten und Leistungen eines Büros. Der Franchisegeber (= Bürobetreiber) überlässt an die Makler (= Lizenznehmer) neben den Büroarbeitsplätzen auch die Nutzung an der Marke.
Kritik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]RE/MAX begann 1995 die Tätigkeit in Israel. Das Unternehmen geriet später wegen der Vermittlung von Immobilien in israelischen Siedlungen im besetzten Westjordanland in die Kritik.[3] Im Vorfeld der Generalversammlung der Presbyterianischen Kirche in den USA erklärte die US-Konzernzentrale 2016, künftig keine Einnahmen mehr aus dem Verkauf von Immobilien in den Siedlungen erzielen zu wollen. Infolgedessen wurde eine ursprünglich schärfer formulierte Resolution der Kirche abgeschwächt. Bernard Raskin, Geschäftsführer von RE/MAX Israel, erklärte hingegen, die Geschäftstätigkeit unverändert fortsetzen zu wollen.[4]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Annual Report RE/MAX 2019. Abgerufen am 18. Mai 2020.
- ↑ moneywatch.com: RE/MAX CEO Dave Liniger Says Recession Is Over, abgerufen am 22. Juli 2011
- ↑ Murtaza Hussain: Why Is RE/MAX Selling Properties in Illegal Israeli Settlements? In: The Intercept. 11. Februar 2016, abgerufen am 24. Mai 2026 (englisch).
- ↑ Judy Maltz: RE/MAX Israel Pledges 'Business as Usual' Despite Plan to Pull Out of West Bank. In: Haʾaretz. 12. Juli 2016, abgerufen am 24. Mai 2026 (englisch).
