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Pyeongtaek

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Pyeongtaek
Koreanisches Alphabet: 평택시
Chinesische Schriftzeichen: 平澤市
Revidierte Romanisierung: Pyeongtaek-si
McCune-Reischauer: P'yŏngt'aek-si
Basisdaten
Provinz: Gyeonggi-do
Koordinaten: 36° 59′ N, 127° 6′ OKoordinaten: 36° 59′ N, 127° 6′ O
Fläche: 459,3 km²
Einwohner: 542.522 (Stand:  1. November 2020[1])
Bevölkerungsdichte: 1.181 Einwohner je km²
Gliederung: 13 dong, 2 eup, 7 myeon
Karte
Pyeongtaek (Südkorea)
Pyeongtaek (Südkorea)
Pyeongtaek
Pyeongtaek auf der Karte von Südkorea

Pyeongtaek (kor. 평택) ist eine Großstadt in der südkoreanischen Provinz Gyeonggi-do.

Die Hafenstadt liegt in der Metropolregion Sudogwon im Süden der Provzin Gyeonggi-do und hat 542.522 Einwohner (Stand: 2020).[1] Der Hafen gehört zu den vier größten Handelshäfen Südkoreas und liegt am Gelben Meer. Die Fläche der Stadt entspricht mit 453,31 km² etwa 2/3 der Fläche Seouls.[2] Durch die Stadt verläuft der Gyeongbu Expressway, der in nördliche Richtung nach Seoul verläuft und südlich nach Busan.[3]

Pyeongtaek-ri wurde am 1. Januar 1905 gegründet, als das Gebiet um die Bahnhöfe Pyeongtaek und Seorjeong-ri, die mit der Eröffnung der Gyeongbu-Bahnlinie entstanden waren, urbanisiert wurde. Durch die Ansiedlung japanischer Einwanderer und die Entwicklung von Verkehr und Handel wuchs Pyeongtaek-ri rasch und wurde 1931 zu Pyeongtaek-myeon, 1938 zu Pyeongtaek-eup und 1986 zu Pyeongtaek-si.[4]

Am 1. Januar 1986 erhielt Pyeongtaek den Status einer Stadt (-si).[5] Bürgermeister ist in seiner zweiten Amtszeit seit 2018 Jung Jang-seon (정장선).[6]

In Yongin liegt der Stützpunkt Camp Humphreys der United States Forces Korea und auch der Stützpunkt Osan Air Base liegt in Pyeongtaek und nicht in der Nachbarstadt Osan. Die Erweiterung von Camp Humphreys als Hauptstützpunkt des US-Militärs in Südkorea sorgte für große Proteste im Jahr 2006, da dafür Dorfbewohner umgesiedelt werden mussten.[7] Letztlich erhielten die Bewohner von Daechuri und Doduri eine Entschädigungszahlung und die Militäranlage wurde erweitert.[8]

Die Südkoreanische Marine hat in Pyeongtaek ihre 2. Flotte stationiert.

Das Gebiet ist berühmt für Pyeongtaek Nongak (평택농악), einer traditionellen Instrumentalmusik der Landarbeiter.[9]

Persönlichkeiten

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Commons: Pyeongtaek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. a b Pyeongtaek-si Stadt in Gyeonggi-do (Südkorea). In: citypopulation.de. 24. April 2023, abgerufen am 14. Oktober 2025.
  2. Infrastructure. In: pyeongtaek.go.kr. Stadt Pyeongtaek, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 24. September 2015; abgerufen am 14. Oktober 2025 (englisch).
  3. Location. In: pyeongtaek.go.kr. Stadt Pyeongtaek, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 9. September 2012; abgerufen am 14. Oktober 2025 (englisch).
  4. 평택시 지명유래 > 평택시 지명유래 | 평택시사. Abgerufen am 27. Oktober 2025.
  5. History. In: pyeongtaek.go.kr. Stadt Pyeongtaek, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 24. September 2015; abgerufen am 14. Oktober 2025 (englisch).
  6. 역대 시장·군수. In: pyeongtaek.go.kr. Stadt Pyeongtaek, abgerufen am 14. Oktober 2025 (koreanisch).
  7. Daechuri issue sees no resolve. In: english.hani.co.kr. The Hankyoreh, 15. Mai 2006, abgerufen am 16. November 2019 (englisch).
  8. Hyang-Won Kwon: Daechuri as Symbolic Battleground: Failure to Integrate Divergent Frames for Conflict Interpretation. In: The Korean Journal of Policy Studies. Band 27, Nr. 3, 2012 (semanticscholar.org [PDF]). Daechuri as Symbolic Battleground: Failure to Integrate Divergent Frames for Conflict Interpretation (Memento vom 16. November 2019 im Internet Archive)
  9. Culture. In: pyeongtaek.go.kr. Stadt Pyeongtaek, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 24. September 2015; abgerufen am 14. Oktober 2025 (englisch).