Zum Inhalt springen

Pupamon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Pupamon

Pupamon prabang

Systematik
Ordnung: Zehnfußkrebse (Decapoda)
Teilordnung: Krabben (Brachyura)
Überfamilie: Potamoidea
Familie: Potamidae
Unterfamilie: Potamiscinae
Gattung: Pupamon
Wissenschaftlicher Name
Pupamon
Yeo & Ng, 2007

Pupamon ist eine Gattung von Süßwasserkrabben mit sieben rezenten Arten.[1] Die Vertreter kommen in den nördlichen thailändischen Provinzen Chiang Rai, Nan, Phrae und Udon Thani sowie den Provinzen Luang Prabang und Xieng Khuang im Norden von Laos vor. Der Gattungsname ist von thailändisch ‚Pu Pa‘ (Landkrabbe) abgeleitet.[2]

Der Carapax ist etwas bis deutlich breiter als lang, relativ hoch, die Rückenfläche flach, leicht konvex in der Querachse und deutlich konvex in der Längsachse. Die epigastrischen Kämme sind gut entwickelt, etwas vor den postorbitalen Leisten angeordnet und von diesen durch eine kurze deutliche Rinne abgegrenzt. Letztere gehen nicht in den Epibranchialzahn über, sondern verlieren sich in einzelnen Körnern oder Staffeln. Die dahinter liegenden Regionen sind leicht runzelig und glatt. Die Antennulengruben sind schlitzartig. Der äußere Augenhöhlenwinkel ist gut entwickelt und spitz-dreieckig, der Epibranchialzahn ist gut entwickelt und dreieckig. Der vordere Seitenrand ist kammartig und leicht konvex. Die hinteren Seitenränder konvergieren nach hinten etwas. Die Kiemenregion ist körnig. Der Hinterrand des Epistoms ist mit einem niedrigen mittigen Zahn bewehrt, der äußere Teil ist leicht bis deutlich konkav. Der Exopodit des dritten Maxillipeden ist lang und überragt die körperferne Kante des Ischiums. Die Geißel ist rudimentär oder sehr kurz, deutlich kürzer als der Merus breit.[2]

Die Schreitbeine sind relativ kurz und kräftig und die Zehen sind lang und schlank. Die Naht zwischen den thorakalen Sterniten 2 und 3 ist vollständig und deutlich, die zwischen S3 und S4 nicht erkennbar. Der achte Sternit ist durch eine mittige Längslinie vollständig geteilt. Die Sternoabdominalhöhle der Männchen reicht bis zu einer gedachten Linie durch die Mitte der Basis beider Scherenbeine. Der Hinterleib der Männchen ist schmal-dreieckig. Das Endglied des ersten Gonopodiums ist leicht oder deutlich auswärts gebogen, etwa konisch und trägt eine deutliche, abgerundet erscheinende rückenseitige Falte mit breit-konvexer Spitze. Die Rinne für das zweite Gonopodium ist randständig.[2]

Zur Gattung gehören folgende rezente Arten:[1]

Commons: Pupamon – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. 1 2 Pupamon Yeo & Ng, 2007. In: World Register of Marine Species. Abgerufen am 27. Juni 2026 (englisch).
  2. 1 2 3 Darren C. J. Yeo, Peter K. L. Ng: On the genus “Potamon” and allies in Indochina (Crustacea: Decapoda: Brachyura: Potamidae). In: Raffles Bulletin of Zoology. Supplement 16, 2007, S. 273–308 (englisch, science.nus.edu.sg [PDF]).