Zum Inhalt springen

Pudaengon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Pudaengon

Pudaengon inornatum

Systematik
Ordnung: Zehnfußkrebse (Decapoda)
Teilordnung: Krabben (Brachyura)
Überfamilie: Potamoidea
Familie: Potamidae
Unterfamilie: Potamiscinae
Gattung: Pudaengon
Wissenschaftlicher Name
Pudaengon
Ng & Naiyanetr, 1995

Pudaengon ist eine Gattung der Familie Potamidae mit acht rezenten Arten.[1] Es sind Süßwasserkrabben, die in Indochina verbreitet sind.[2]

Der Carapax ist abgerundet, aufgetrieben und deutlich konvex. Die vorderen Seitenregionen sind runzelig oder mit flachen Körnern besetzt. Die epigastrischen und postorbitalen Kämme sind deutlich, abgerundet und runzelig. Sie liegen nahe dem Stirn- und obereren Augenhöhlenrand. Die postorbitalen Regionen sind schmal. Die Stirn ist deutlich nach unten gebogen und erscheint in Draufsicht schmal. Der vordere Seitenrand ist kammartig und mit feinen Körnern bewehrt. Der Epibranchialzahn ist sehr klein und von oben schlecht sichtbar. Das äußeren Augeneck ist spitz-dreieckig. Das Ischium des dritten Maxillipeden erscheint geschwollen, der Exopodit ist deutlich gebogen und sein Außenrand ist deutlich konvex. Das kurze Ende trägt keine Geißel.[2]

Die Zehen der Schreitbeine sind sehr lang. Der Hinterleib der Männchen ist breit-dreieckig. Das vorletzte Glied des ersten Gonopodiums ist schmal und halsartig. Das Endglied hat einen gut entwickelten rückenseitigen Lappen, der länger als das halbe Glied ist. Das Endsegment des zweiten Gonopodiums ist gut entwickelt und länger als das halbe Grundglied.[2]

Zur Gattung gehören folgende rezente Arten:[1]

Commons: Pudaengon – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. 1 2 Pudaengon Ng & Naiyanetr, 1995. In: World Register of Marine Species. Abgerufen am 22. Juli 2026 (englisch).
  2. 1 2 3 Peter K. L. Ng, Phaibul Naiyanetr: Pudaengon, a new genus of terrestrial crabs (Crustacea: Decapoda: Brachyura: Potamidae) from Thailand and Laos, with descriptions of seven new species. In: Raffles Bulletin of Zoology. Band 43, Nr. 2, 1995, S. 355–376 (englisch).