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Promises to Keep

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Film
Titel Promises to Keep
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1988
Länge 57 Minuten
Stab
Regie Ginny Durrin
Produktion Ginny Durrin
Kamera Reuben Aaronson, Richard Chisolm, Tom Kaufman, Chris Li, Jon Lieberman, Robert Pierce, Nancy Schreiber, Robert Sullivan, George Voellmer, Foster Wiley
Schnitt Marian Sears Hunter
Besetzung

Promises to Keep ist ein US-amerikanischer Dokumentarfilm von Ginny Durrin aus dem Jahr 1988. Die Dokumentation war 1989 für den Oscar für den besten Dokumentarfilm nominiert.[1]

Der Film nutzt Material aus Nachrichtensendungen und Bilder von Zeitungsberichten, um das Bemühen des Aktivisten Mitch Snyder und des Community for Creative Non-Violence von den amerikanischen Bundesbehörden Unterstützung für die Errichtung einer Obdachlosenunterkunft in Washington, D.C. zu erhalten.

Für die Los Angeles Times urteilte Martin Zimmerman, dass der Film eine kraftvolle, einseitige Angelegenheit, in ihrer moralischen Sicherheit mit nahezu religiöser Dimension sei. Die Dokumentation sei kraftvoll und bewegend, vor allem bei den Abschnitten mit Obdachlosen. Sie werde durch den weitgehenden Verzicht auf offizielle Erwiderungen geschwächt. Nur die niedrigsten Angriffe gegen Mitch Snyder würden gezeigt, etwa die Behauptung eines Bürokraten, Snyder habe eine an Jim Jones erinnernde kultartige Anhängerschaft. Der kreuzzugartige Anspruch des Films verschleiere das Versprechen von „Promises“. Martin Sheens Erzählen grenze an Selbstgerechtigkeit, wie auch der dauernde Einsatz von Gospel-Musik und die Anrufungen Gottes.[2]

Für Tom Shales in der Washington Post überspielten in dem Film Fakten leicht Fiktion. Dutton und Co-Autorin Aviva Kempner würden die Rhetorik klug Snyder überlassen. Martin Sheens Kommentierung sei zurückhaltend und besonnen. Die Geschichte wäre eines Frank Capra würdig, wie der sture Idealist auf eine distanzierte und feindliche Bürokratie treffe. Der Film sei skrupellos bei den Details, mit Aufnahme von Snyders persönlichen Hintergrund. Es sei ein sehr guter Film, der seine Versprechen halte.[3]

Einzelnachweise

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  1. The 61st Academy Awards | 1989, Oscars.org
  2. Martin Zimmermann: TV Reviews : Self-Righteous ‘Promises’ Looks at Homeless Issue, The Los Angeles Times vom 1. März 1989
  3. Tom Shales: Poignant 'Promises', The Washington Post vom 23. September 1988