Prievidza
| Prievidza | ||||
|---|---|---|---|---|
| Wappen | Karte | |||
| Basisdaten | ||||
| Staat: | ||||
| Kraj: | Trenčiansky kraj | |||
| Okres: | Prievidza | |||
| Region: | Horná Nitra | |||
| Fläche: | 43,06 km²[1] | |||
| Einwohner: | 41.959 (31. Dez. 2025)[2] | |||
| Bevölkerungsdichte: | 974,36 Einwohner je km² | |||
| Höhe: | 280 m n.m. | |||
| Postleitzahl: | 971 01 | |||
| Telefonvorwahl: | 0 46 | |||
| Geographische Lage: | 48° 46′ N, 18° 37′ O | |||
| Kfz-Kennzeichen (vergeben bis 31.12.2022): |
PD | |||
| Kód obce: | 513881 | |||
| Struktur | ||||
| Gemeindeart: | Stadt | |||
| Gliederung Stadtgebiet: | 5 Stadtteile | |||
| Verwaltung (Stand: Oktober 2022) | ||||
| Bürgermeister: | Katarína Macháčková | |||
| Adresse: | Mestský úrad Prievidza Námestie Slobody 14 971 01 Prievidza | |||
| Webpräsenz: | www.prievidza.sk | |||
| Jahr | 1995 | 2005 | 2015 | 2025 |
|---|---|---|---|---|
| Anzahl der Personen | 54.405 | 51.412 | 47.143 | 41.959 |
| Unterschied | −5,50 % | −8,30 % | −10,99 % |
| Jahr | 2024 | 2025 |
|---|---|---|
| Anzahl der Personen | 42.429 | 41.959 |
| Unterschied | −1,10 % |
Nach der Volkszählung 2011 wohnten in Prievidza 48.978 Einwohner, davon 42.941 Slowaken, 313 Tschechen, 152 Magyaren, jeweils 72 Deutsche und Roma, 40 Mährer, 31 Polen, 28 Ukrainer, 22 Russen, 14 Russinen, acht Kroaten, sieben Serben, fünf Bulgaren und drei Juden. 112 Einwohner gaben eine andere Ethnie an und 5158 Einwohner machten keine Angabe zur Ethnie.
25.314 Einwohner bekannten sich zur römisch-katholischen Kirche, 875 Einwohner zur Evangelischen Kirche A. B., 221 Einwohner zu den Zeugen Jehovas, jeweils 169 Einwohner zu den christlichen Gemeinden und zur griechisch-katholischen Kirche, 69 Einwohner zur orthodoxen Kirche, 62 Einwohner zur reformierten Kirche, 53 Einwohner zur evangelisch-methodistischen Kirche, 25 Einwohner zur tschechoslowakischen hussitischen Kirche, 20 Einwohner zur jüdischen Gemeinde, 15 Einwohner zur altkatholischen Kirche, jeweils 13 Einwohner zur Bahai-Religion, zu den Mormonen und zu Siebenten-Tags-Adventisten, neun Einwohner zur apostolischen Kirche, fünf Einwohner zu den Baptisten und vier Einwohner zu den Brethren. 352 Einwohner bekannten sich zu einer anderen Konfession, 13.435 Einwohner waren konfessionslos und bei 8142 Einwohnern wurde die Konfession nicht ermittelt.[6]
Bauwerke und Denkmäler
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In Prievidza stehen neben anderen Objekten drei bemerkenswerte Kirchen unter Denkmalschutz. Im Stadtzentrum steht die barocke Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit, häufig auch Piaristische Kirche genannt, deren Bau 1666 begann und 1740–1753 vollendet wurde. An die Kirche ist ein Klostergebäude angeschlossen, heute Sitz eine Grundschule mit Gymnasium. Weiter steht hier die Pfarrkirche St. Bartholomäus aus dem ersten Drittel des 14. Jahrhunderts. Die Kirche Mariä Himmelfahrt aus dem 13. Jahrhundert ist östlich des Stadtzentrums zu finden und war einmal Teil der mittelalterlichen Burg. Heute ist sie ein Wallfahrtsort.
Die Bürgerhäuser am Hauptplatz, der Námestie slobody, deutsch Freiheitsplatz, und in den umliegenden Gassen sind vorwiegend im Stil der Renaissance und des Barocks gestaltet. Weiter steht in der Stadt eine Mariensäule vor der Pfarrkirche aus dem Jahr 1693, eine Dreifaltigkeitssäule aus dem Jahr 1739, Nepomuk- und Floriansstatuen aus den Jahren 1757 und 1787 sowie eine Kyrill-und-Method-Statue aus dem Jahr 1998. An die Gefallenen im Slowakischen Nationalaufstand erinnert ein Denkmal aus den frühen 1950er Jahren.
Seit 2005 ist der Lokschuppen aus den Jahren 1912–1913 als nationales Kulturdenkmal geschützt.[7]
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Prievidza ist die Stadt mit der größten Verkaufsfläche im Verhältnis zur Einwohnerzahl in der Slowakei.
Prievidza ist ein bedeutender Verwaltungssitz, außerdem haben sich zahlreiche Wirtschaftsunternehmen, vor allem aus dem Bankensektor angesiedelt.
Die Stadt ist zudem Sitz des Bergbauunternehmens HBP (Hornonitrianske Bane Prievidza). Das Unternehmen ist der bedeutendste Braunkohlenförderer in der Slowakei. Es betreibt drei Gruben im Umfeld von Prievidza: in Handlová, Cigeľ und Nováky. Die Förderleistung belief sich 2005 auf 2,3 Mill. Tonnen, die Zahl der Beschäftigten auf etwa 4.400. Außerdem befinden sich viele kulturelle Einrichtungen und Schulen in der Stadt.
Sport
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Prievidza ist Sitz des Basketballclubs BC Prievidza, des Eishockeyclubs HC Prievidza, des Fußballclubs FC Baník Prievidza und des Volleyballclubs VK Prievidza.
Verkehr
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Durch Prievidza verlaufen die Cesta I. triedy 9 („Straße 1. Ordnung“, E 572) von der tschechischen Grenze bei Drietoma nach Žiar nad Hronom sowie die Cesta I. triedy 64 von der ungarischen Grenze bei Komárno und Nitra und weiter nach Žilina. Langfristig ist der Bau der Schnellstraße R2 geplant. Die Stadt hat einen Bahnhof an den Bahnstrecken Veľké Bielice–Nitrianske Pravno und Horná Štubňa–Prievidza, mit mehreren täglichen Zugverbindungen. Der Streckenteil nach Nitrianske Pravno ist seit 2012 ohne Personenverkehr. Der Busbahnhof liegt unmittelbar östlich des Bahnhofs. Der ÖPNV erfolgt ausschließlich durch Buslinien des Betreibers SAD Prievidza, mit Einbeziehung der Nachbarstadt Bojnice.[8]
Südwestlich der Stadt befindet sich der Flughafen Prievidza (ICAO-Code: LZPE) und dient überwiegend dem Sportflug, darunter auch Segelflug. Dort ist der Ultraleicht-Flugzeug Hersteller [Aerospool[9]] beheimatet.
Städtepartnerschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Partnerstädte von Prievidza sind[10]
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Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ladislav Stanček (* 7. Februar 1898 in Prievidza; † 15. April 1979 ebenda), slowakischer Komponist, Chordirigent und Organist
- Jan Pásztor (* 27. Januar 1912 in Prievidza; † 8. November 1988 in Nitra), Bischof von Nitra (1973–1988)
- Cornel Wilde (* 13. Oktober 1915 in Prievidza; † 16. Oktober 1989 in Los Angeles), Schauspieler und Filmregisseur
- Štefan Uher (* 4. Juli 1930 in Prievidza; † 29. März 1993 in Bratislava), Filmregisseur
- Lenka Lomnička (* 28. Juni 1994 in Prievidza), Fußballspielerin
- Dávid Hancko (* 13. Dezember 1997 in Prievidza), Fußballspieler
- Ema Magdinová (* 4. Januar 1999 in Prievidza), Volleyballspielerin
- Dávid Krčík (* 28. Juni 1999 in Prievidza), Fußballspieler
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Hustota obyvateľstva - obce [om7014rr_obc=AREAS_SK, v_om7014rr_ukaz=Rozloha (Štvorcový meter)]. Statistical Office of the Slovak Republic, 31. März 2026, abgerufen am 31. März 2026 (slowakisch).
- ↑ Počet obyvateľov podľa pohlavia - obce (ročne) [om7101rr_obce=AREAS_SK]. Statistical Office of the Slovak Republic, 31. März 2026, abgerufen am 31. März 2026 (slowakisch).
- ↑ Prví ľudia, prievidza.sk, abgerufen am 17. Oktober 2021
- ↑ Prievidzské cechy, prievidza.sk, abgerufen am 17. Oktober 2021
- 1 2 Počet obyvateľov podľa pohlavia - obce (ročne) [om7101rr_obce=AREAS_SK]. Statistical Office of the Slovak Republic, 31. März 2026, abgerufen am 31. März 2026 (slowakisch).
- ↑ Ergebnisse der Volkszählung 2011. Abgerufen am 17. Oktober 2021 (slowakisch).
- ↑ Rušňové depo, prievidza.sk, abgerufen am 17. Oktober 2021
- ↑ Cestovné poriadky, imhd.sk, abgerufen am 17. Oktober 2021
- ↑ Home. Abgerufen am 22. März 2022.
- ↑ Prievidza – Partnerské mestá ( vom 27. März 2012 im Internet Archive) (slowakisch), abgerufen am 2. August 2017


