Premium Food Group
| Premium Food Group ApS & Co. KG | |
|---|---|
| Rechtsform | ApS & Co. KG |
| Gründung | 1971 |
| Sitz | Rheda-Wiedenbrück, |
| Leitung |
|
| Mitarbeiterzahl | 18.617 (2022)[1] |
| Umsatz | 6,82 Mrd. Euro (2022)[2] |
| Branche | Nahrungsmittel, Lebensmittel |
| Website | premiumfoodgroup.de |
Schlacht-Standorte der Tönnies-Unternehmensgruppe
(Legende: Schweine-Schlachtung pink, Rinder-Schlachtung braun) |
Tönnies betreibt folgende Schlachthöfe:[119]
- Schweine-Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück – Hauptstandort und größter Schlachtstandort
- Schweine-Schlachthof in Weißenfels – Zweitgrößter Schlachtstandort
- Schweine-Schlachthof Weidemark Fleischwaren in Sögel
- Schweine-Schlachthof Thomsen in Kellinghusen
- Rinder-Schlachthof Jade in Wilhelmshaven
- Rinder-Schlachthof Artland in Badbergen
- Rinder-Schlachthof Altenburger Fleisch in Altenburg
- Rinder-Schlachthof Allgäu Fleisch in Kempten
Die Betriebe in Weißenfels und Rheda-Wiedenbrück besitzen Zulassungen für den EU-Raum und für Japan. Der Betrieb in Rheda-Wiedenbrück beanspruchte für sich vor dem COVID-19-Ausbruch, die Hygienevorschriften für Exporte nach Europa, Asien, USA, Australien und Südafrika zu erfüllen.
Wurst- und Fleischwarenproduktion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Geschäftsbereich Sausages verfügt die Premium Food Group
über zehn Standorte:[120][121]
- Zur-Mühlen-Gruppe (u. a. Marke Könecke) in Böklund
- Chemnitzer Wurstspezialitäten GmbH & Co. KG in Chemnitz
- Zur-Mühlen-Gruppe in Delmenhorst
- Schulte Fleisch- und Wurstwaren in Dissen
- EWG Eberswalder Wurst in Britz (bei Eberswalde)
- Marten Fleischwarenfabrik in Gütersloh
- Redlefsen in Satrup
- Die frische Thüringer! in Suhl
- HN Produktion GmbH (u. a. Marke Gutfried) in Versmold
- Anhalter Fleischwaren GmbH Zerbster Original in Zerbst
Sonstige Standorte in Deutschland
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zur Tönnies-Unternehmensgruppe gehören des Weiteren unter anderem folgende vollkonsolidierte Tochterunternehmen:[1]
- Logistik Tevex Logistics GmbH mit Sitz in Rheda-Wiedenbrück
- Schlachtnebenprodukten-Verarbeitung und -Handel Grundt By-Products GmbH mit Sitz in Steinfeld
- Tiernahrungsproduktion petcura GmbH in Meppen
- Ferkelvermarktung Tönnies Livestock GmbH mit Sitz in Rheda-Wiedenbrück
- Fleischrohwaren-Handel FlRoWa Handels GmbH mit Sitz in Rheda-Wiedenbrück
Internationale Standorte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Außerhalb von Deutschland verfügt Tönnies über Produktionsstandorte in Dänemark, Polen, Großbritannien, Frankreich und Spanien.[122][123]
Beschäftigte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Großteil der Beschäftigten in den Schlacht- und Zerlegebetrieben des Unternehmens sind ausländische Arbeitskräfte; nach Einschätzung des Deutschen Gewerkschaftsbunds beträgt deren Anteil etwa 80 Prozent.[124][125] Das Unternehmen betreibt zur Anwerbung neuer Beschäftigter eigene Vermittlungsbüros unter anderem in Serbien und Polen.[126]
Kennzahlen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Premium Food Group ist der größte Lieferant des deutschen Lebensmitteleinzelhandels. Das Tochterunternehmen Tönnies ist zudem der größte Fleischverarbeiter in Deutschland und gilt als eines der weltweit größten Unternehmen der Fleischindustrie. 2024 wurden in Deutschland 13,2 Millionen Schweine geschlachtet, womit das Unternehmen bei der Schweineschlachtung hierzulande Marktführer ist.[127][128] Die Anzahl der an den deutschen Tönnies-Standorten geschlachteten Rinder betrug 2023 361.000 (gleich wie im Vorjahr).
Tönnies ist auch Marktführer für Bio-Schweinefleisch in Deutschland.[129] Die zur Premium Food Group gehörende Zur-Mühlen-Gruppe ist der größte Wurstproduzent in Deutschland.
Vertrieb
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Bei Tönnies hergestellte Fleischprodukte werden unter anderem unter dem Markennamen Tillman’s sowie unter den Eigenmarken des Handels wie Landjunker (Lidl) und Meine Metzgerei (Aldi Nord/Aldi Süd) in Discountern, aber auch über Rewe, Edeka (Gut & Günstig) oder Kaufland (K-Classic) vertrieben.[130]
Die Wurstprodukte der Unternehmensgruppe werden unter einer Reihe von eigenen Marken vertrieben, darunter Böklunder und Könecke.
Laut der Lebensmittel Zeitung gehört das Unternehmen zu den größten Lieferanten des deutschen Lebensmittelhandels.
Gesellschafter
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Robert Tönnies, Sohn von Gründer Bernd Tönnies, besitzt 50 Prozent der Unternehmensanteile. Clemens Tönnies hält 45 Prozent und dessen Sohn Maximilian Tönnies 5 Prozent.[131][132]
Kritik und Kontroversen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Tierschutz und Betäubungsverfahren
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Grundsätzliche Kritik erfährt Tönnies aufgrund der massenhaften Tötung von Tieren.[133][134] 2021 erhielt das Unternehmen deswegen den „Preis der Herzlosigkeit“ durch das Deutsche Tierschutzbüro e. V.[135]
Daneben wird Tönnies aufgrund der Betäubung von Schweinen mittels CO2 von Veterinären und Tierschutzorganisationen kritisiert.[136] Laut Michael Marahrens vom Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit hätten die Schweine 15 bis 20 Sekunden lang das Gefühl zu ersticken und das Gas verursache sehr große Schmerzen.[133] Das Unternehmen verteidigte die Methode als „die aktuell beste und tierschutzfreundlichste zugelassene Betäubungsmethode“,[137] Gesellschafter Robert Tönnies sprach sich jedoch ebenfalls für ein Ende der Betäubung mittels CO2 aus.[136]
Die Premium Food Group hat verschiedene Maßnahmen zur Umsetzung tierschutzgerechter Schlachtprozesse eingeführt. Dazu zählen unter anderem Verfahren zur stressreduzierten Zuführung von Schlachttieren zur Betäubung sowie der Einsatz von Kohlendioxid in höheren Konzentrationen, als gesetzlich vorgeschrieben. Nach Unternehmensangaben dient dies der Verbesserung der Wirksamkeit der Betäubung.[138]
Zur Überwachung der Einhaltung tierschutzrechtlicher Standards betreibt das Unternehmen seit mehreren Jahren Videoüberwachungssysteme in den Schlachthöfen.[139]
Bereits vor dem Jahr 2017 richtete das Unternehmen eine zentrale Stabsstelle für Tierschutz ein, die als erste dieser Art in einem fleischverarbeitenden Betrieb in Deutschland gilt. Diese wird von Jörg Altemeier geleitet, der seit 2012 als Tierschutzbeauftragter für den Standort Rheda-Wiedenbrück sowie für weitere Betriebe der Gruppe tätig ist.[140][141]
Darüber hinaus unterstützt die Premium Food Group Forschungsprojekte zur Entwicklung alternativer Betäubungsverfahren. Am Standort Kulmbach fördert die unternehmensnahe Bernd-Tönnies-Stiftung seit mehreren Jahren Versuche mit Gasgemischen aus Helium und Argon. Nach Angaben des Unternehmens befand sich das Verfahren im Juli 2025 noch im Versuchsstadium und war nicht für den praktischen Einsatz zugelassen.[142]
Mangelhafte Arbeitsbedingungen und Arbeitnehmervertretung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Unternehmen ist in der Vergangenheit wiederholt aufgrund des hohen Anteils von Niedriglohn-Beschäftigten aus Südost- und Osteuropa und deren Unterbringung in Sammelunterkünften in die Kritik geraten.[143][144] Im Jahr 2007 nannte der Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium Gerd Andres auf einer Pressekonferenz das Unternehmen Tönnies als Beispiel für unhaltbare Zustände in der Fleischindustrie. Andres betonte, das Unternehmen beschäftige in seinem Werk am Standort Rheda-Wiedenbrück 2000 osteuropäische und 250 deutsche Mitarbeiter. Andres besuchte wenige Wochen nach seinen Äußerungen den Tönnies-Stammsitz in Rheda-Wiedenbrück und vereinbarte mit Geschäftsführer Josef Tillmann Gespräche über einen gesetzlichen Mindestlohn.[145]
Im Sommer 2013 berichtete der Sender ARD in der Reportage Deutschlands neue Slums – Das Geschäft mit den Armutseinwanderern, dass im Tönnies Fleischwerk in Rheda-Wiedenbrück eine große Anzahl von südosteuropäischen Fleischzerlegern über Subunternehmen arbeiten würden.[146] In dem Beitrag wurde über konkrete Fälle berichtet, in denen Bezahlung unterhalb des Mindestlohns, Überstunden, fehlende Krankenversicherung, Kündigungsandrohung, Kündigung im Falle von Krankheit sowie gefährliche Arbeitsbekleidung Kennzeichen bei der Beschäftigung der Arbeiter waren.[147] Für die Reportage wurden Reporterin Isabel Schayani und Autor Esat Mogul 2014 mit dem Deutschen Sozialpreis in der Sparte Fernsehen ausgezeichnet.[148] Laut der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten fanden die in der Reportage geschilderten Praktiken zwei Jahrzehnte lang bis 2020 statt. Auch hätten die Subunternehmen, meist von osteuropäischen Chefs geführte GmbHs, als Unterbringungsorganisatoren der Angestellten fungiert; sie hätten den Beschäftigten nicht Wohnungen oder Zimmer, sondern nur Betten für teilweise 300 Euro monatlich vermietet.[149]
Laut der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hatte Tönnies beim Tochterbetrieb Zur-Mühlen-Gruppe versucht, alle gewerkschaftlichen Strukturen zu zerschlagen.[149] Tönnies wurde im Jahr 2021 vorgehalten, den Sitz der Holding in Dänemark anstatt in Deutschland zu haben, um Arbeitnehmervertreter nicht im Aufsichtsrat sitzen zu haben. Tönnies entgegnete, dass es 170 Betriebsräte im Unternehmen gebe.[150]
2020 berichtete die Zeitschrift Emma, dass von den ca. 7.000 Arbeitern ein Drittel Frauen seien, die ebenfalls schwere Arbeit am Band leisteten und zusätzlich sexuellen Belästigungen und Übergriffen, etwa durch Vorarbeiter, ausgesetzt seien. Dabei komme es auch zu ungewollten Schwangerschaften, die aus Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes verheimlicht würden.[151]
Auch im Jahr 2021 berichtet die Sat.1-Reportage „Sat.1 investigativ“ über die Arbeitsbedingungen als miserabel, es wird Mietwucher sowie Prostitution auf dem Firmengelände unterstellt. Ebenfalls würden die Mitarbeiter weiterhin über inzwischen gesetzlich verbotene Subunternehmen angeworben und eingestellt.[152] Tönnies versuchte, die Reportage nach der ersten Ausstrahlung juristisch zu verbieten, verlor aber vor den Gerichten.[153] Die Antworten auf die Kritik und die Vorwürfe von „Sat-1 investigativ“ sind bis heute einsehbar.[154]
Nach dem Ende der Werkverträge 2020 hat es in der Branche einen Wandel gegeben. NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann sprach 2024 im Rahmen einer Veranstaltung davon, die Fleischindustrie könne eine Blaupause für andere Bereiche sein.[155] Der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Dennis Radtke, besucht das Unternehmen 2024 und machte sich selbst ein Bild der Arbeitsbedingungen. Er stellte fest, im Unternehmen werde alles getan für gute und sichere Arbeitsplätze.[156]
Klimaschäden
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kritiker werfen Tönnies vor, dass das Unternehmen seinen Beitrag zur Klimaerwärmung kleinrechne.[157][158]
Das Institute for Agriculture and Trade Policy listete Tönnies wiederholt in ihrem Ranking der klimaschädlichsten Konzerne der Fleisch- und Milchindustrie. In dem 2018 veröffentlichten Report belegte Tönnies Platz 24 weltweit,[157][159] mit geschätzten jährlichen Treibhausgasemissionen von knapp 11 Millionen Tonnen CO2.[160] In dem 2021 veröffentlichten Report belegte Tönnies Platz 6 in Europa.[158][161] Laut Correctiv produzierte Tönnies 2021 zusammen mit dem größten deutschen Unternehmen der Milchindustrie Deutsches Milchkontor 2,6 Prozent der gesamten Emissionen in Deutschland.[162]
Geschäftsführer Clemens Tönnies bestreitet die Vorwürfe, dass das Unternehmen klimaschädlich handle.[163] Im November 2023 initiierte Tönnies die Klimaplattform Fleisch, um nach eigenen Angaben den Klimaschutz in Land- und Fleischwirtschaft weiter voranzutreiben.[164] Die Website ist ein Angebot für tierhaltende Betriebe, die dort Daten zu ihrem Betrieb eintragen und damit ihre CO2-Bilanz errechnen können.[165] Die von Tönnies entwickelte Klimaplattform Fleisch hatte 2023 Aufmerksamkeit bei Politik, Handel und Landwirten hervorgerufen, da sie sich das Ziel setzt, die Klimaleistung der Landwirtschaft zu erheben und bewerten. Unter anderem waren bei der Vorstellung der Klimaplattform im November 2023 die damalige NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen zu Gast.[166]
Seit Anfang 2025 ist bekannt, dass die Fleischwirtschaft unter dem Arbeitstitel »Klimaplattform Fleisch« an einer einheitlichen Berechnung der CO2-Emissionen für schweinehaltende Betriebe arbeitet. Die angepeilte Lösung für die Branche soll dabei unterstützen, Emissionen zu erheben, zu senken und Berichtspflichten zu erfüllen. Ausgangspunkt für diese Initiative der gesamten Branche war der Aufschlag mit dem Tool „Klimaplattform Fleisch“ des Unternehmens Tönnies Gruppe Ende 2023.[167] Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch kritisierte die Unternehmensinitiative: „Rund drei Viertel der Treibhausgasemissionen in der Landwirtschaft entfallen auf die Tierhaltung. Daran wird die PR-Offensive von Tönnies nichts ändern“.[168]
Die Premium Food Group ist Mitglied der Science Based Targets Initiative (SBTi). Die SBTi hat die Klimaziele des Unternehmens zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 offiziell bestätigt. Die Ziele umfassen direkte Emissionen (Scope 1), indirekte Emissionen aus dem Energiebezug (Scope 2) sowie indirekte Emissionen entlang der gesamten Lieferkette (Scope 3). Die Selbstverpflichtung orientiert sich an den Vorgaben des Pariser Klimaabkommens und beinhaltet konkrete Maßnahmen zur Senkung von Methan (CH4), Distickstoffmonoxid (N2O) und Kohlenstoffdioxid (CO2).[169]
SARS-CoV-2-Infektionen (2020)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Corona-Ausbruch im Stammwerk in Rheda-Wiedenbrück im Juni 2020 war das bis dahin größte Infektionsgeschehen in Deutschland.[170]
Kontroversen um die Ursachen des Ausbruchs
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Anfang Mai war es bereits zu zahlreichen Infektionen in einem Schlachtbetrieb von Westfleisch in Coesfeld gekommen. In dem Zusammenhang sagte ein Sprecher von Tönnies: „Wir wurden in der Ernährungsindustrie vor acht Wochen aufgefordert, während des Lockdowns weiter zu arbeiten, so wie Krankenhäuser, Pflegeheime und die Energieversorgung … bei dem Wissen, dass wir dadurch ein erhöhtes Infektionsrisiko haben.“
Als einen möglichen Grund für die zahlreichen Infektionen nannte ein Unternehmenssprecher die Rückkehr von Arbeitern nach Heimaturlauben in Bulgarien und Rumänien,[171] aber auch die Kühlungs- und Lüftungsanlage, die das Virus verteilen würde. Diese Ansicht bestätigten letztlich sowohl die Gerichte*² als auch der unabhängige Hygiene-Professor Martin Exner von der Uni Bonn.[172]
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet übernahm zunächst, ohne dafür Belege zu haben, die Behauptung von Tönnies und sagte „… weil Rumänen und Bulgaren da eingereist sind und da der Virus herkommt“. Diese Aussage löste in der Öffentlichkeit Kritik aus, teilweise auch Empörung.[173] Die Virologin Isabella Eckerle hielt dies dagegen aufgrund der relativ langen Inkubationszeit für unwahrscheinlich, die hohe Anzahl betroffener Mitarbeiter weise vielmehr auf ein unbemerktes, schon länger vor sich gehendes „Superspreading-Event“ in dem Betrieb hin.[174]
Auswirkungen auf die Bevölkerung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Als Folge des Ausbruchs wurden zunächst Schulen und Kindertagesstätten im Kreis Gütersloh bis zu den Sommerferien 2020 geschlossen.[175] Am 23. Juni 2020 wurden erneute Kontaktbeschränkungen für den Kreis Gütersloh bis zum 30. Juni 2020 verkündet.[176][177] Im benachbarten Kreis Warendorf wurden in der Folge ebenfalls die im Kreis Gütersloh geltenden Kontaktbeschränkungen in Kraft gesetzt.[178] Anwohner, die von dem Lockdown betroffen waren, machten das Unternehmen für die Auswirkungen verantwortlich.[179] Am 18. Juni 2020 demonstrierten Eltern mit ihren Kindern vor dem Haus von Geschäftsführer Clemens Tönnies wegen der Schließung von Schulen und Kindergärten.[180] Im Verler Ortsteil Sürenheide wurde eine Quarantänezone in den Straßenzügen errichtet, in denen viele Mitarbeiter lebten. Knapp 670 Menschen waren von der Maßnahme betroffen.[181][182]
Am 29. Juni 2020 wurde der Lockdown für den Kreis Warendorf ab dem 1. Juli 2020 aufgehoben.[183] Für den Kreis Gütersloh wurde der Lockdown zunächst bis zum 7. Juli verlängert und schließlich am 6. Juli 2020 durch das Oberverwaltungsgericht Münster aufgehoben, da zwischenzeitlich eine differenziertere Regelung hätte erlassen werden müssen.[184]
NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) räumte später in der Talkshow von Maybrit Illner ein, der Lockdown für den gesamten Kreis sei nicht das richtige Mittel gewesen. Man habe das nur gemacht, um dem Vorwurf entgegenzutreten, Nordrhein-Westfalen agiere halbherzig gegen das Virus.[185]
Proteste gegen die Wiederaufnahme des Betriebs
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 4. Juli 2020 forderte das Bündnis Gemeinsam gegen die Tierindustrie mit einer Kundgebung am Werksgelände, dass der stillgelegte Schlachthof dauerhaft geschlossen bleiben müsse.[186] Zuvor waren in der Nacht Aktivisten auf das Gebäude geklettert und hatten dort ein Banner mit der Aufschrift „Shut down Tierindustrie“ befestigt.[187]
Am 17. Juli 2020 protestierten ca. 300 Teilnehmer am Werksgelände gegen die Wiedereröffnung. Dem stellten sich 300 Landwirte entgegen, die die Wiedereröffnung des Unternehmens begrüßten.[188]

Illegale Entsorgung von Schlachtabfällen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Betreiber einer Biogasanlage in Bayern hat mehrfach illegal Schlachtabfälle verarbeitet, obwohl die Anlage dafür keine Genehmigung hatte. Ein Teil der Abfälle stammte unter anderem von Tönnies in Weißenfels. Das Unternehmen beendete umgehend die Zusammenarbeit mit dem Betreiber der Biogasanlage und unterstützte die Ermittlungen der Behörden umfangreich.[189]
Protest in Rheda-Wiedenbrück
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 15. Februar 2024 fand auf dem Gelände der Konzernzentrale von Tönnies in Rheda-Wiedenbrück eine friedlich verlaufene Aktion des Bündnisses Gemeinsam gegen die Tierindustrie statt. Dabei entrollten Aktivisten Banner mit den Aufschriften „Gemeinsam gegen Tönnies“, „Tönnies Vergesellschaften“ und „Neokolonialismus stoppen“.[190][191]
Protest in Crailsheim aufgrund der Übernahme von Vion durch Tönnies Holding
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im April 2025 kam es zu Protesten in Crailsheim gegen die geplante Übernahme der Schlachthöfe der Firma Vion durch das Unternehmen Tönnies. Rund 80 Aktivisten des Bündnisses Gemeinsam gegen die Tierindustrie blockierten dabei den Betrieb. Die Polizei musste mit Spezialkräften anrücken, nicht angemeldete Demonstration aufzulösen. Der Betrieb des Schlachthofs stand zeitweise still.[192][193]
Die Protestaktion richtete sich gezielt gegen Tönnies. Die Protestierenden befürchten, dass die Übernahme zu einer weiteren Konzentration von Marktmacht führt und negative Folgen für das Tierwohl nach sich zieht.[194] Um die Übernahme zu verhindern, hat das Bündnis Gemeinsam gegen die Tierindustrie auch eine Beschwerde beim Bundeskartellamt eingereicht.[195][196] Das Bundeskartellamt untersagte daraufhin im Juni 2025 die geplante Übernahme der Vion-Schlachthöfe in Süddeutschland, insbesondere der Standorte in Buchloe, Crailsheim und Waldkraiburg, durch Tönnies.[197]
Sponsoring
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Tönnies-Gruppe ist seit 2001 Sponsor des Bundesliga-Traditionsvereins FC Schalke 04.[198] Aktuell ist das Tochterunternehmen Böklunder Premiumsponsor bis zum Ende der Saison 2025/2026.[198] Bernd und Clemens Tönnies engagierten sich jahrelang auch persönlich für den Fußballverein.
Nach dem Aufstieg des FSV Gütersloh 2009 in die Fußball-Bundesliga der Frauen stieg die Tönnies-Gruppe als Hauptsponsor des Vereins ein.[199] Seitdem trägt der Verein seine Heimspiele in der 2012 erbauten Tönnies-Arena aus.
Das Unternehmen ist darüber hinaus mit verschiedenen Marken und Firmen Sponsor vom Hamburger Sportverein, Union Berlin, THW Kiel, Syntainics MBC Weißenfels, Gornik Zabrze und dem SC Wiedenbrück.[200]
Forschungsförderung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]2010 gründete die Tönnies Holding das Tochterunternehmen Tönnies Forschung Gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung der Forschung über die Zukunft des Tierschutzes in der Nutztierhaltung mit Rechtsform GmbH.[201] Das Unternehmen verleiht in unregelmäßigen Abständen den mit 10.000 € dotierten Bernd-Tönnies-Preis für Publikationen sowie wissenschaftliche oder journalistische Arbeiten, die sich mit Aspekten der tierschutzgerechten oder -relevanten Haltung von landwirtschaftlichen Nutztieren befassen.[202] Der Preis wurde am 3. November 2011 erstmals an Christina Hucklenbroich vergeben, die zu dem Zeitpunkt Redakteurin im Ressort Natur und Wissenschaft der Frankfurter Allgemeinen Zeitung war.[203]
Der alle zwei Jahre stattfindende Tönnies-Forschungssymposium präsentiert nicht nur geförderte Forschungsprojekte und deren Ergebnisse, sondern dient auch als Plattform für den Dialog über die Zukunft der Lebensmittelproduktion in Deutschland. Zu den Gästen zählten hochrangige Politiker und Experten, darunter der Grüne Politiker Robert Habeck (2016), Jochen Borchert (2022) sowie der damalige Landwirtschaftsminister Cem Özdemir und Armin Laschet (2024).[204]
Aktion Kinderträume
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im September 2004 gründete Clemens Tönnies gemeinsam mit Uli Hoeneß und Wilhelm Leuze den Verein Aktion Kinderträume. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, lebensbegrenzt erkrankte Kinder, Jugendliche und ihre Familien zu unterstützen, indem gezielt besondere Wünsche oder Träume erfüllt werden. Aktion Kinderträume sammelt Spendengelder und finanziert damit unter anderem behindertengerechte Autos, die die betroffenen Familien kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Seit der Gründung hat der Verein rund 6.500 Familien mit Sachspenden geholfen und dabei rund 12,8 Millionen Euro ausgeschüttet (Stand Februar 2025). Schirmherrin des Vereins ist Margit Tönnies.[205][206]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Jürgen Wiebicke: Zu Fuß durch ein nervöses Land: Auf der Suche nach dem, was uns zusammenhält. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2016, ISBN 978-3-462-04950-3. (Schildert u. a. den Besuch in der Fleischwarenfabrik 2015)
- Jour Fixe Gewerkschaftslinke Hamburg (Hrsg.): Das „System Tönnies“ – organisierte Kriminalität und moderne Sklaverei. Die Buchmacherei, 2020, ISBN 978-3-9822036-3-8.
- Jour Fixe Gewerkschaftslinke Hamburg (Hrsg.): Ist das System Tönnies passé? : welche Perspektiven haben Landwirtschaft, Schlachthöfe und Tierrechte? Die Buchmacherei, 2022, ISBN 978-3-9823317-9-9.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 der Tönnies Holding ApS & Co. KG, Rheda-Wiedenbrück. In: Bundesanzeiger, 15. Januar 2024. Abgerufen im Unternehmensregister am 16. April 2025.
- ↑ Umsatz von Tönnies bis 2022. In: Statista. 12. Oktober 2023, abgerufen am 3. Dezember 2023.
- ↑ Jonas Jansen: Schlachtkonzern Tönnies gibt sich einen neuen Namen. In: www.faz.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, 6. November 2024, abgerufen am 4. August 2025.
- 1 2 3 4 5 6 7 8 General Press Information from the Tönnies Group. (PDF) In: toennies.de. 14. März 2019, abgerufen am 25. Dezember 2023.
- 1 2 3 Historie - Tönnies. In: toennies.de. 6. Mai 2019, abgerufen am 9. Februar 2023.
- ↑ Tönnies Fleischwarenindustrie aus Rheda-Wiedenbrück in der Firmendatenbank. In: wer-zu-wem.de. Abgerufen am 10. Februar 2023.
- 1 2 3 Tönnies-Witwe verklagt Steuerberater Josef Schnusenberg. In: nw.de. 28. Juni 2016, abgerufen am 11. Dezember 2023.
- ↑ Oliver Leiste: Tönnies-Schlachthof in Weißenfels: Hoffnungsträger und Ärgernis in einem. In: mdr.de. 28. Mai 2020, abgerufen am 10. Februar 2023.
- ↑ Westdeutscher Rundfunk Köln: Aktuelle Stunde: Überwachung am Arbeitsplatz. Erstausstrahlung am 12. April 2008, Redaktion Stefan Brandenburg und Michael Schimmel.
- ↑ Mega-Metzgerei Tönnies: Zu Gast in der größten Fleischfabrik Europas. 23. Mai 2016, abgerufen am 24. Dezember 2023.
- ↑ Umschlagplatz für vorverpackte SB-Ware - Tönnies hat ein Logistik-Zentrum für den sensiblen Bereich von 0 bis 2 Grad Celsius geschaffen. In: Fleischwirtschaft. 12. März 2008.
- 1 2 Brandenburg an der Havel: Leere Hallen statt zerlegter Tiere in der Tönnies-Fleischfabrik. In: maz-online.de. 6. Dezember 2022, abgerufen am 23. Januar 2024.
- ↑ Tönnies: bernimmt BFW-Betriebe. In: lebensmittelzeitung.net. 5. November 1998, abgerufen am 27. Dezember 2023.
- ↑ Tillman's: Der Convenience Trendsetter. In: lebensmittelpraxis.de. 1. Juli 2015, abgerufen am 25. Dezember 2023.
- 1 2 Fleischkonzern konzentriert Schlachtkapazitäten: Tönnies schließt Schlachthof in Beckum. In: nw.de. 17. Januar 2019, abgerufen am 25. Dezember 2023.
- ↑ "Redaktion": Tönnies schließt Schlachthof Beckum. In: www.die-glocke.de. E. Holterdorf GmbH & Co KG, 16. Januar 2019, abgerufen am 4. August 2025.
- 1 2 3 4 5 Clemens Tönnies verliert doppeltes Stimmrecht im Fleischimperium. In: sueddeutsche.de. 30. Mai 2014, abgerufen am 17. Dezember 2023.
- ↑ Christof Kerkmann: Familienzwist in der Fleischbranche: Tönnies gegen Tönnies. In: handelsblatt.com. 10. November 2014, abgerufen am 9. Februar 2023.
- ↑ Robert Tönnies klagt 100 Millionen Euro ein. In: nw.de. 16. April 2015, abgerufen am 17. Dezember 2023.
- ↑ Familienfehde im Fleischwerk. In: sueddeutsche.de. 21. April 2015, abgerufen am 11. Dezember 2023.
- ↑ Familien einigen sich: Tönnies ordnet Geschäfte neu. In: fleischwirtschaft.de. 21. April 2017, abgerufen am 17. Dezember 2023.
- ↑ cr/Reuters: Im Schlachthaus Tönnies haben sich plötzlich wieder alle lieb. In: www.manager-magazin.de. manager magazin new media GmbH & Co. KG, 4. August 2021, abgerufen am 4. August 2025.
- ↑ Tönnies developing in Denmark: Successful market entry. In: fleischwirtschaft.de. 20. März 2016, abgerufen am 27. Dezember 2023.
- ↑ Tonnies looks to strengthen its position in the British market. In: euromeatnews.com. Abgerufen am 12. Februar 2023 (englisch).
- ↑ Tönnies darf Tican übernehmen. In: agrarheute.com. 29. Februar 2016, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 5. April 2016; abgerufen am 1. März 2025.
- ↑ Jörg Schiffeler: Nach Lutz-Insolvenz: Die Großen schnappen zu. In: fleischwirtschaft.de. 28. Juli 2017, abgerufen am 9. Februar 2023.
- ↑ Christian Geers: Tönnies-Konzern baut in Badbergen Europas modernsten Rinderschlachthof. In: www.noz.de. Neue Osnabrücker Zeitung GmbH & Co. KG, 5. April 2020, abgerufen am 4. August 2025 (Artikel hinter Paywall).
- ↑ Avril and Tönnies to create a company to manufacture products made of 100 % French meat. In: pig333.com. 5. November 2015, abgerufen am 25. Dezember 2023.
- ↑ Schlachtbranche: Hier investiert der Schlachtriese Tönnies. In: agrarheute.com. 3. März 2016, abgerufen am 25. Dezember 2023.
- ↑ France: Avril splits from pork division. In: fleischwirtschaft.de. 7. Mai 2021, abgerufen am 25. Dezember 2023.
- ↑ Tönnies investiert in Grossbritannien. In: schweizerbauer.ch. 11. Oktober 2020, abgerufen am 12. Februar 2023.
- ↑ Übernahme: Tönnies zieht es auf die Insel. In: fleischwirtschaft.de. 2. Mai 2019, abgerufen am 9. Februar 2023.
- ↑ af: „Habe mich in Putin getäuscht“: Wurstfabrikant Tönnies distanziert sich mit emotionalem Post von Russland. In: www.businessinsider.de. Business Insider Deutschland GmbH, 3. März 2022, abgerufen am 4. August 2025.
- ↑ Hasudurchsuchung: Betrugsverdacht bei Tönnies. In: tagesspiegel.de. 12. September 2007, abgerufen am 20. Dezember 2023.
- ↑ Zoff bei Tönnies: Der Fleisch-Krieg. In: sueddeutsche.de. 17. Mai 2010, abgerufen am 20. Dezember 2023.
- ↑ Krieg der Schweine-Barone. In: Der Spiegel. 1. Dezember 2007, abgerufen am 20. Dezember 2023.
- ↑ Tönnies: Schlachtkonzern zerfleischt sich selbst. In: wiwo.de. 6. November 2012, abgerufen am 20. Dezember 2023.
- ↑ Tönnies-Prozess wurde vorzeitig eingestellt. In: wochenblatt.com. 18. August 2011, abgerufen am 20. Dezember 2023.
- 1 2 Hackfleisch-Prozess: Tönnies schweigt noch. In: n-tv.de. 23. März 2011, abgerufen am 20. Dezember 2023.
- ↑ Tönnies hat beim Hackfleisch nicht betrogen. In: radioguetersloh.de. audio media service Produktionsgesellschaft mbH & Co. KG, 11. Februar 2011, abgerufen am 25. September 2025.
- ↑ Tönnies-Prozess gegen Millionen-Auflage eingestellt. In: Neue Westfälische. 17. August 2011, abgerufen am 3. Dezember 2023.
- ↑ Report Mainz: Kritik an Mitarbeiter-Überwachung bei Tönnies Erstausstrahlung am 7. April 2008, Redaktion Birgitta Weber.
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- ↑ Bußgeld für Fleischverarbeiter Tönnies – Kameras im Umkleideraum. In: sueddeutsche.de. 15. September 2008, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 16. Februar 2009; abgerufen am 24. Dezember 2023.
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- ↑ Was bedeutet die Beschwerde beim Bundeskartellamt für die Übernahme des Vion-Werks in Buchloe? 16. März 2025, abgerufen am 22. April 2025.
- ↑ Jamie-Lee Merkert, Timo Weber: Deutschlands größter Fleischkonzern betroffen: Aktivisten besetzen einen Schlachthof. 15. April 2025, abgerufen am 22. April 2025.
- ↑ Katrin Terpitz: Kartellamt untersagt Tönnies den Kauf von Vion-Schlachthöfen. In: www.handelsblatt.com. Handelsblatt Media Group GmbH & Co. KG, 12. Juni 2025, abgerufen am 6. August 2025.
- 1 2 FC Schalke 04 verlängert Vertrag mit Böklunder um zwei Jahre. In: schalke04.de. 3. Juli 2024, abgerufen am 3. Mai 2025.
- ↑ Schalke-Boss Tönnies steht auf Frauen-Brust. In: bild.de. 3. Mai 2012, abgerufen am 3. Dezember 2023.
- ↑ Engagement. In: premiumfoodgroup.de. Premium Food Group ApS & Co. KG, 1. Januar 2025, abgerufen am 6. August 2025.
- ↑ Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 16. März 2010 bis zum 31. Dezember 2010 der Tönnies Forschung Gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung der Forschung über die Zukunft des Tierschutzes in der Nutztierhaltung mbH, Rheda-Wiedenbrück. In: Bundesanzeiger, 7. Februar 2012. Abgerufen im Bundesanzeiger am 10. Februar 2023.
- ↑ Der Bernd-Tönnies-Preis. In: www.toennies-forschung.de. Abgerufen am 19. Oktober 2016.
- ↑ FAZ-Redakteurin Christina Hucklenbroich erhält Bernd-Tönnies-Preis (mit Bild). Abgerufen am 8. September 2021.
- ↑ Alfons Deter: Tönnies Symposium: Özdemir steht zum Tierwohlumbau. In: www.topagrar.com. Landwirtschaftsverlag GmbH, 14. März 2024, abgerufen am 6. August 2025.
- ↑ Redaktion: Aktion Kinderträume – Verein der Deutschen Fleischwirtschaft e. V. In: www.dzi.de. Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen, 1. März 2025, abgerufen am 6. August 2025.
- ↑ Paul Edgar Fels: 20 Jahre Aktion Kinderträume: 6500 Familien geholfen. In: www.westfalen-blatt.de. WESTFALEN-BLATT Vereinigte Zeitungsverlage GmbH & Co. KG, 25. Februar 2025, abgerufen am 6. August 2025 (Artikel hinter Paywall).
Koordinaten: 51° 51′ 48″ N, 8° 19′ 20″ O



