Predator: Badlands
| Film | |
| Titel | Predator: Badlands |
|---|---|
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Länge | 107 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen | 20th Century Studios |
| Stab | |
| Regie | Dan Trachtenberg |
| Drehbuch | Patrick Aison |
| Produktion | John Davis, Brent O’Connor, Ben Rosenblatt, Marc Toberoff, Dan Trachtenberg |
| Musik | Sarah Schachner, Benjamin Wallfisch |
| Kamera | Jeff Cutter |
| Schnitt | Stefan Grube, David Trachtenberg |
| Besetzung | |
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| → Synchronisation | |
| Chronologie | |
Predator: Badlands ist ein Science-Fiction-Actionfilm aus dem Jahr 2025. Es ist der siebte Predator-Film und der dritte unter der Regie von Dan Trachtenberg nach Prey (2022) und Predator: Killer of Killers (2025).[2] Das Drehbuch wurde von Trachtenberg und Patrick Aison verfasst. In den Hauptrollen sind Elle Fanning und Dimitrius Schuster-Koloamatangi zu sehen.[3] Der deutsche Kinostart war am 6. November 2025.[4]
Im Film steht erstmals der Predator als Protagonist im Mittelpunkt. Von seiner Spezies, den Yautja, verstoßen, muss sich der junge Jäger Dek auf einem entlegenen Planeten beweisen. Dafür muss er - nicht ganz freiwillig - mit der wissenschaftlich bewanderten Androidin Thia zusammenarbeiten. Sie steht derweil in einem schwierigen Verhältnis zu ihrer Zwillingsschwester Tessa, die sich mit militärischen Synth-Kräften ebenfalls auf dem Planeten befindet.
Handlung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Auf dem Predator-Heimatplaneten Yautja Prime gilt Dek als schwach und unwürdig und will sich daher beweisen, indem er den Kalisk erlegt, eine Kreatur, vor der sich sogar sein Vater fürchtet. Dieser befiehlt seinem größeren Sohn Kwei, Dek zu töten, um Schande vom Clan abzuwenden. Kwei weigert sich und wird daraufhin selbst vom Vater getötet, bringt zuvor aber Dek auf seinem Schiff in Sicherheit, dessen Autopilot bereits für die Jagd auf den Kalisk eingestellt ist.
Auf dem Planeten Genna verliert Dek nach einer Bruchlandung fast seine gesamte Ausrüstung und fällt beinahe den dortigen feindseligen Lebensformen, Tiere wie Pflanzen, zum Opfer. Er wird von Thia gerettet, einer beschädigten Androidin, der die Beine fehlen. Sie warnt ihn, dass er ohne ihre Unterstützung nicht weit kommen werde, woraufhin er ihre Begleitung unter der Voraussetzung akzeptiert, dass sie ihm nicht mehr gilt als ein Werkzeug. Auf ihrem Weg zum Nest des Kalisk schließt sich ihnen ein einheimisches Tier an, dem Thia den Namen Bud gibt. Es markiert Dek als Mitglied seiner „Familie“; der will sich jedoch nicht damit abgeben und lässt es zurück.
Die Androidin Tessa, baugleich mit Thia, wird indessen nach dem katastrophalen gemeinsamen Einsatz der beiden in der Werkstatt wiederhergestellt. Sie nimmt ihre Suche nach dem Kalisk wieder auf, begleitet von schwerbewaffneten Androiden des Weyland-Yutani-Konzerns. Im Lager des Kalisk befinden sich noch die zurückgelassenen Fahrzeuge. Hier beginnt Thia mit der Reparatur ihres Körpers. Durch die Aktivierung der Geräte ruft sie das Forscher-Team, auch weil sie hofft, endlich wieder mit Tessa vereint zu sein, die sie als ihre Schwester ansieht. Dek lockt den Kalisk an und kämpft mit ihm, unterliegt aber, da das Wesen seine Verletzungen selbst heilen kann. Vor dem Tod rettet ihn die Markierung durch Bud, der, wie sich herausstellt, derselben Art wie der Kalisk angehört. Die Androiden treffen ein und nehmen beide Lebewesen gefangen.
Während des Transports spricht Thia mit Tessa und muss erkennen, wie sehr sich die vermeintlichen Zwillinge unterscheiden. Als Tessa Dek zu untersuchen und dadurch zu quälen beginnt, wechselt Thia die Seiten, befreit ihn und ermöglicht ihm die Flucht. Zurück in der Natur stattet der Yautja sich mit allem aus, was ihm dort zur Verfügung steht, wobei er auf seine Erfahrungen zurückgreift und mit manchen Lebensformen zu harmonieren lernt.
Gemeinsam mit Bud greift er das Camp von Weyland-Yutani an und befreit Thia, deren beiden Hälften in den Kampf eingreifen. Indem sie ihren Körper vollends repariert, kann sie Tessas Rolle spielen und die Freilassung des Kalisk erwirken. Tessa stellt sich ihnen mit einem gigantischen Laderoboter entgegen, wird von dem vereinten Team niedergerungen und vom Kalisk geschluckt. Mittels einer Gefriergranate kann sie sich befreien, wodurch das Tier getötet wird. Sie wird dann von Dek zerstört, der ihr seinen gestohlenen Predator-Blaster abnimmt.
Zurück auf Yautja Prime präsentiert er seinem Vater als Trophäe den Kopf Tessas, des gefährlichsten Feindes. Sein Vater verweigert ihm die Anerkennung, duelliert sich mit ihm und unterliegt. Er bietet Dek die Rückkehr in den Clan an, dieser lehnt das aber ab, weil er eine neue „Familie“ gefunden habe, bestehend in Thia und dem Kalisk Bud. Der beißt dem Vater den Kopf ab. Während die verbliebenen Yautja sich zum Kampf wappnen, nähert sich ein großes Raumschiff, das laut Dek seiner Mutter gehört.
Synchronisation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die deutschsprachige Synchronisation entstand nach einem Dialogbuch und unter der Regie von Christian Schneider im Auftrag der Berliner Interopa Film GmbH.[5]
| Darsteller | Sprecher | Rolle |
|---|---|---|
| Elle Fanning | Lena Schmidtke | Thia / Tessa |
| Dimitrius Schuster-Koloamatangi | Nico Sablik | Dek der Yautja |
| Cameron Brown | Johannes Raspe | Synth-Drone |
| Alison Wright | Anna Dramski | MU/TH/UR |
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Freigabebescheinigung für Predator: Badlands. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; Prüfnummer: 274078/V).
- ↑ Pascal Reis: Die Filmstarts-Kritik zu Predator: Badlands. In: Filmstarts. 4. November 2025, abgerufen am 11. Dezember 2025.
- ↑ Predator: Badlands. In: IMDB. 20th Century Studios, Toberoff Productions, Deutsche Filmakademie, 6. November 2025, abgerufen am 11. Dezember 2025.
- ↑ Powster: Predator: Badlands | Offizielle Website | 6 November 2025. Abgerufen am 11. Dezember 2025.
- ↑ Predator: Badlands. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 11. Dezember 2025.