Powierz
| Powierz | ||
|---|---|---|
| ? | ||
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Ermland-Masuren | |
| Powiat: | Nidzica | |
| Gmina: | Janowiec Kościelny | |
| Geographische Lage: | 53° 17′ N, 20° 26′ O | |
| Einwohner: | 80 (2011[1]) | |
| Postleitzahl: | 13-111[2] | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 89 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NNI | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Straße: | S 7 (E 77) Danzig–Elbląg–Olsztynek–Nidzica ↔ Napierki–Mława–Warschau–Rabka-Zdrój | |
| Safronka–Wiłunie – Krokowo | ||
| Eisenbahn: | kein Bahnanschluss | |
| Nächster int. Flughafen: | Danzig | |
| Warschau | ||
Powierz (deutsch Powiersen, 1938 bis 1945 Waldbeek) ist ein kleines Dorf in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Es gehört zur Landgemeinde Janowiec Kościelny im Powiat Nidzicki (Kreis Altenburg).
Geographische Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Powierz liegt im Südwesten der Woiwodschaft Ermland-Masuren, zehn Kilometer südlich der Kreisstadt Nidzica (deutsch Neidenburg).
Geschichte
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Das damalige Powierzen wurde 1374 gegründet.[3] 1874 wurde das kleine Dorf in den Amtsbezirk Saberau (polnisch Zaborowo) im ostpreußischen Kreis Neidenburg aufgenommen.[4] Bis 1945 war es eingegliedert.
122 Einwohner zählte Powiersen im Jahre 1910,[5] im Jahre 1933 waren es 112.[6]
Aus politisch-ideologischen Gründen der Abwehr fremdländisch klingender Ortsnamen wurde Powiersen am 3. Juni – amtlich bestätigt am 16. Juli – 1938 in „Waldbeek“ umbenannt.[4] Die Einwohnerzahl belief sich 1939 auf 127.[6]
In Kriegsfolge kam das gesamte südliche Ostpreußen im Jahre 1945 zu Polen, und somit auch Waldbeek. Das kleine Dorf erhielt die polnische Namensform „Powierz“ und ist heute – mit dem Sitz eines Schulzenamtes[7] – eine Ortschaft im Verbund der Gmina Janowiec Kościelny im Powiat Nidzicki, bis 1998 der Woiwodschaft Olsztyn, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig. Im Jahre 2011 zählte Powierz 80 Einwohner.[1]
Kirche
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bis 1945 war Powiersen resp. Waldbeek in die evangelische Kirche Saberau (polnisch Zaborowo) in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union sowie in die römisch-katholische Kirche Napierken (1938 bis 1945 Wetzhausen (Ostpr.), polnisch Napierki) im Bistum Ermland eingepfarrt.
Heute gehört Powierz zur evangelischen Heilig-Kreuz-Kirche Nidzica in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, außerdem zur katholischen Pfarrei Napierki im jetzigen Erzbistum Ermland.
Verkehr
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Powierz lag viele Jahre an der Landesstraße 7, bildet aber heute eine eigene Anschlussstelle an der in den 2010er Jahren erbauten Schnellstraße 7 (S 7), die von Danzig bis Rabka-Zdrój in Nord-Süd-Richtung durch Polen verläuft und auch die Trasse der Europastraße 7 (E 77) bildet. Auch eine Nebenstraße, die die Nachbarorte Safronka (Saffronken) und Krokowo (Krokau) verbindet, verläuft durch das Dorf. Eine Anbindung an den Bahnverkehr besteht nicht.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Wieś Powierz w liczbach (polnisch)
- ↑ Polnisches Postleitzahlenverzeichnis 2022, S. 972 ( vom 26. Oktober 2022 im Internet Archive) (polnisch) (PDF; 7,4 MB)
- ↑ Dietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Waldbeek
- 1 2 Rolf Jehke, Amtsbezirk Saberau
- ↑ M. W. Ehrenreich: Landkreis Neidenburg. In: Gemeindeverzeichnis 1900. U. Schubert, archiviert vom am 13. Juni 2020; abgerufen am 22. Dezember 2025 (Stand 1. Dezember 1910).
- 1 2 Michael Rademacher: Ortsbuch, Landkreis Neidenburg. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com. Abgerufen am 10. Mai 2023.
- ↑ Urząd Gmina Janowiec Kościelny: Sołectwa ( vom 24. November 2020 im Internet Archive)
