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Portal:Litauen

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Portal Litauen
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Ikone der Barmherzigen Mutter Gottes im Tor der Morgenröte, Vilnius Kathedralplatz in Vilnius
Wappen Litauens
Wappen Litauens

Litauen, das größte der drei baltischen Länder mit einer Fläche von 65.000 Quadratkilometern, blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Im Kampf gegen den Deutschen Ritterorden vereinten sich die Stämme in Europas letztem Heidenland zu einem Staat, der sich später auf dem Höhepunkt seiner Macht als Großfürstentum Litauen von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer erstreckte. In der gemeinsamen Republik mit Polen, der Rzeczpospolita, verlor Litauen jedoch zunehmend an Einfluss und wurde später vom zaristischen Russland und der Sowjetunion besetzt. Seit 1990 ist Litauen wieder ein unabhängiger Staat.

Annales Quedlinburgenses – erste Erwähnung Litauens als Litua im Jahr 1009

Während der Jahrhunderte der Fremdherrschaft haben die Litauer dennoch ihre eigene Kultur mit ihren besonderen Traditionen und Ritualen entwickelt. Die Landessprache, das Litauische, zählt zu den altertümlichsten innerhalb der indoeuropäischen Sprachfamilie und teilt manche lautliche und morphologische Eigenschaft mit dem altindischen Sanskrit.

2009 war ein besonderes Jahr für Litauen: Mit der Tausendjahrfeier gedachte das Land seiner ersten schriftlichen Erwähnung in den Quedlinburger Annalen von 1009, während seine Hauptstadt Vilnius, die dank ihrer Barockarchitektur den Beinamen „Rom des Ostens“ trägt und als liberales Zentrum jüdischer Kultur und Aufklärung früher auch das „Jerusalem des Nordens“ genannt wurde, sich mit Linz als „Europäische Kulturhauptstadt“ präsentierte.

Dieses Portal soll dem Leser einen Einstieg und einen schnellen Überblick über die derzeit 10263 Artikel zum Thema Litauen bieten.

bearbeiten Einführung

Litauen (litauisch: Lietuva) ist mit 2,8 Millionen Einwohnern das größte der drei baltischen Länder. Litauen grenzt an Belarus, Polen, Lettland und Russland. Weiterlesen

bearbeiten Geographie und Natur
bearbeiten Geschichte und Politik
bearbeiten Verwaltungsgliederung
Bezirke Litauens
bearbeiten Kultur und Gesellschaft
bearbeiten Wirtschaft und Infrastruktur
bearbeiten Rechtssystem
Litauisches Statut (1529)
Litauisches Verfassungsgericht
Justizministerium (Litauen)

Hauptartikel: Litauisches Recht

Rechtsquellen: Litauische Verfassung - Litauisches Zivilgesetzbuch - Litauisches Zivilprozessgesetzbuch · Sowjetlitauisches Zivilprozessgesetzbuch - Litauisches Strafgesetzbuch - Sowjetlitauisches Strafgesetzbuch - Litauisches Arbeitsgesetzbuch - Litauisches Jugendschutzgesetz - Litauische Statuten - Verfassung von 1791

Übersicht: Artikel zu Litauischen Rechtsquellen

Gerichte: Litauische Gerichte - Litauisches Verfassungsgericht (LR KT) - Oberstes Gericht Litauens (LAT) - Oberstes Verwaltungsgericht Litauens (LVAT) - Litauisches Appellationsgericht - Bezirksgericht Vilnius (VAT) - Bezirksgericht Kaunas (KAT) - Bezirksverwaltungsgericht Vilnius (VAAT) - Bezirksverwaltungsgericht Kaunas (KAAT) - Kreisgericht Kėdainiai - Kreisgericht Jonava

Übersicht: Artikel zu Litauischen Gerichten

Richter: Vilenas Vadapalas (EuGH) - Danutė Jočienė (EGMR) - Pranas Kūris (EuGH, ex LAT und EGMR) - Egidijus Jarašiūnas (EMRK) - Kęstutis Lapinskas (LR KT) - Vytautas Greičius (LAT) - Virgilijus Valančius (LVAT)

Lehre und Forschung: Mykolas-Romeris-Universität (MRU) - Rechts- und Wirtschaftskolleg Vilnius - Zentrum für Deutsches Recht, Zentrum für Osteuropäisches Recht, Polnische Rechtsschule (Universität Vilnius)

Behörden: Litauisches Justizministerium - Litauisches Innenministerium - Litauische Generalanwaltschaft

Rechtswissenschaftler: Valentinas Mikelėnas (Zivilist) - Vytautas Piesliakas (Strafrechtler) - Vytautas Nekrošius (Zivilprozessualist) - Egidijus Šileikis (Verfassungsrechtler) - Ipolitas Nekrošius (Arbeitsrechtler) - Petras Leonas (Rechtssoziologe) - Mykolas Römeris (Staatsrechtler) - Stasys Vansevičius (Rechtshistoriker) - Genovaitė Babachinaitė (Viktimologin) - Viktoras Justickis (Rechtspsychologe) - Aleksandras Dobryninas (Kriminologe) - Alfonsas Vaišvila (Rechtstheoretiker) - Saulius Arlauskas (Rechtsphilosoph) - Saulius Katuoka (Seerechtler) - Zenonas Petrauskas (Diplomatenrechtler) - Pranciškus Vaičekonis (Kirchenrechtler) - Alvydas Pumputis (MRU Rektor) - Antanas Marcijonas (Umweltrechtler) - Gintaras Goda (Strafprozessrechtler) - Eugenijus Palskys (Kriminalist) - Hendryk Malevski (Kriminaltechniker)

Andere Juristen: Artūras Paulauskas (ehem. kommissarischer Präsident) - Arūnas Valinskas (ehem. Parlamentspräsident) - Remigijus Šimašius (Justizminister) - Darius Valys (Generalstaatsanwalt) - Leonas Virginijus Papirtis (Anwaltskammerpräsident) - Marius Stračkaitis (Notarkammerpräsident) - Aleksandras Selezniovas (Gerichtsvollzieherkammerpräsidentin) - Gintautas Bartkus (Wirtschaftsjurist, ehem. Justizminister)

Diverses: Geschlossene Aktiengesellschaft - Investmentaktiengesellschaft (Litauen) - Sowjetlitauisches Strafgesetzbuch - Goldene Freiheit - Liberum Veto - Litauische Matrikel - Litauisches Energierecht und Umweltrecht (in Planung)

bearbeiten Aktuell

Die litauische Hauptstadt Vilnius, einst wegen ihrer großen jüdischen Gemeinde und ihrer blühenden jüdischen Kultur "Jerusalem des Nordens" genannt, besinnt sich ihrer Vergangenheit mit der Wiederbelebung zahlreicher traditioneller jüdischer Feste. 2020 wird anlässlich des 300. Geburtstages des jüdischen Gelehrten Gaon von Wilna (1720–1797) zum "Jahr der litauischen Juden" ausgerufen.
Aus: Baltische Rundschau, 23. Juli 2019

bearbeiten Bild des Monats
Die Choral-Synagoge in Vilnius ist der einzige noch existierende jüdische Sakralraum in der litauischen Hauptstadt
bearbeiten Hauptartikel
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