Pokój
| Pokój Carlsruhe O/S | |||||||||
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| Basisdaten | |||||||||
| Staat: | |||||||||
| Woiwodschaft: | Opole | ||||||||
| Powiat: | Namysłowski | ||||||||
| Gmina: | Pokój | ||||||||
| Geographische Lage: | 50° 54′ N, 17° 50′ O | ||||||||
| Höhe: | 160 m n.p.m. | ||||||||
| Einwohner: | 1385 (31. Dez. 2021[1]) | ||||||||
| Postleitzahl: | 46-034 | ||||||||
| Telefonvorwahl: | (+48) 77 | ||||||||
| Kfz-Kennzeichen: | ONA | ||||||||
| Wirtschaft und Verkehr | |||||||||
| Straße: | DW 454 Opole–Namysłów | ||||||||
| Nächster int. Flughafen: | Breslau | ||||||||
| Jahr | 1763 | 1787 | 1845 | 1861 | 1898 | 1917 | 1925 | 1933 | 1939 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohnerzahl | 13 | 551 | 2067 | 2364 | 2121 | 2113 | 2245 | 2711 | 2640 |
Sehenswürdigkeiten
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Sophienkirche
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die evangelische Sophienkirche befindet sich im Nordosten des Ortes. Der Bau wurde am 8. August 1765 geweiht.
Schlosspark
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die 1780 begonnene Anlage des Schlossparks wurde in den folgenden Jahrzehnten teils im Stil Englischer und Französischer Gärten fortgeführt. Zahlreiche Denkmale und Skulpturen wurden inzwischen zerstört, sämtlichen Skulpturen der Kopf abgeschlagen bzw. Symbole und Inschriften entfernt. Zu den teils verloren gegangenen Sehenswürdigkeiten im Park zählen das Denkmal für Eugen von Württemberg (1788–1857), ein der Herzogin Alexandrine Mathilde von Württemberg gewidmeter Findlingsblock, das Medaillon mit dem Porträt der Herzogin und die Inschrift "Die dankbaren Carlsruher", das Denkmal für Carl Maria von Weber.

Dessen Säule mit der Büste von Webers und die Tafel fehlen. Der Frauenskulptur wurden der Arm mit Kranz und der Kopf abgeschlagen. Verloren gingen auch die Künstliche Ruine, der Mathilden-Tempel sowie das Siegesdenkmal, dessen Adler fehlt. Eine Rekonstruktion hat begonnen.
Weitere Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die neobarocke römisch-katholische Kreuzerhöhungskirche wurde am 18. Juli 1908 geweiht. Zuvor existierte bereits eine hölzerne Kirche im Ort, die 1797 geweiht wurde.
- Büste von Carl Maria von Weber, 2010 rechts vor der Sophienkirche aufgestellt
- Büste von Ferdinand Freiherr von Richthofen, 2012 links vor der Sophienkirche aufgestellt
Kultur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Veranstaltungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Carl-Maria-von-Weber-Festival
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Söhne und Töchter des Ortes
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Paul Wilhelm von Württemberg (1797–1860), deutscher Naturforscher und Entdecker
- Maria Dorothea von Württemberg (1797–1855), durch Heirat Erzherzogin von Österreich und Palatinissa von Ungarn
- Rudolf Sylvius Neumann (1805–1881), preußischer General
- Julius Gustav Adolf Klotz (1812–1892), preußischer Generalleutnant und Inspekteur
- Georg Otto Hermann Klotz (1818–1878), preußischer Generalleutnant
- Marie von Württemberg (1818–1888), paragierte Landgräfin von Hessen-Philippsthal
- Eugen Erdmann von Württemberg (1820–1875), preußischer General der Kavallerie
- Wilhelm von Württemberg (1828–1896), österreichischer und württembergischer General
- Alexandrine Mathilde von Württemberg (1829–1913), Äbtissin des Damenstiftes in Oberstenfeld
- Gertrud von Richthofen (1831–1890), Schriftstellerin
- Nikolaus von Württemberg (1833–1903), Offizier im Dienste des Kaisertums Österreich
- Ferdinand Freiherr von Richthofen (1833–1905), deutscher Geograph und Kartograph
- Agnes von Württemberg (1835–1886) Schriftstellerin, durch Heirat Fürstin von Reuß jüngere Linie
- Eugen Hanetzog (1860–1921), deutscher Historien-, Genremaler und Illustrator
- Carl Richard Gneist (1868–1939), deutscher Diplomat
- Siegfried Translateur (1875–1944), Komponist
- Johannes Winkler (1897–1947), deutscher Raumfahrtingenieur
- Gerhard Maywald (1913–1998), deutscher SS-Obersturmführer
- Hans Friedrich (1917–1998), deutscher Politiker (FDP)
- Joachim Czichon (* 1952), deutscher Maler und Bildhauer
Persönlichkeiten, die im Ort gewirkt haben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Friedrich Albert von Schwerin (1717–1789), preußischer Generalmajor, Oberstallmeister und Geheimer Etatsminister, starb in Carlsruhe
- Carl Ditters von Dittersdorf (1739–1799), österreichischer Komponist und Violinvirtuose, Kapellmeister in Oels und Carlsruhe
- Friedrich Wilhelm Heinrich von Decker (1744–1828), preußischer Offizier, verstarb in Carlsruhe
- Eugen Friedrich Heinrich von Württemberg (1758–1822), herzoglicher Prinz, Herrscher in Carlsruhe
- Carl Maria von Weber (1786–1826), deutscher Komponist, Dirigent und Pianist, 1807 in Carlsruhe
- Eugen von Württemberg (1788–1857), Prinz sowie Titularherzog von Württemberg, lebte und verstarb in Carlsruhe
- Wilhelm Eugen von Württemberg (1846–1877), Stabsoffizier, wuchs in Carlsruhe auf
- Max Glauer (1867–1935), deutscher und schlesischer Fotograf, verbrachte seine Kindheit in Carlsruhe
- Gottfried von Freier (1869–1910), württembergischer Kammerherr, Schlosshauptmann von Carlsruhe
- Max Fleischmann (1872–1943), deutscher Völkerrechtler und Professor, Staatsbeamter am Amtsgericht Carlsruhe
- Albrecht Eugen von Württemberg (1895–1954), Offizier und Prinz des königlichen Hauses Württemberg, Besitzer der Herrschaft Carlsruhe
Gemeinde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Landgemeinde (gmina wiejska) Pokój gliedert sich in eine Reihe von Dörfern mit Schulzenämtern (sołectwa).
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Carlsruhe, In: Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien. Band 1. Verlag von Wilh. Gott. Korn, Breslau 1864, S. 119–123.
- Schloss Carlsruhe, In: Alexander Duncker (Hrsg.): Die ländlichen Wohnsitze, Schlösser und Residenzen der ritterschaftlichen Grundbesitzer in der Preußischen Monarchie nebst den königlichen Familien-, Haus-, Fideicommiss- und Schattull-Gütern nebst Text. Band 4, Selbstverlag, Berlin 1861, Blatt 205.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Website der Gemeinde Pokój (polnisch)
- Geschichte.
- Carlsruhe.net.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Einwohnerzahlen Gmina Pokój (polnisch).
- ↑ Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien. Breslau 1845, S. 273.
- ↑ Manfred Rossa: Die Mitglieder des Synagogenverbandes Carlsruhe/Oberschlesien. In: Eichendorff-Hefte. Geschichte – Kultur – Literatur, Jg. 2011, Nr. 34, S. 28–66, hier S. 28.
- ↑ Geschichte. In: Gmina Pokój (polnisch).
- ↑ Geschichte Carlsruhe.
- ↑ Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921 für den Kreis Oppeln. ( vom 24. Januar 2017 im Internet Archive) home.arcor.de; abgerufen am 18. August 2015.
- ↑ Jüdisches Leben in Carlsruhe. jüdische-gemeinden.de
- ↑ Michael Rademacher: Stadt und Landkreis Oppeln (polnisch Opole). Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.




