Poitzen
Poitzen Gemeinde Faßberg | |
|---|---|
| Koordinaten: | 52° 54′ N, 10° 7′ O |
| Höhe: | 64 (60–68) m |
| Einwohner: | 334 (2011)[1] |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1977 |
| Postleitzahl: | 29328 |
| Vorwahl: | 05053 |
Poitzen ist ein Ortsteil der niedersächsischen Gemeinde Faßberg im Landkreis Celle in der Lüneburger Heide.
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ort wird in nordsüdlicher Richtung von der Oertze durchflossen, in gleicher Richtung durchquert die L240 den Ort. Zu Poitzen gehören die Ortsteile Winterhoff, Hankenbostel und Gerdehaus.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Ortschaft wurde um 1300 erstmals urkundlich erwähnt und hat sich im Laufe der Jahrhunderte nur wenig verändert. Zu den ältesten Höfen gehören der Hemmehof und der Sebandshof. Beide tauchen in den Registern von 1563 der großen Inventarisierung des Celler Landes und seiner Höfe auf.
1910 wurde die Kleinbahnstrecke nach Munster (Örtze) durch Poitzen mit dem Bahnhof Poitzen geführt. Seit 1970 dient sie nur noch dem Güterbetrieb. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich der Ortsteil durch Zuzüge geringfügig gewandelt. Etwa 220 Menschen leben heute in dem neben der Landwirtschaft und Tourismus geprägten Dorf. Die Örtze fließt in Nord-Süd-Richtung durch Poitzen.
Am 1. Januar 1973 wurde die Gemeinde Schmarbeck eingegliedert.[2] Am 1. Januar 1977 wurde die vormals selbständige Gemeinde Poitzen im Zuge der niedersächsischen Gebiets- und Verwaltungsreform nach Faßberg eingemeindet.
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Frühere Ortsvorsteher waren:
- –1987 Hans Joachim Heuer
- 1987–2002 Anita Hemme
- 2002–2011 Haymo Bachmann.
Ortsvorsteher von Poitzen ist Torsten Ahrens.[3]
Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Poitzen finden sich teilweise sehr traditionsreiche Höfe, wie den Eickhoff, der 1410 erstmals erwähnt wurde, oder der Lüthenhof von 1610.
Der Heidschnuckenweg führt über Poitzen, an der Örtze entlang Richtung Müden.
Baudenkmäler
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Siehe auch Baudenkmale in Poitzen
- Hofanlage Hankenbostel 9 vom 18. und 19. Jh.
- Hofanlage Poitzen 8 vom 19. und 20. Jh.
- Wohn- und Wirtschaftsgebäude Poitzen 4 des Sebandshofes, in Fachwerk
- Treppenspeicher in Poitzen vom 18. und 19. Jh.
- Empfangsgebäude des Bahnhof Poitzen von 1910 in Fachwerk
- Ehemaliges Gasthaus
- Eickhoff, Erwähnung 1410
- Lüthenhoff von 1610
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Gemeinde Faßberg: Zahlen Daten Fakten. Abgerufen am 16. Januar 2024.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 224.
- ↑ Ortsvorsteher der Gemeinde Faßberg