Pleichach
| Pleichach | ||
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| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | DE: 2436 | |
| Lage | Wern-Lauer-Platten
Wern-Lauer-Platten | |
| Flusssystem | Rhein | |
| Abfluss über | Main → Rhein → Nordsee | |
| Quelle | nördlich von Erbshausen-Sulzwiesen (Ortsteil von Hausen) 49° 55′ 17″ N, 10° 0′ 30″ O | |
| Quellhöhe | ca. 329 m ü. NHN[BA 1] | |
| Mündung | bei Würzburg in den MainKoordinaten: 49° 47′ 58″ N, 9° 55′ 23″ O 49° 47′ 58″ N, 9° 55′ 23″ O | |
| Mündungshöhe | ca. 166 m ü. NHN[BA 1] | |
| Höhenunterschied | ca. 163 m | |
| Sohlgefälle | ca. 4,8 ‰ | |
| Länge | 34 km[GV 1] | |
| Einzugsgebiet | 128,46 km²[GV 2] | |
| Abfluss am Pegel Würzburg - Pleichach[2][3] AEo: 126,2 km² Lage: 2,1 km oberhalb der Mündung |
NNQ MNQ 1971–2014 MQ 1971–2014 Mq 1971–2014 MHQ 1971–2014 HHQ (23.06.1992) |
13 l/s 129 l/s 380 l/s 3 l/(s km²) 10,9 m³/s 51,2 m³/s |
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| 0,000 – 1,111 | 2,367 – 2,518 |
| 1,131 – 1,365 | 3,970 – 4.195 |
| 2,022 – 2,200 | 6,055 – 6.485 |
Natur und Umwelt
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Renaturierung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die von 1955 bis 1972 vom Forellenbach zur „üblen Kloake“[6] gewordene Pleichach wurde im Bereich des Fluss-km 17,5 bis 17,0 im Oktober 2004 durch das Wasserwirtschaftsamt Würzburg nach ökologischen Gesichtspunkten umgebaut. Damit wurde die im Jahre 2002 begonnene Renaturierung zwischen Fluss-km 18,1 und 17,5 fortgesetzt.
Der ursprünglich geradlinige und monotone Verlauf wurde durch Verzweigungen und wechselnde Sohlaufweitungen sowie durch flachere Böschungsneigungen und kleinere Sohlschwellen strukturreicher gestaltet und vermindert damit die Fließgeschwindigkeit bei Hochwasser.
Fauna
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der Pleichach kommen Bachforelle, Bachschmerle, Gründling, Hasel, Rotauge, Rutte und Dreistachliger Stichling vor.[7]
Mühlen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]An der Pleichach wurden mehrere Mühlen betrieben: die Klostermühle in Maidbronn, die Veitsmühle, die Schlossmühle und die Grundmühle in Rimpar, die Schäfersmühle (Maimühle) sowie die Herrenmühle, die Freundsmühle (die bis in die 1970er Jahre Strom erzeugte), der Mühlenhof Daxbaude, die Straubmühle, die Neumühle und die Lindleinsmühle. Die Lindleinsmühle wurde im Zweiten Weltkrieg beim Luftangriff am 16. März 1945 auf Würzburg durch Bomber der Alliierten zerstört.
Sonstiges
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zwei-Bäche-Radtour
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die 24 Kilometer lange Zwei-Bäche-Radtour – gekennzeichnet durch zwei Fische auf einem Fahrrad – führt über befestigte und ausgeschilderte Wege entlang der Bäche Kürnach und Pleichach.[8]
Die Pleichach als Namensgeber
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Innere Pleich und die Äußere Pleich sind Namen von Stadtteilen der Altstadt von Würzburg.
Die Würzburger Pfarrkirche St. Gertraud im Stadtteil „Pleich“ (ehemals der früher auch „Professorenviertel“[9] genannte Stadtbezirk Pleich zwischen Main, Ringparkanlagen, Juliusspital und Juliuspromenade) firmiert unter „Pfarrkirche zu Pleichach (St. Gertraud)“
Nach der Pleichach ist eine Autobahnbrücke (Talbrücke Pleichach) auf der A7 benannt.
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]BayernAtlas („BA“)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Amtliche Online-Gewässerkarte mit passendem Ausschnitt und den hier benutzten Layern: Lauf und Einzugsgebiet der Pleichach
Allgemeiner Einstieg ohne Voreinstellungen und Layer: BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)
Gewässerverzeichnis Bayern („GV“)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Länge nach: Verzeichnis der Bach- und Flussgebiete in Bayern – Flussgebiet Main, Seite 75 des Bayerischen Landesamtes für Umwelt, Stand 2016 (PDF; 3,3 MB) (Für die Zuflüsse weiter bis S. 75; Seitenzahlen können sich ändern.)
- 1 2 Einzugsgebiet nach: Verzeichnis der Bach- und Flussgebiete in Bayern – Flussgebiet Main, Seite 75 des Bayerischen Landesamtes für Umwelt, Stand 2016 (PDF; 3,3 MB) (Für die Zuflüsse weiter bis S. 75; Seitenzahlen können sich ändern.)
Sonstige
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Horst Mensching, Günter Wagner: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 152 Würzburg. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1963. → Online-Karte (PDF; 5,3 MB)
- ↑ Statistik Würzburg/Pleichach, Bayerischer Hochwassernachrichtendienst (Stand: 3. März 2017)
- ↑ Stammdaten Würzburg/Pleichach, Bayerischer Hochwassernachrichtendienst
- ↑ Pleichach. In: WürzburgWiki. Abgerufen am 20. August 2026.
- ↑ Verdeckte Abschnitte nach: Gewässer zweiter Ordnung (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) Bezirk Unterfranken (toter Link)
- ↑ Main-Post. 18. Juli 1975.
- ↑ Fischereiverband Unterfranken: Pleichach (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) (toter Link)
- ↑ Unterpleichfeld.de: Bachrundweg zwischen Kürnach und Pleichach ( vom 26. Dezember 2016 im Internet Archive). Online auf www.unterpleichfeld.de. Abgerufen am 30. Oktober 2017.
- ↑ Andreas Mettenleiter: Das Juliusspital in Würzburg. Band III: Medizingeschichte. Herausgegeben vom Oberpflegeamt der Stiftung Juliusspital Würzburg anlässlich der 425jährigen Wiederkehr der Grundsteinlegung. Stiftung Juliusspital Würzburg, Würzburg 2001, ISBN 3-933964-04-0, S. 289.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Amtliche Topographische Karte (ATK) 1:25.000 des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern
- Nr. D05 Arnstein
- Nr. E05 Kitzingen
- Franz Seberich: Pleichach und Kürnach und ihre Mühlen im Stadtbereich. In: Die Mainlande. Band 5, 1954, S. 69–72, 73–75, 77–79, 81–83, 85–87 und 89–92.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Karte von Lauf und Einzugsgebiet der Pleichach auf: BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)
- Die Pleichach, Gewässerportraits Wasserwirtschaftsamt Aschaffenburg
- Gewässerzustand der Pleichach und Kürnach
- Pleichach, WürzburgWiki



