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Plastau

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Plastau
Stadt Wittingen
Koordinaten: 52° 40′ N, 10° 51′ OKoordinaten: 52° 39′ 33″ N, 10° 51′ 15″ O
Höhe: 81 m ü. NHN
Fläche: 2,67 km²[1]
Einwohner: 38 (31. Dez. 2024)[2]
Bevölkerungsdichte: 14 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Eingemeindet nach: Ohrdorf
Postleitzahl: 29378
Vorwahl: 05836
Karte
Lage von Plastau in Wittingen

Plastau ist eine Ortschaft der Stadt Wittingen im niedersächsischen Landkreis Gifhorn.

Plastau liegt zwei Kilometer nördlich von Radenbeck und zwei Kilometer südlich von Zasenbeck im Landkreis Gifhorn. Bis zur Grenze nach Sachsen-Anhalt sind es ebenfalls rund zwei Kilometer. Plastau hat 41 Einwohner (Stand 2017).

Plastau ist ein slawisches Dorf, das möglicherweise schon vor 900, spätestens aber Mitte des 12. Jahrhunderts gegründet wurde. Seine urkundliche Ersterwähnung fand es im Jahr 1345, als die Herzöge von Lüneburg dort denen von dem Knesebeck einen Hof abkauften. In der Folge kam es zum Amt Knesebeck im Fürstentum Lüneburg.

Im Jahr 1928 wurde die Gemeinde Plastau in die Gemeinde Zasenbeck eingemeindet, 1950 aber aus Teilen von deren Gemarkung neugegründet. Am 15. Juni 1963 schloss sie sich mit Schneflingen und Teschendorf zur Samtgemeinde Schneflingen zusammen, der am 1. Juni 1965 noch die Gemeinden Boitzenhagen und Zasenbeck beitraten.[3]

Am 1. März 1974 kam die Gemeinde Plastau zur Gemeinde Ohrdorf, die genau einen Monat später Teil der Stadt Wittingen wurde.[4][5]

Ortsvorsteher ist Eckhard Behn.[6]

Wirtschaft und Infrastruktur

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Der Ort und die Umgebung sind landwirtschaftlich geprägt.

Bundesstraße 244 und Bushaltestelle in Plastau
Kreisstraße 22 mit Blick auf den Bahnübergang und Plastau im Hintergrund

Plastau liegt an der Bundesstraße 244. Die Bundesstraße 244 verläuft im Norden über Zasenbeck, Wittingen und Hankensbüttel bis zur Bundesstraße 4 beim Großen Kain. In südlicher Richtung führt die Bundesstraße 244 über Radenbeck, Brome, Helmstedt und Wernigerode bis nach Elbingerode in den Harz.

Die Kreisstraße 22 führt Richtung Westen nach Schneflingen.

Die Straßen in Plastau tragen keine Straßennamen; die rund 14 Wohnhäuser von Plastau sind nummeriert.

Linienbusse fahren von Plastau über Zasenbeck bis nach Wittingen sowie über Radenbeck bis nach Brome.

Ein Haltepunkt an der 1909 eröffneten Bahnstrecke Wittingen–Rühen wurde 1974 aufgelassen; er befand sich rund 500 Meter westlich der Ortsmitte von Plastau an der Straße nach Schneflingen. Sein kleines Wartehäuschen wurde inzwischen abgerissen.

Commons: Plastau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Einwohnerzahlen und Fläche aus wittingen.de (PDF-Datei, 34 kB, zuletzt abgerufen am 9. Mai 2017)
  2. Einwohnerstatistik der Stadt Wittingen per 31.12.2024. In: Stadt Wittingen (Hrsg.): Wittinger Stadtbote. Ausgabe 1/2025, 23. Januar 2025, S. 11 (wittich.de).
  3. Edeltraut Hundertmark: Landeskundlich-statistische Gemeindebeschreibungen. In: Der Landkreis Gifhorn: Gemeindebeschreibungen mit Statistischem Anhang (= Die Landkreise in Niedersachsen. Band 26 II). Gifhorn 1975, S. 576 f.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 227 f. (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
  5. Otto Wilhelm: Neugliederung der Gemeinden im Landkreis Gifhorn durch die Verwaltungs- und Gebietsreform 1972–1974. In: Der Landkreis Gifhorn: Gemeindebeschreibungen mit Statistischem Anhang (= Die Landkreise in Niedersachsen. Band 26 II). Gifhorn 1975, S. 964.
  6. Ortsvorsteher. In: wittingen.eu. Stadt Wittingen, abgerufen am 28. Dezember 2025.