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Pimpla golbachi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Pimpla golbachi

Pimpla golbachi ♀ (A, C,D,E,F) ♂ (B)

Systematik
Überfamilie: Schlupfwespenartige (Ichneumonoidea)
Familie: Schlupfwespen (Ichneumonidae)
Unterfamilie: Pimplinae
Tribus: Pimplini
Gattung: Pimpla
Art: Pimpla golbachi
Wissenschaftlicher Name
Pimpla golbachi
(Porter, 1970)

Pimpla golbachi ist eine Schlupfwespe aus der Unterfamilie der Pimplinae. Die Art wurde von dem US-amerikanischen Entomologen Charles C. Porter im Jahr 1970 als Coccygomimus golbachi erstbeschrieben.[1] Das Art-Epitheton golbachi ehrt offenbar den aus Deutschland stammenden und nach Argentinien ausgewanderten Entomologen Rodolfo Luis Pablo Golbach (1916–2000).

Die Schlupfwespen sind mittelgroß. Die Weibchen sind etwa 7 mm lang, die Männchen etwa 6 mm lang. Die Schlupfwespen der Art haben folgende Merkmalskombination:[2] Die Flügel sind hyalin (durchscheinend). Das Mesosoma ist schwarz, die hinteren Ecken der Meso- und Metapleuren sind braun, die Tegulae sind weiß. Das Metasoma ist rötlich. Die Laterotergite V sind 1,3 Mal so lang wie breit. Die Beine sind rötlich mit Ausnahme der vorderen Coxae. Diese sind basal mehr oder weniger schwarz. Die hinteren Tibien sind mitunter leicht dunkel verfärbt, besonders nahe der Spitze. Die Tarsen sind gewöhnlich matter mit einer leichten dunklen Verfärbung am ersten Tarsenglied. Die Wangen (malar space) sind 0,8–1,0 Mal so lang wie die basale Breite der Mandibeln. Der Legebohrer der Weibchen ist zylindrisch. Die obere Bohrerklappe ist an der Spitze ohne Zähnchen. Die untere Bohrerklappe besitzt leicht konvexe Zähnchen an der Spitze.

Pimpla golbachi kommt in tropischen und subtropischen Regionen Südamerikas vor. Nachweise der Art gibt es aus Argentinien, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Paraguay und Uruguay.[2]

Die Vertreter der Gattung Pimpla sind als idiobionte Endoparasitoide von Präpuppen und Puppen verschiedener Schmetterlinge bekannt. Bekannte Wirtsarten von Pimpla golbachi sind Pectinophora gossypiella (Familie Gelechiidae), Anomis argillacea (Familie Erebidae), Colias lesbia (Familie Pieridae) und Diaphania hyalinata (Familie Crambidae) sowie der Kieferntriebwickler, eine invasive Art in Südamerika.[2] Die Schlupfwespen werden in Uruguay hauptsächlich zwischen November und Januar beobachtet.[3]

Einzelnachweise

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  1. Pimpla golbachi (Porter, 1970). In: www.gbif.org. Global Biodiversity Information Facility (GBIF), abgerufen am 9. Februar 2026 (englisch).
  2. 1 2 3 German Antonio Villanueva-Bonilla, Diego Galvão de Pádua, Jober Fernando Sobczak: New records of Pimpla Fabricius, 1804 (Hymenoptera, Ichneumonidae, Pimplinae) from Brazilian northeast. In: Check List 17 )(1) DOI:10.15560/17.1.159. 2021, S. 159–165, abgerufen am 9. Februar 2026 (englisch).
  3. Diego G. Pádua, Daniell R. R. Fernandes, Ilari E. Sääksjärvi: Pimpla Fabricius, 1804 (Ichneumonidae, Pimplinae) from Uruguay: a replacement name, new records, and an identification key to the species. In: ZooKeys 1007 DOI:10.3897/zookeys.1007.56328. 2020, S. 23–47, abgerufen am 9. Februar 2026 (englisch).
Commons: Pimpla golbachi – Sammlung von Bildern