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Pierre Dreyer

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Pierre Dreyer

Pierre Dreyer (* 3. Juni 1924 in Villars-sur-Glâne, Kanton Freiburg; † 28. Juli 2005[1] in Freiburg im Üechtland; heimatberechtigt in Ueberstorf) war ein Schweizer Politiker der Christlichdemokratischen Volkspartei (CVP), der unter anderem 1973 und 1979 Präsident des Staatsrates des Kantons Freiburg sowie 1982 Präsident des Ständerats war.

Pierre Dreyer, Sohn des stellvertretenden Kantonsingenieurs Joseph Dreyer und dessen Ehefrau Marie, absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Freiburg und der Universität Zürich, das er mit einem Lizenziat beendete. Nach dem Praktikum bei der einer Bank war er zwischen 1951 und 1962 Leiter einer Abteilung des Handels- und Industriedepartements des Kantons Freiburg sowie daraufhin kaufmännischer Leiter eines Bauunternehmens. Am 18. Dezember 1966 wurde er für die damalige Konservativ-Christlichsoziale Volkspartei (KCVP) Mitglied des Staatsres des Kantons Freiburg und gehörte diesem bis zum 31. Dezember 1981 an. Während dieser Zeit war er zwischen 1967 und 1981 Vorsteher des Departements für Wirtschaft, Transport und Energie und trieb als solcher die industrielle Entwicklung des Kantons Freiburg voran. Er fungierte ferner 1971 Vorsitzender des kantonalen Komitees für die Einführung des Frauenstimmrechts. Als Nachfolger von Arnold Waeber wurde er am 1. Januar 1973 erstmals Präsident des Staatsrates des Kantons Freiburg und bekleidete dieses Amt bis zum 31. Dezember 1973, woraufhin Max Aebischer ihn ablöste.[2]

Am 27. November 1972 wurde Dreyer, der Mitglied zahlreicher Verwaltungsräte war, für die nunmehrige Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) zum ersten Mal Mitglied des Ständerates und vertrat in diesem nach seinen Wiederwahlen 1975, 1979 sowie 1983 bis zum 29. November 1987 den Kanton Freiburg. Am 1. Januar 1979 löste er noch einmal Arnold Waeber ab und war bis zum 31. Dezember 1979 erneut Präsident des Freiburger Staatsrates, woraufhin am 1. Januar 1980 Joseph Cottet seine Nachfolge antrat.[2] Am 7. Juni 1982 übernahm er von Jost Dillier den Posten des Präsidenten des Ständerats und behielt dieses Amt bis zu seiner Ablösung durch Walter Weber am 29. November 1982.[3] Er gehörte zudem zwischen dem 7. Mai 1984 und dem 1. Mai 1988 der Parlamentarischen Versammlung des Europarates als Mitglied an.[4] Er war mit Adèle Rey verheiratet.

Einzelnachweise

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  1. Switzerland: 28 July 2005. rulers.org (englisch).
  2. 1 2 Fribourg: Presidents of the Council of State. In: rulers.org. (englisch).
  3. Switzerland: Council of States Presidents. rulers.org (englisch).
  4. Pierre Dryer. Parlamentarische Versammlung des Europarates (französisch).