Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Philippeville, Fagnolle, Franchimont, Jamagne, Jamiolle, Merlemont, Neuville, Omezée, Roly, Romedenne, Samart, Sart-en-Fagne, Sautour, Surice, Villers-en-Fagne, Villers-le-Gambon und Vodecée.
Nach der Einnahme der elf Kilometer südlich gelegenen Festung Mariembourg durch König Heinrich II. von Frankreich 1554 ließ Maria von Ungarn, Schwester Kaiser Karls V. und Statthalterin der Niederlande, den Flecken Corbigny befestigen. Die Festung wurde ab 1555 nach den gleichen Prinzipien angelegt wie zuvor Mariembourg, mit sternförmig angelegten Straßen um einen zentralen Platz, und erhielt den Namen Philippeville nach ihrem Neffen Philipp. Die Lage auf einer Anhöhe in einem sonst ganz flachen Umland machte den Ort zur Befestigung geeignet.
Unter der Stadt befindet sich ein Netz unterirdischer Gänge aus dem 17.Jahrhundert, die einstmals die Außenforts mit der Festung verbanden. Ein Abschnitt dieser insgesamt zehn Kilometer langen Gänge ist zur Besichtigung freigegeben.
Lazarus von Schwendi (1522–1583), war erster Festungskommandeur von Philippeville. Daher gehört die Gemeinde auch dem Lazarus-von-Schwendi-Städtebund an.