Pfiffelbach befindet sich nördlich von Apolda bereits im fruchtbaren Thüringer Becken auf einem Ackerbaustandort. Die Landesstraßen 2159 und 1057 tangieren den Ort. Die Buslinie 228 in Richtung Weimar und die Buslinie 289 Richtung Buttstädt bzw. Apolda der PVG Weimaqrer Land bedienen den Ort.
Im Februar 1233 datiert die urkundliche Ersterwähnung des Dorfes.[2]
In dieser Zeit wurde in einer Urkunde des Grafen von Wiehe ein „Heinricus von Phephilbache“ als Zeuge genannt. Dies deutet auf ein Adelsgeschlecht hin, das im Ort vermutlich einen Fronhof besaß. Pfiffelbach wurde erst im Jahre 1265 direkt erwähnt („Widen iuxta Phiffelbeche“). In der Umgebung des Orts befinden sich 5 Wüstungen, die alle im 13. und 14. Jahrhundert durch die Grafenkriege verwüstet wurden. Sie hießen „Gasella“ im SO, „Niederndorf“ im Osten, „Putschendorf“ im NW, „Weiden“ oder „Delitzsch“ im NO und „Oberhöfen“ ebenfalls im NW.[3]
↑Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 218.