Parque Natural de Redes
Parque Natural de Redes
IUCN-Kategorie VI – Protected Area with Sustainable use of Natural Resources | ||
Landschaft im Naturpark | ||
| Lage | Asturien, Spanien | |
| Fläche | 37.736 ha | |
| WDPA-ID | 349653 | |
| Natura-2000-ID | ES1200008 | |
| Geographische Lage | 43° 11′ N, 5° 23′ W | |
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| Einrichtungsdatum | 1996 | |
| Verwaltung | Fürstentum Asturien | |
Der Parque Natural de Redes ist ein geschützter Naturpark im Norden Spaniens, in der Bergregion des Fürstentums Asturien.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Naturpark erstreckt sich auf einer Fläche von 377 km² über die Gemeindegebiete von Caso und Sobrescobio im Süden Austuriens inmitten des Kantabrischen Gebirges.
Das Relief ist mittel- bis hochgebirgsartig mit einem erheblichen Höhenunterschied zwischen dem niedrigsten Punkt von 350 m am Fluss Nalón und dem mit 2104 m höchsten Punkt am Pico Torres.
Der Nalón bildet den Hauptfluss innerhalb der Region und entwässert den größten Teils des Schutzgebietes. Seine Quelle liegt am südöstlichen Rand des Naturparks bei Puerto de Tarna, von wo aus er diagonal durch den gesamten Park nach Nordwesten in Richtung Atlantik fließt. In seinem Tal befinden sich die Hauptorte innerhalb des Parks.[1]
Schutzstatus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 1996 wurde das Gebiet zum Naturpark erklärt und 2001 in das Programm Der Mensch und die Biosphäre der UNESCO aufgenommen und als Biosphärenreservat anerkannt. Zudem bildet der Park einen Bestandteil des Natura 2000-Netzwerks gemäß der europäischen FFH-Richtlinie.[2]
Das Naturschutzgebiet ist in vier Schutzzonen unterteilt, welche die menschlichen Nutzungen regeln:
- Allgemeiner Nutzungsbereich (Zona de Uso General, abgekürzt: ZUG)
- Landwirtschaftliche Nutzungszone (Zona de Uso Agropecuario, ZUA)
- Hochgebirgszone (Zona de Alta Montaña, ZAM)
- Spezielle Nutzungsbeschränkungszone (Zona de Uso Restringido Especial, ZURE)
In den offiziellen Veröffentlichungen der Parkverwaltung sind die Schutzzonen und die zulässigen Aktivitäten dargestellt.[1]
Flora und Fauna
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Etwa 35 % der Parkfläche ist mit autochthonen Laubwäldern bedeckt. Den größten Anteil der Bäume machen Buchen aus, gefolgt von Eichen, Ahornen und Eschen.
Die Fauna im Park ist sehr vielfältig und beherbergt zahlreiche seltene und geschützte Arten wie Auerhuhn, Steinadler, Europäischer Braunbär, Langflügelfledermaus, Goldstreifen-Salamander oder den Spanischen Wassermolch.[1]
Informationszentrum
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In El Campu befindet sich ein Besucherzentrum mit einer permanenten naturkundlichen Ausstellung und der Möglichkeit, weitergehende Informationen über den Park zu erhalten.[1]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 Naturaleza de Asturias. Abgerufen am 28. Mai 2026.
- ↑ Natura 2000 Viewer. Abgerufen am 28. Mai 2026.


