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Parapagurus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Parapagurus

Parapagurus andreui

Systematik
Ordnung: Zehnfußkrebse (Decapoda)
Unterordnung: Pleocyemata
Teilordnung: Mittelkrebse (Anomura)
Überfamilie: Einsiedlerkrebse (Paguroidea)
Familie: Tiefsee-Einsiedlerkrebse (Parapaguridae)
Gattung: Parapagurus
Wissenschaftlicher Name
Parapagurus
Smith, 1879

Die Parapagurus ist eine Gattung der Einsiedlerkrebse mit 17 Arten.[1] Sie kommen vom Schelf bis zur Tiefsee in Tiefen zwischen 82 und 5020 m in allen Weltmeeren außer den Polarmeeren vor. Sie leben meist in Krustenanemonen der Gattung Epizoanthus.[2]

Parapagurus hat die Merkmale der Tiefsee-Einsiedlerkrebse. Der Carapax ist maximal 21 mm lang. Die Fadenkiemen sind vierreihig. Die Augenstiele sind zusammen mit der Cornea (pigmentierter Endabschnitt mit den Facettenaugen) weniger als halb so lang wie der Schild. Die Cornea ist schwach erweitert. Die Zehen der Schreitbeine sind gebogen. Der zweite Pleopode hat bei Männchen keinen Exopoditen und sein Endglied ist nicht verdreht.[2]

Die Gattung wird in folgende Arten gegliedert:[1]

Commons: Parapagurus – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Parapagurus Smith, 1879. In: World Register of Marine Species. Abgerufen am 17. August 2026 (englisch).
  2. 1 2 Gary C. B. Poore, Shane T. Ahyong: Parapagurus Smith, 1879. In: Marine Decapod Crustacea. A Guide to Families and Genera of the World. Csiro Publishing, Clayton South 2023, ISBN 978-1-4863-1180-4, S. 341 (englisch).