Blick vom Meer auf die Stadt Blick vom Meer auf die Stadt
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Paita (früher: San Francisco de la Buena Esperanza) ist eine Hafenstadt am Pazifischen Ozean im Nordwesten von Peru. Die Stadt liegt im gleichnamigen Distrikt Paita und in der gleichnamigen Provinz Paita der Region Piura. Paita liegt 640km nordwestlich der Landeshauptstadt Lima und 75km westnordwestlich der Regionshauptstadt Piura.
Die Hafenstadt Paita liegt auf einer Halbinsel an der Bucht von Paita, südlich der Mündung des Río Chira. Sie ist durch die Landzunge Punta Paita mit dem Höhenzug Silla de Paita vor dem Südwind geschützt.
90km südlich von Paita liegt das regionale Zentrum Piura und 160km im Süden Chiclayo, das Handelszentrum der Region Lambayeque.
Brandschatzung von Paita durch George Anson 1741, Gemälde von Samuel Scott
Von 1578 bis 1588 war Paita die spanische Hauptstadt der peruanischen Nordwestküste. Wegen andauernder Überfälle englischer Piraten und Korsaren wurde die Hauptstadt jedoch in das heutige Piura verlegt. 1741 brandtschatze George Anson Paita.
Die Hafenstadt ist vielen Peruanern vor allem als Wohnsitz von Manuela Sáenz, der Geliebten des Befreiungshelden Simón Bolívar, bekannt.
1875 ging ein erster Abschnitt der Bahnstrecke Paita–Piura in Betrieb. Im Salpeterkrieg (1879–1883) wurde sie zerstört und 1884 wieder in Betrieb genommen. Die Bahn wurde 1959 stillgelegt.[2]
Vom 30. August 1891 bis in die späten 1920er-Jahre gab es in Paita eine Straßenbahnlinie.
Der vor allem für die Containerschifffahrt bedeutende Seehafen von Paita ist – gemessen am Güterumschlag – Perus zweitgrößter Hafen, nach dem von Callao (Stand: 2018).[3]
Paita ist einer der besten Naturhäfen an der peruanischen Küste, von hier gibt es regelmäßige Schiffsverbindungen nach Valparaíso und Panama.
Am 24. September jeden Jahres wird eine Woche lang die Fiesta de Nuestra Señora de las Mercedes gefeiert, u.a. mit Wallfahrten zu Ehren der Jungfrau Maria.