Zum Inhalt springen

Paddewisch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Paddewisch
Gemeinde Holste
Koordinaten: 53° 21′ N,  52′ OKoordinaten: 53° 21′ 14″ N,  51′ 56″ O
Fläche: 6,78 km²[1]
Eingemeindung: 1. April 1929
Postleitzahl: 27729
Vorwahl: 04748
Paddewisch (Niedersachsen)
Paddewisch (Niedersachsen)
Lage von Paddewisch in Niedersachsen

Paddewisch ist ein Ortsteil der Gemeinde Holste im Landkreis Osterholz in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1929 eine eigenständige Gemeinde.

Das Reihendorf Paddewisch liegt am südlichen Rand der Gemeinde Holste etwa einen halben Kilometer südlich des Dorfes Steden. Es erstreckt sich entlang der Paddewischer Straße und der Winterbergstraße.

Die erste urkundliche Erwähnung von „Paddewysck“ findet sich im Vörder Register von 1500. Paddewisch gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Gericht Beverstedt des Kurfürstentums Hannover.[2] Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zu Frankreich und dort zum Kanton Beverstedt im Departement der Wesermündung.[3] 1814 fiel Paddewisch an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Gericht Beverstedt sowie ab 1852 zum Amt Beverstedt und ab 1859 zum Amt Osterholz. 1867 fiel die Gemeinde mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen. Dort gehörte Paddewisch ab 1885 zum Kreis Osterholz. Am 1. April 1929 wurde Paddewisch nach Steden eingemeindet.[4] Steden wiederum wurde am 1. März 1974 Teil der neuen Gemeinde Holste.[5]

Einwohnerentwicklung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Jahr Einwohner Quelle
181241[3]
184577[6]
187183[7]
188579[8]
189573[1]
191079[9]

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. 1 2 Volkszählung 1895
  2. Johann Hinrich Pratje: Die Herzogthümer Bremen und Verden. Gerhard Wilhelm Rump, Bremen 1759, S. 24 (google.de).
  3. 1 2 Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 103 (google.de).
  4. Amtsblatt der Regierung Stade 1929, S. 24
  5. Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1974
  6. Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 149 (google.de).
  7. Volkszählung 1871
  8. Volkszählung 1885
  9. Der Kreis Osterholz im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2023.