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Pacific Science Association

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Pacific Science Association
(PSA)
Rechtsform wissenschaftliche Gesellschaft
Gründung 1920
Sitz Bishop Museum, Honolulu, Hawaii
Zweck Förderung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit der Länder und Völker des Pazifikraums
Präsident Nancy Lewis[1]
Personen Chang Hung-Shou (Vizepräsident)
Makoto Tsuchiya (Generalsekretär und Schatzmeister)
Steve Young (Herausgeber)
Website www.pacificscience.org

Die Pacific Science Association (PSA, deutsch: Wissenschaftliche Vereinigung des Pazifischen Ozeans) ist eine regionale, nichtstaatliche wissenschaftliche Organisation, die die Förderung von Wissenschaft und Technologie zur Unterstützung einer nachhaltigen Entwicklung im pazifischen Raum zum Ziel hat. Sie ging aus der 1. Pan-Pacific Scientific Conference hervor, die 1920 in Honolulu unter dem Vorsitz von Herbert Ernest Gregory und mit Arthur L. Dean als Vizepräsident und Sekretär stattfand. Das Sekretariat befindet sich im Bishop Museum in Honolulu, Hawaii.

Durch Pacific-Science-Kongresse, Inter-Congress-Tagungen und fortlaufende wissenschaftliche Arbeitsgruppen bietet die PSA eine interdisziplinäre Plattform, auf der Wissenschaftler gemeinsame Anliegen und Prioritäten der Region diskutieren und bewerten können. Über ihr wissenschaftliches Netzwerk verbindet die PSA Forschende aus Industrieländern mit jenen aus Entwicklungsländern, einschließlich der Inselstaaten und abgelegeneren Gebiete des Pazifiks. Die PSA fördert Forschungsvorhaben zu wichtigen aufkommenden Herausforderungen der Region, etwa dem Verlust der biologischen Vielfalt, dem Klimawandel, Infektionskrankheiten sowie den sozialen Auswirkungen der Globalisierung. In diesen Bereichen kann die Wissenschaft entscheidende Informationen bereitstellen, die sowohl von der Gesellschaft als auch von politischen Entscheidungsträgern benötigt werden, um fundierte und sachgerechte Entscheidungen zu treffen. Die PSA ist seit 1970 eine wissenschaftliche Partnerorganisation des Internationalen Wissenschaftsrats (ICSU).

Zu den laufenden Aktivitäten der PSA gehören:

  • Pacific Science ist die offizielle Zeitschrift der PSA. Sie erscheint vierteljährlich und ist den biologischen, physikalischen und sozialwissenschaftlichen Forschungen der Pazifikregion gewidmet.
Nr. Jahr Veranstaltungsort Bezeichnung
I 1920 Honolulu Pan-Pacific Scientific Conference
II 1923 Melbourne Pan-Pacific Science Congress
III 1926 Tokio Pan-Pacific Science Congress
IV 1929 Java Pacific Science Congress
V 1933 Victoria
VI 1939 San Francisco
VII 1949 Auckland
VIII 1953 Quezon City
IX 1957 Bangkok
X 1961 Honolulu
XI 1966 Tokio
XII 1971 Canberra
XIII 1975 Vancouver
XIV 1979 Chabarowsk
XV 1983 Dunedin
XVI 1987 Seoul
XVII 1991 Honolulu
XVIII 1995 Peking
XIX 1999 Sydney
XX 2003 Bangkok
XXI 2007 Okinawa
XXII 2011 Kuala Lumpur
XXIII 2016 Taipeh
XXIV 2025 Shantou PSC-24
Postkarte vom 14. Pacific-Science-Congress in Chabarowsk

Die Pacific Science Association setzt sich aus nationalen Mitgliedern, Einzelmitgliedern sowie Nichtregierungs- und Unternehmensmitgliedern zusammen. Die nationalen Mitglieder (sogenannte „Mitgliedsorganisationen“) werden in der Regel durch die jeweiligen nationalen Wissenschaftsakademien vertreten. Einige nationale Mitglieder sind jedoch Universitäten in Staaten, die selbst ebenfalls nationale Mitglieder sind. So ist beispielsweise die Universität Ryūkyū in der Präfektur Okinawa (Japan) ein nationales Mitglied, obwohl auch Japan selbst Mitglied der PSA ist. Einzel- sowie NGO- und Unternehmensmitgliedschaften bilden ebenfalls einen wichtigen Bestandteil der Mitgliedschaft der Organisation.

Der Pacific Science Council ist das Leitungsorgan der PSA. Er setzt sich aus einem oder mehreren Vertretern jeder der PSA angehörenden Organisation zusammen. Zu den nationalen Mitgliedern der PSA zählen derzeit Australien, China–Peking, China–Hongkong, China–Taipeh, Frankreich, Guam, Indonesien, Japan, Korea, Malaysia, Okinawa, die Pazifikinseln (Cookinseln, Fidschi, Kiribati, Marshallinseln, Nauru, Niue, Samoa, Salomonen, Tokelau, Tonga, Tuvalu und Vanuatu), Russland, Singapur, Thailand, die Vereinigten Staaten und Vietnam.

Geografischer Wirkungsbereich

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Der geografische Wirkungsbereich der PSA umfasst den „Pazifik“ in einem weit gefassten Sinn. Dazu gehören sämtliche Staaten und Inseln innerhalb des Pazifischen Ozeans sowie an dessen Randgebieten, ebenso wie Länder mit einem starken wissenschaftlichen Interesse an der Region. Diese Definition schließt daher auch zahlreiche asiatische und amerikanische Staaten ein, soweit sich Teile ihres Staatsgebiets in der Pazifikregion befinden. Der Begriff „Pazifikinseln“ hingegen bezeichnet die kleinen Inselstaaten Melanesiens, Mikronesiens und Polynesiens.

Einzelnachweise

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  1. Governing Body of the PSA. In: Pacific Science Association. Abgerufen am 4. Juni 2026.