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PAS 2050

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PAS 2050, Specification for the assessment of the life cycle greenhouse gas emissions of goods and services, mit seinen Hauptvarianten PAS 2050:2008 und PAS 2050:2011 ist eine Norm zur Bestimmung der CO2-Bilanz eines Produkts oder einer einzelnen Dienstleistung.

Ziel von PAS 2050 ist es, einen einfachen und vergleichbaren Standard zu schaffen, um die CO2-Bilanz verschiedener Produkte und Dienstleistungen miteinander vergleichbar zu machen. PAS entstand auf Initiative des Carbon Trusts und des britischen Department for Environment, Food and Rural Affairs.

Der Standard wurde ursprünglich am 29. Oktober 2008 von der British Standards Institution als erste definierte Norm für die CO2-Bilanz eines Produktes veröffentlicht. Er hat sich mittlerweile weltweit verbreitet, zahlreiche andere Normen, Ableitungen und Verfeinerungen entstanden aus PAS 2050, darunter der Product Standard des GHG Protocol.[1]

Die Ausgabe PAS 2050:2008 unterlag Kriterien, die von Carbon Trust geprüft werden. Er baute teilweise auf der Ökobilanznorm ISO 14040 ff. auf, wich aber in wichtigen Punkten deutlich davon ab,[2] was ihm international wenig Anerkennung einbrachte. So reicht die Breite der Definitionen von nur direkten CO2-Emissionen über zusätzliche Methan-Emissionen bis hin zu der Einbeziehung aller Treibhausgase wie z. B. N2O. Dadurch wechselt die Maßeinheit zwischen z. B. CO2-Emissionen (gemessen in Tonnen CO2), Emissionen von CO2-Äquivalenten (gemessen in Tonnen CO2-eq) oder einer Waldfläche (etwa in Hektar) – für „die Größe die benötigt wird, um alle CO2-Emissionen abzüglich der Emissionen, die Ozeane speichern, aufzunehmen“.[3]

Im Jahr 2011 fand eine Überarbeitung statt, die zur neuen PAS 2050:2011 führte.

Einzelnachweise

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  1. Jana Brauweiler, Sarah Barth, Jakob Hildebrandt, Lucas Wenzel, Markus Will: Klimaneutralität in Unternehmen Ihre Roadmap zur Umsetzung. Springer Spektrum, 2026, ISBN 978-3-662-71125-5, Kapitel 4: Vom CO2-Fußabdruck zur THG-Bilanz – Standards, Prinzipien und Methodik, S. 45–53, doi:10.1007/978-3-662-71125-5 (open access).
  2. BMU und BDI, Produktbezogene Klimaschutzstrategien, S. 10, www.bdi.eu (Memento vom 19. Juni 2011 im Internet Archive) (PDF; 2,9 MB) 10. März 2011.
  3. Global Footprint Network, www.footprintnetwork.org (Memento vom 10. Juli 2011 im Internet Archive) 4. März 2011.