Ottenlohe ist ein Gemeindeteil des Marktes Schirnding im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern).[2] Ottenlohe liegt in der Gemarkung Kothigenbibersbach.[3]
Nordwestlich Einöde liegt der Hohenberger Forst mit dem Steinberg (653 m ü. NHN). Ein Anliegerweg führt die Bundesstraße 303 unterquerend nach Raithenbach (0,7 km südöstlich).[4]
Ottenlohe gehörte zum Kammergut des Schlosses Hohenberg.[5] Das Hochgericht übte das brandenburg-bayreuthische Amt Hohenberg aus.
Von 1797 bis 1810 unterstand Ottenlohe dem Justiz- und Kammeramt Wunsiedel.[6] Mit dem Gemeindeedikt wurde Ottenlohe dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Hohenberg[7] und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Kothigenbibersbach zugewiesen.[5] Am 1. April 1977 wurde Ottenlohe im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Schirnding eingemeindet.[8]
Ottenlohe ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Elisabeth (Hohenberg an der Eger) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Maria Immaculata (Arzberg) gepfarrt.[16]
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