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Operation Chiram

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Die Operation Chiram war eine Militäroperation der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF), die während des Palästinakrieges vom 28. bis 31. Oktober 1948 in Obergaliläa stattfand. Sie richtete sich gegen die Arabische Befreiungsarmee, die, unterstützt von der syrischen Armee und Freiwilligen, die Region zuvor kontrollierte. Die Operation, während der die IDF mehrere Massaker an der palästinensischen und libanesischen Zivilbevölkerung verübten, führte zur Vertreibung und Flucht zehntausender Palästinenser.

Karte Galiläas. In grün: Israelische Gebietszugewinne während der Operation Dekel im Juli 1948. In rosa: Israelische Gebietszugewinne während der Operation Chiram.

Galiläa während des Palästinakriegs

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Der UN-Teilungsplan für Palästina von 1947 sah vor, dass der Osten Galiläas („Galiläa-Zipfel“), inklusive Tiberias und Safed, Teil des jüdischen Staates werden soll. Das westliche und zentrale Galiläa, inklusive Nazareth und Akkon, hingegen wurde dem arabischen Staat zugeteilt.[1.1] Galiläa hatte vor Verabschiedung des Teilungsplans 241.000 Einwohner. Muslimische Araber stellten mit 169.500 Menschen die klare Mehrheit; darüber hinaus gab es 29.000 christliche Araber, 31.790 Juden und 10.700 Menschen gehörten Minderheiten wie den Drusen und Tscherkessen an.[2.1]

Noch vor Ende des Völkerbundmandats für Palästina, zwischen Mitte April und Mitte Mai 1948, eroberte die Hagana während der Operation Jiftach als Teil von Plan Dalet den Osten Galiläas, von Metulla im Norden bis zum See Genezareth im Süden.[3.1] Ebenfalls nahm die Hagana während der Operation Ben-Ami (13. – 22. Mai) den Küstenstreifen im Westen Galiläas, inklusive Akkon, ein.[3.2] In dem hauptsächlich von Arabern bewohnten Zentral- und Obergaliläa fanden in der Bürgerkriegsphase zwischen November 1947 und Mitte Mai 1948 hingegen nahezu keine Kampfhandlungen statt.[1.2]

In den Wochen nach der Invasion der arabischen Staaten im Mai 1948 marschierte die Arabische Befreiungsarmee in Galiläa ein.[1.3] Mit der Operation Dekel (8. – 18. Juli) gelang es den IDF, Untergaliläa inklusive Nazareth zu erobern und die Arabische Befreiungsarmee aus dem Gebiet zu vertreiben.[1.4]

Planung der Operation

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Pläne zur Eroberung Obergaliläas und des südlichen Libanons hatten innerhalb der israelischen Führung schon einige Monate vor dem Start der Operation Chiram bestanden. Israels Ministerpräsident David Ben-Gurion sprach bereits Mitte Mai davon, den Süden des Libanons bis zum Litani-Fluss zu erobern. Das Nordkommando der IDF begann, die Operation zu planen, und legte Anfang September einen ersten Entwurf vor, in dem „die Säuberung Zentralgaliläas und die Zerschlagung der feindlichen Kräfte dort“ als Ziel der Operation beschrieben wurde.[1.5] In Vorbereitung auf die Operation war die Siebte Brigade der IDF, laut Darstellung ihres Kommandeurs Ben Dunkelmann, bereits ab dem 10. September in Galiläa stationiert und wartete in der Region rund um Safed und Rosch Pina auf weitere Befehle.[4.1]

Ben-Gurion schlug dem israelischen Kabinett in einer Sitzung am 26. September 1948 schließlich vor, die Kämpfe wieder aufzunehmen und den verbleibenden Teil Galiläas zu erobern. Der Ministerpräsident beabsichtigte dabei auch die Vertreibung der arabisch-palästinensischen Bevölkerung. Er äußerte während der Kabinettssitzung: „Vorausgesetzt, es kommt zu einem Ausbruch von Kämpfen, werden wir Zentralgaliläa mit einem Schlag säubern; um es zu reinigen, einschließlich der Flüchtlinge ... Das wäre ohne Krieg nicht möglich.“ Einige Minister äußerten jedoch Skepsis gegenüber den Plänen; das Kabinett stimmte mehrheitlich gegen den Vorschlag.[5.1] In einer Konsultation mit Ezra Danin vom Hagana-Geheimdienst Shai am 21. Oktober wiederholte Ben-Gurion seine Absicht zur Vertreibung der Palästinenser: „Die Araber von Eretz Israel haben nur noch eine Funktion – zu fliehen.“[2.2]

Mosche Karmel, Kommandeur des Nordkommandos, drängte am 6. Oktober gegenüber dem Generalstab der IDF und am 16. Oktober gegenüber Ben-Gurion auf einen Beginn der Operation, was in beiden Fällen zunächst noch abgelehnt wurde.[1.6]

Angriff der Arabischen Befreiungsarmee auf einen IDF-Posten

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Am Morgen des 22. Oktobers stürmten Einheiten der Arabischen Befreiungsarmee (ALA), entgegen der Bestimmungen des vom UN-Sicherheitsrat verhängten Waffenstillstands, den IDF-Posten Sheikh ‘Abd nördlich des Kibbuz Manara. Versuche der IDF, den Posten zurückzuerobern, scheiterten unter schweren Verlusten (33 Tote, 40 Verletzte). Die ALA-Truppen feuerten in den folgenden Tagen von Sheikh ‘Abd wiederholt auf Manara und den Verkehr auf der Hauptstraße. Der Befehlshaber der ALA, Fausi al-Kawukdschi, forderte von Israel, das nahegelegene Kibbuz Jiftach zu räumen und seine Truppen in Manara auszudünnen. Die IDF hingegen forderten von der ALA, sich aus den kürzlich eingenommenen Positionen zurückzuziehen, was al-Kawukdschi ablehnte.[1.6]

Al-Kawukdschis ALA-Truppen bestanden zu diesem Zeitpunkt aus drei unterbesetzten Brigaden, insgesamt rund 3.000 Soldaten. Sie wurden unterstützt von zwei bis drei Kompanien der regulären syrischen Armee sowie einigen hundert lokalen Milizionären und marokkanischen Freiwilligen. Die Ausrüstung der Truppen war schlecht, es herrschte akuter Mangel an Munition und Nahrung.[1.7]

Der Angriff der ALA gab der israelischen Führung einen Anlass, die seit längerem geplante Operation zur Eroberung Obergaliläas umzusetzen. Ab dem 22. Oktober flog die israelische Luftwaffe Angriffe auf die Dörfer Tarschiha, Gisch und Sa'sa.[3.3] Ben-Gurion gab am 24./25. Oktober Grünes Licht für den Start der Operation.[1.7]

28./29. Oktober

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Die Operation Chiram begann in der Nacht vom 28. auf den 29. Oktober, indem die Golani-, die Oded- und die Siebte Brigade der IDF den von der ALA kontrollierten Teil Galiläas in einem Zangenangriff stürmten.[1.8]

Die Siebte Brigade stieß in der ersten Nacht von Safed nach Nordwesten vor und eroberte wichtige Dörfer wie Meirun, Safsaf und Gisch. Hier fand bereits die entscheidende Schlacht der Operation gegen die Zweite Yarmuk-Brigade der ALA statt. Einen Gegenangriff von syrischen und ALA-Einheiten in Gisch konnten die IDF am Morgen des 29. Oktobers erfolgreich abwehren.[1.8] Berichte der IDF beschrieben die Kämpfe in Safsaf und Gisch als „schwierig“ und „grausam“ (achzari) und schrieben von 150–200 getöteten Arabern im Gisch, darunter auch Zivilisten.[3.4] In beiden Dörfern verübten Soldaten der Siebten Brigade Massaker: In Sasaf erschossen sie 50 bis 70 Einwohner und Kriegsgefangene; in Gisch töteten sie etwa zehn marokkanische Kriegsgefangene und eine Reihe von Zivilisten.[3.5]

Die Oded-Brigade rückte von Osten aus vor, wurde zunächst aber von der ALA unter Verlusten zum Rückzug gezwungen.[1.9]

Am 30. Oktober konnte die Oded-Brigade schließlich Tarschiha, Hurfeish, Fassuta, al-Mansura sowie Iqrit einnehmen und vereinigte sich in Sa'sa mit der Siebten Brigade, die Sa'sa am selben Tag kampflos besetzt hatte.[3.4]

Die Golani-Brigade rückte ebenfalls am 30. Oktober von Süden aus vor, nahm die Dörfer Eilaboun, Mughar, Rama, Beit Jann sowie Suhmata ein und traf schließlich in Madschd al-Kurum auf die Oded-Brigade.[3.4] Die Einwohner von Madschd al-Kurum hatten in der vorangegangenen Nacht mit den israelischen Truppen eine Kapitulationsvereinbarung geschlossen, nachdem die ALA zuvor abgezogen war; die Übergabe des Dorfes an die IDF verlief weitgehend friedlich.[5.2][3.6] In Eilaboun hingegen verübte das 12. Bataillon der Golani-Brigade ein Massaker an einem Dutzend junger Dorfbewohner und vertrieb die restlichen Einwohner.[3.7]

Noch am selben Tag rückte die Siebte Brigade an die Grenze zum Libanon vor und nahm die Dörfer Kafr Bir'im (s. Bar’am), Saliha, Ras al-Ahmar, Reihanuya und Deishum ein.[1.9] In Saliha wurde das Massaker von Saliha verübt.

Die Karmeli-Brigade, die bisher noch nicht an den Kämpfen beteiligt war, nahm am 30. Oktober kampflos den Posten Sheikh ‘Abd bei Manara ein.[1.10]

Am Morgen des 31. Oktobers besetzte die Golani-Brigade Biʿna und Deir al-Asad, nachdem eine Delegation von Notabeln am Vortag gegenüber den IDF die Kapitulation der beiden Dörfer erklärt hatte. Nachdem sie vier zufällig ausgewählte junge Männer exekutiert und rund 270 Männer in Kriegsgefangenenlager überstellt hatten, vertrieben die Truppen die übrigen Einwohner. Ein Teil der Vertriebenen durfte einige Tage später zurückkehren.[3.8][5.3]

In der Nacht auf den 31. Oktober überquerte die Karmeli-Brigade die Grenze zum Libanon, rückte nach Norden bis zum Litani-Fluss vor und besetzte 15 libanesische Dörfer[1.10], darunter das Dorf Hula, in dem das Massaker von Hula verübt wurde. Der Vorstoß der Siebten Brigade kam am selben Tag mit der Einnahme Malikiyas zu einem Abschluss.[1.9]

Am 31. Oktober um 11:00 Uhr trat ein erneuter Waffenstillstand in Kraft.[1.10]

Flucht und Vertreibung der Palästinenser aus Obergaliläa

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Palästinensische Flüchtlinge auf der Flucht aus Galiläa in Richtung Libanon, Oktober/November 1948

In den frühen Morgenstunden des 31. Oktobers fuhr David Ben-Gurion nach Safed und traf dort im Hauptquartier des Nordkommandos mit Mosche Karmel zusammen.[1.11] Noch während oder kurz nach Ben-Gurions Besuch gab Karmel seinen Truppen um 7:30 Uhr den Befehl, mit „den Säuberungmaßnahmen innerhalb Galiläas fortzufahren“.[3.9] Um 10:00 Uhr präzisierte Karmel seinen Befehl: „Tut alles in eurer Macht Stehende für eine schnelle und sofortige Säuberung [tihur] der eroberten Gebiete von allen feindlichen Elementen, gemäß den erteilten Befehlen[.] Den Bewohnern der eroberten Gebiete soll beim Verlassen geholfen werden.“[3.10] Am 10. November erließ Karmel einen weiteren Vertreibungsbefehl, der die Entfernung der Bevölkerung in einem Fünf-Kilometer-Streifen entlang der Grenze zum Libanon vorschrieb.[2.3]

Dem Historiker Adel Manna zufolge folgten die Vertreibungen vielerorts einem erkennbaren Muster: Die israelischen Soldaten betraten ein Dorf, nahmen einige Kriegsgefangene und wiesen die anderen Einwohner an, ihre Häuser zu verlassen und sich ins Exil zu begeben. Um zusätzlichen Druck auszuüben, wurden teils einige junge Männer exekutiert.[2.4]

Von den 50.000 bis 60.000 Menschen, die vor dem Start der Operation Chiram in dem betroffenen Gebiet in Obergaliläa lebten, fand sich mehr als die Hälfte als Vertriebene im Libanon wieder. Die IDF schätzten Anfang November 1948, dass lediglich 12.000 bis 15.000 Einwohner zurückgeblieben waren.[3.3]

Die Mehrheit der Dörfer in Galiläa, die zerstört wurden und deren Einwohner vertrieben wurde, war muslimisch. Christliche Dörfer wurden von den IDF in der Regel wohlwollender behandelt, aber auch hier fanden in einzelnen Fällen Tötungen und Vertreibungen statt. Die Gemeinschaften der Drusen und Tscherkessen verblieben vollständig in Galiläa.[5.4][3.4] Im Osten des Operationsgebiets, nahe Safeds, waren die Auswirkungen der Operation Chiram besonders verheerend. Hier blieben lediglich drei Dörfer bestehen – das mehrheitlich von Christen bewohnte Gisch, das tscherkessische Dorf Rehaniya sowie das von Beduinen bewohnte Tuba az-Zangariyye.[2.4] Anders sah die Situation im Tal al-Shagur/Beit HaKerem im Westen des Operationsgebiets aus, hier blieben die meisten Dörfer bestehen. Adel Manna zufolge leisteten die Einwohner gewaltfreien Widerstand und widersetzten sich den Vertreibungsbefehlen.[5.5]

Auseinandersetzung mit den Massakern und Gewalttaten in Israel

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Laut Benny Morris verzeichnete die Operation Chiram die größte Konzentration an Massakern während des Palästinakrieges.[3.5] Die Gräueltaten vom Oktober und November seien „zu konzentriert, zu weitverbreitet und zu schwerwiegend“ gewesen, um von der israelischen Führung ignoriert zu werden. Innerhalb der IDF wurden ab Anfang November mehrere Untersuchungen zu den dazu eingeleitet. Chaim Laskow, Ausbildungsleiter der IDF, befragte am 7. und 8. November Offiziere des 79. Bataillons zu den Geschehnissen in Saliha. Am 16. November legte Laskow dem Generalstabschef Jaakow Dori einen Bericht dazu vor, den dieser an den Verteidigungsminister weiterleitete. Ein weiterer Untersuchungsbericht, erstellt von Emmanuel Yalan, kam zu dem Ergebnis, dass die Gräueltaten in Safsaf, Gisch, Sa‘sa, Eilabun und Kafr Bir‘im vorsätzlich begangen wurden, hauptsächlich um die Bevölkerung zur Flucht zu drängen und sekundär als Ausdruck von Rache.[3.11] Mosche Karmel beauftragte eine weitere Untersuchung, die Ende November zu dem Ergebnis kam, dass „eine Grundlage dafür besteht, Soldaten und Offiziere wegen ungerechtfertigter Tötungen außerhalb des Rahmens militärischer Notwendigkeit in Safsaf, Gisch und Saliha anzuklagen“.[3.12] Shmuel Lahis, ein Kompaniechef innerhalb der Karmeli-Brigade, der am Massaker von Hula beteiligt war, blieb jedoch der einzige israelische Soldat, der wegen Mordes an Palästinensern während des Krieges von 1948 angeklagt wurde.[6][3.13]

Auch innerhalb der Provisorischen Regierung Israels und in den Führungsgremien der Partei Mapam waren die Massaker in den Sitzungen der Monate November und Dezember wiederholt Thema. Nachdem einige Minister in der Sitzung vom 7. November 1948 Kritik an den Gewalttaten geäußert hatten, ernannte das Kabinett ein dreiköpfiges Komitee, bestehend aus Mordechaj Bentov, Pinchas Rosen und Chaim-Mosche Schapira, das die Vergehen der Armee untersuchen sollte. Das Komitee blieb jedoch weitgehend wirkungslos; Offiziere der IDF verweigerten die Kooperation. Anfragen der drei Minister nach zusätzlichen Befugnissen wurden von Ben-Gurion abgelehnt. Ben-Gurion beauftragte stattdessen Israels Generalstaatsanwalt Jaʿakov Schimschon Schapira mit weiteren Nachforschungen. Ein Ergebnis der Auseinandersetzungen war, dass innerhalb der IDF strengere Regeln zum Umgang mit Zivilisten erlassen wurden.[3.14]

  • Adel Manna: Nakba and Survival. The Story of Palestinians Who Remained in Haifa and the Galilee 1948–1956 (= New Directions in Palestinian Studies. Nr. 6). University of California Press, Oakland, California 2022, ISBN 978-0-520-38937-3, Kapitel Completing the Occupation of Galilee – Operation Hiram, S. 60–92 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  • Adel Manna: Resistance and Survival in Central Galilee, July 1948–July 1951. In: Jerusalem Quarterly. Nr. 79, 2019, S. 2838 (englisch, palestine-studies.org).
  • Benny Morris: 1948. A History of the First Arab-Israeli War. Yale University Press, New Haven / London 2008, ISBN 978-0-300-12696-9, Kapitel Operations Yoav and Hiram, S. 320349 (englisch).
  • Benny Morris: The Birth of the Palestinian Refugee Problem Revisited (= Cambridge Middle East Studies. Nr. 18). 2. Auflage. Cambridge University Press, Cambridge / New York 2004, ISBN 0-511-81665-0, Kapitel The Fourth Wave: The Battles and Exodus of October–November 1948, S. 462504 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
Commons: Operation Chiram – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Operation Hiram in der Interactive Encyclopedia of the Palestine Question (englisch).

Einzelnachweise

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  1. Benny Morris: 1948. A History of the First Arab-Israeli War. Yale University Press, New Haven / London 2008, ISBN 978-0-300-12696-9 (englisch).
    1. S. 47 u. 63.
    2. S. 78.
    3. S. 90.
    4. S. 278–283.
    5. S. 339: "the clearing of central Galilee and the destruction of the enemy forces in it".
    6. 1 2 S. 339 f.
    7. 1 2 S. 340.
    8. 1 2 S. 341.
    9. 1 2 3 S. 343.
    10. 1 2 3 S. 344.
    11. S. 346.
  2. Matthew Mark Silver: The History of Galilee, 1538-1949. Mysticism, Modernization and War. Lexington Books, Lanham (Md.) 2022, ISBN 978-1-7936-4942-3 (englisch).
    1. S. 312.
    2. S. 322: "Ben-Gurion had no patience for any such 'new adventures.' He added: 'the Arabs of Eretz Israel have only one function left—to run away.'"
    3. S. 323.
    4. 1 2 S. 324.
  3. Benny Morris: The Birth of the Palestinian Refugee Problem Revisited (= Cambridge Middle East Studies. Nr. 18). 2. Auflage. Cambridge University Press, Cambridge / New York 2004, ISBN 0-511-81665-0 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
    1. S. 248.
    2. S. 252.
    3. 1 2 S. 473.
    4. 1 2 3 4 S. 474.
    5. 1 2 S. 481.
    6. S. 478.
    7. S. 479 f.
    8. S. 477 f.
    9. S. 464: "to continue in the cleansing operations inside the Galilee".
    10. S. 464: "Do all in your power for a quick and immediate cleansing [tihur] of the conquered areas of all the hostile elements in line with the orders that have been issued[.] The inhabitants of the areas conquered should be assisted to leave."
    11. S. 486 f.
    12. S. 487: “there is a basis for charging soldiers and officers for committing unjustified killings outside the framework of military necessity, in Safsaf, Jish and Saliha”.
    13. S. 487 u. 502, Fußnote 151.
    14. S. 487-490.
  4. Mustafa Abbasi: The Battle for the Galilee: Maronites and the Palestine Village of Jish during the 1948 War. In: Journal of Holy Land and Palestine Studies. Band 15, Nr. 2, November 2016, S. 249–273, doi:10.3366/hlps.2016.0143 (researchgate.net).
    1. S. 259.
  5. Adel Manna: Nakba and Survival. The Story of Palestinians Who Remained in Haifa and the Galilee 1948-1956 (= New Directions in Palestinian Studies. Nr. 6). University of California Press, Oakland, California 2022, ISBN 978-0-520-38937-3 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
    1. S. 62: "Assuming there is an outbreak of fighting, we will clean central Galilee in one stroke; to cleanse it, including the refugees ... that will not be possible without war."
    2. S. 64 f.
    3. S. 66 f.
    4. S. 89–91.
    5. S. 90.
  6. Adam Raz: 'Terror Was Needed to Make Arabs Leave': What Israel's Army did in '48, Revealed. In: Haaretz. (haaretz.com [abgerufen am 24. Mai 2026]).