OpenDocument Format Alliance
Die OpenDocument Format Alliance (kurz: ODF-Alliance) war eine Vereinigung zur Propagierung des OpenDocument-Formats mit Sitz in Washington, D.C.
Sie wurde am 3. März 2006 von 36 Unternehmen gegründet und besaß Mitte Juli 2006 bereits 277 Mitglieder und im Juni 2007 bereits 412 Mitglieder in über 50 Ländern. Die wichtigsten IT-Unternehmen der Allianz sind IBM, Oracle, Sun Microsystems und Google. Daneben finden sich auch Novell, Opera, Red Hat und weitere bekannte Namen. Außerdem beteiligen sich das Massachusetts High Tech Council und das Massachusetts Network Communications Council.
Die ODF-Alliance sollte vor allem Regierungen und Behörden davon überzeugen, zukünftig das von OASIS definierte OASIS Open Document Format for Office Applications zu verwenden.
Sie hat das Standardisierungsverfahren für das OpenDocument-Format bei der Internationalen Organisation für Normung (ISO) (Normentwurf ISO/IEC DIS 26300) unterstützt. Im Dezember 2006 ist das Format von der ISO zertifiziert worden.[1] Es wird von vielen Regierungen bereits eingesetzt.
Als eine Art Gegengewicht gründete Microsoft zusammen mit Apple, Intel und Toshiba die Open XML Formats Developer Group, um die eigene Entwicklung OOXML zu propagieren.
Aktivität eingestellt
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die letzte veröffentlichte Nachricht der ODF-Alliance war der „ODFA Newsletter“ aus dem Oktober 2010. Die Website (www.odfalliance.org) wird offenbar seit 2015 nicht mehr für ihren ursprünglichen Zweck genutzt. Es ist nicht bekannt wann und warum die Organisation aufgelöst wurde.