Die Gemeinde befindet sich im slowakischen Donautiefland nahe der Donau und somit auch der Staatsgrenze zu Ungarn. Südwestlich am Ort vorbei fließt der Bach Mužliansky potok. Das knapp 24,5km² große Gemeindegebiet ist von Aulandschaft, Schwarz- und Braunerde bedeckt. Von der Donau weg steigt die Höhe am Übergang in das kleine Hügelland Belianske kopce (bis auf etwa 220mn.m.). Die maximale Nord-Süd-Ausdehnung der Slowakei zieht sich von Obid nach Skalité in etwa 197 Kilometer Länge. Das Ortszentrum liegt auf einer Höhe von 116mn.m. und ist acht Kilometer von Štúrovo, 43 Kilometer von Komárno sowie 51 Kilometer von Nové Zámky entfernt.
Der Ort wurde zum ersten Mal 1237 als Ebed schriftlich erwähnt und gehörte bis 1270 dem Geschlecht Muzolai. Danach war er im Besitz des Graner Kapitels bzw. des Erzbistums Gran. 1543 wurden zwei Orte, namentlich Nagy Ebed sowie der Einzelhof Kis Ebed, erwähnt. In den Jahren 1543 sowie 1663 wurde das Dorf von den Osmanen heimgesucht und war zeitweise nicht bewohnt. 1664 sind 50 Haushalte verzeichnet, die den Osmanen unterstanden.
1828 sind 185 Häuser und 1136 Einwohner verzeichnet, die von Landwirtschaft, Fischerei und Weinbau lebten. Nach dem katastrophalen Donauhochwasser von 1876 wurde das Dorf weiter weg von der Donau wiederaufgebaut und bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde zudem ein Schutzdamm angelegt.
1976 wurde das Dorf in die Stadt Štúrovo eingegliedert. Danach galt in Obid eine Bausperre, da Pläne bestanden, eine Kunstdüngerfabrik an der Stelle des Ortes zu errichten. Nach der Samtenen Revolution im Jahre 1989 kamen diese Pläne zunichte und 1999 erlangte das Dorf wieder Selbständigkeit.