Ober-Wolfsbach
| Ober-Wolfsbach (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Oberwolfsbach | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Pölten (PL), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Neulengbach | |
| Pol. Gemeinde | Kirchstetten | |
| Koordinaten | 48° 12′ 53″ N, 15° 50′ 1″ O | |
| Höhe | 324 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 114 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 85,59 ha (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 05592 | |
| Katastralgemeindenummer | 19740 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Ober-Wolfsbach ist eine Ortschaft und als Oberwolfsbach eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Kirchstetten im Bezirk St. Pölten in Niederösterreich mit 114 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Dorf liegt nordöstlich von Totzenbach, ist über die Landesstraße L2019 erreichbar und entwässert in den Wolfsbach, einen linken Zufluss zum Totzenbach. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft, zu der auch der Weiler Gaisfeld gehört, insgesamt 36 Adressen.[2]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 14 Häusern genannt, das nach Totzenbach eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Jeutendorf besaß die Ortsobrigkeit, die Herrschaft Neulengbach übte die Landgerichtsbarkeit aus und die Herrschaft Totzenbach besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Jeutendorf und Totzenbach.[3]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Oberwolfsbach der Kunstmaler Eduard Komlosy und ein Landwirt mit Ab-Hof-Verkauf ansässig.[4]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel Ober-Wienerwald. 14 von 34 Bänden. 3. Band: Audorf (Murstetten) bis Eitzendorf. Wallishausser, Wien 1836, S. 38 (Wolfsbach (Ober-) – Internet Archive).
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 62, Sektion Böheimkirchen, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,2 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 288.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
- ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 420 (Wolfsbach (Ober-) in der Google-Buchsuche).
- ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 385
