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Oberrode

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Oberrode
Stadt Fulda
Koordinaten: 50° 32′ N,  35′ OKoordinaten: 50° 32′ 19″ N,  35′ 12″ O
Höhe: 317 m ü. NHN
Fläche: 2,56 km²[1]
Einwohner: 501 (28. Feb. 2025)[2]
Bevölkerungsdichte: 196 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. August 1972
Postleitzahl: 36041
Vorwahl: 0661
Die Katholische Kirche St. Hubertus von 1963
Die Katholische Kirche St. Hubertus von 1963

Oberrode ist ein Stadtteil der osthessischen Stadt Fulda.

Oberrode liegt im Westen der Kernstadt Fuldas. Im Norden grenzt Oberrode an Besges, im Osten an Mittelrode und im Südosten an Niederrode. Oberrode ist von Südost bis Nordwest vom Gieseler Forst umschlossen, sodass das kleine Dorf heute immer noch den dörflichen Charakter mit Bauernhöfen und vielen Feldern besitzt.

Durch das Dorf fließt der Bach "Saurode", welcher aus einer Quelle im Gieseler Forst entspringt.

Das Dorf ist von drei Seiten mit Wald umgeben als Teil des Rodetals.

Lage von Rodaha (Rode) auf einer Kartes des Hochstifts Fulda von 1574
Die Lourdesgrotte

Der Ort wurde im Jahr 1020 gegründet, der Name weist im Wortteil "Rode" auf eine Rodung hin.

Am 1. August 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Oberrode im Zuge der Gebietsreform in Hessen kraft Landesgesetz in die Stadt Fulda eingegliedert.[3][4]

Einwohnerentwicklung

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 1812:18 Feuerstellen, 125 Seelen[5]

Religionszugehörigkeit

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 Quelle: Historisches Ortslexikon[5]

Oberrode: Einwohnerzahlen von 1812 bis 2017
Jahr  Einwohner
1812
 
125
1834
 
194
1840
 
205
1846
 
190
1852
 
173
1858
 
172
1864
 
201
1871
 
172
1875
 
168
1885
 
187
1895
 
197
1905
 
195
1910
 
198
1925
 
206
1939
 
226
1946
 
321
1950
 
326
1956
 
315
1961
 
311
1967
 
357
1970
 
363
1988
 
407
2010
 
508
2013
 
514
2015
 
528
2016
 
524
2017
 
519
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [5]; 2010,2012,2015:[6][7][8][9]
 1885:3 evangelische (= 1,60 %), 184 katholische (= 98,40 %) Einwohner
 1961:15 evangelische (= 4,82 %), 294 katholische (= 94,53 %) Einwohner

In Oberrode steht die Kath. Kirche St. Hubertus von 1963

Kultur und Sehenswürdigkeiten

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Ein Bildstock am Straßenrand in Oberrode

Die Kirche Sankt Hubertus wurde 1963 errichtet. Die Mariengrotte, eine Nachbildung der Lourdesgrotte, wurde 1949 geweiht.

Die örtlichen Vereine – Sportverein, Musikverein und Frauengemeinschaft – bereichern das kulturelle und sportliche Angebot.

Oberrode ist außerdem eine „Hochburg“ der Fastnacht, mit eigenem Elferrat sowie Rosenmontagsumzug.

Der Ort wird von der Fuldaer Stadtbuslinie 4 und 60 angefahren. Der nächstgelegene Bahnhaltepunkt befindet sich in Großenlüder-Bimbach, circa vier Kilometer von Oberrode entfernt. Der Fuldaer Bahnhof liegt etwa acht Kilometer von Oberrode entfernt.

Die nächstgelegenen Autobahnanschlussstellen sind an der A 7 Fulda-Nord und Fulda-Mitte und das Autobahndreieck Fulda an A 7 und A 66. Der Fuldaer Westring sowie die Fuldaer Innenstadt lassen sich über die Landesstraße 3139 erreichen.

Commons: Oberrode – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Größe der Statistischen Bezirke der Stadt Fulda. (PDF; 49 KB) Stadt Fulda, abgerufen am 14. September 2024.
  2. Bevölkerungszahlen 2025. (PDF; 678 KB) Stadt Fulda, abgerufen am 30. März 2025.
  3. Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Fulda und Hünfeld und der Stadt Fulda (GVBl. II 330-14) vom 11. Juli 1972. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1972 Nr. 17, S. 220, § 1 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 1,2 MB]).
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 387.
  5. 1 2 3 Oberrode, Landkreis Fulda. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 24. Mai 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  6. Statistischer Bericht 2011. (PDF; 11 KB) Stadt Fulda, S. 9, archiviert vom Original; abgerufen im Mai 2018.
  7. Die Einwohnerdichte in den statistischen Bezirken der Stadt Fulda (Stand: 31. Dezember 2013). (PDF; 11 KB) Archiviert vom Original; abgerufen im Mai 2018.
  8. Die Einwohnerdichte in den statistischen Bezirken der Stadt Fulda (Stand: 31. Dezember 2015). (PDF; 11 KB) Archiviert vom Original; abgerufen im Mai 2018.
  9. Bevölkerungszahlen 2024. (PDF; 606 KB) Stadt Fulda, abgerufen am 14. September 2024.