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Oberende

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Oberende
Gemeinde Lilienthal
Koordinaten: 53° 11′ N,  53′ OKoordinaten: 53° 10′ 41″ N,  53′ 1″ O
Fläche: 8,79 km²[1]
Eingemeindung: 1. April 1937
Eingemeindet nach: St. Jürgen
Postleitzahl: 28865
Vorwahl: 04298
Oberende (Niedersachsen)
Oberende (Niedersachsen)
Lage von Oberende in Niedersachsen

Oberende ist ein Ortsteil der Gemeinde Lilienthal im Landkreis Osterholz in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1937 eine eigenständige Gemeinde.

Oberende liegt im sogenannten St. Jürgensland.[2] Das Dorf Oberende liegt an der Landstraße, die das St. Jürgensland von Westen nach Osten durchquert zwischen den Lilienthaler Ortsteilen Wührden im Westen sowie Frankenburg im Osten.

Oberende gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Lilienthal des Kurfürstentums Hannover.[3] Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zu Frankreich und dort zum Kanton Lilienthal im Departement der Wesermündung.[4] 1814 fiel Oberende an Hannover zurück und gehörte dort wieder zum Amt Lilienthal. 1867 fiel die Gemeinde mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort ab 1885 zum Kreis Osterholz. Oberende wurde am 1. April 1937 Teil der neuen Gemeinde St. Jürgen.[5] St. Jürgen wiederum wurde am 1. März 1974 nach Lilienthal eingemeindet.[6]

Einwohnerentwicklung

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Jahr Einwohner Quelle
1812169[4]
1845156[7]
1871219[8]
1885207[9]
1895131[10]
1910124[11]
1925114[1]

Bau- und Bodendenkmale

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Die Hofanlage Oberende 6, die Fachwerkscheune Oberende 13 sowie das Zweiständer-Hallenhaus Oberende 25 sind geschützte Baudenkmale in Frankendorf. Zahlreiche Wurten sowie die Reste einer alten Landwehr im ehemaligen Gemeindegebiet sind geschützte Bodendenkmale.

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Preußisches Gemeindelexikon 1933
  2. www.teufelsmoor.eu: St. Jürgensland
  3. Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777, S. 116 (google.de).
  4. 1 2 Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 96 (google.de).
  5. Michael Rademacher: Osterholz. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  6. Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1974
  7. Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 135 (google.de).
  8. Volkszählung 1871
  9. Volkszählung 1885
  10. Volkszählung 1895
  11. Der Kreis Osterholz im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2023.