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Noxe

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Eine Noxe (lateinisch noxa „Schaden“, „Vergehen“, „Schuld“;[1] von nocere = schaden[2]) ist ein Stoff oder Umstand, der eine schädigende, pathogene (das heißt krankheitserzeugende) Wirkung auf einen Organismus oder auf ein Körperorgan ausübt[3][4] (Schädlichkeit, Krankheitsursache,[5][6][7] Schädigungsursache,[8] krankheitserregende Ursache,[9][10] krankmachende Ursache,[11] veranlassendes Krankheitsagens,[12] Ursache einer Krankheit,[13] krankheitsbewirkende Ursache[14]). Der Begriff wird vor allem in der Medizin und in der Biologie verwendet.[15] Noxen werden zwischen endogenen (inneren, z. B. Stoffwechselprodukten) und exogenen (äußeren, z. B. Strahlung) unterschieden. Im weiteren Sinn versteht man unter Noxe jede Art von gefährdender, potentiell schädlicher Substanz und schädigendem Einfluss,[16] also eine „krankmachende, schädigende Substanz; Schadstoff.“[17]

Für den Menschen können die unterschiedlichsten Elemente noxisch sein:

Beispiel Lebernoxen

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Beispiele für die Schädigung eines Körperorgans sind die hämatologischen Noxen[18] und die Lebernoxen:

Einzelnachweise

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  1. ↑ Gerhard Wahrig: Deutsches Wörterbuch. Bertelsmann Lexikon-Verlag, Gütersloh / München 1991, ISBN 3-570-03648-0, S. 945.
  2. ↑ Albert Eulenburg (Hrsg.): Real-Encyclopädie der gesammten Heilkunde, Verlag Urban & Schwarzenberg, 2. Auflage, XIV. Band, Wien / Leipzig 1888, S. 434. (Digitalisat)
  3. ↑ Duden: Wörterbuch medizinischer Fachbegriffe. 10. Auflage. Dudenverlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-411-04837-3, S. 567.
  4. ↑ Günter Thiele, Heinz Walter (Hrsg.): Reallexikon der Medizin und ihrer Grenzgebiete. Urban & Schwarzenberg, 5. Ordner, München/Berlin/Wien 1973, ISBN 3-541-84005-6, S. N 116.
  5. ↑ Wilhelm Kühn: Neues medizinisches Fremdwörterbuch. 3. Auflage, Verlag von Krüger & Co., Leipzig 1913, S. 81.
  6. ↑ Der Sprach-Brockhaus. Eberhard Brockhaus Verlag, Wiesbaden 1949 (Copyright 1935), S. 448.
  7. ↑ Lingen Lexikon in 20 Bänden. 13. Band, Helmut Lingen Verlag, Wiesbaden 1976/1977, S. 175.
  8. ↑ Die Zeit: Das Lexikon in 20 Bänden. Zeitverlag, 10. Band, Hamburg 2005, ISBN 3-411-17570-2, S. 478.
  9. ↑ Hans Witte: Schülerbildungswerk. 3. Auflage, Verlag Hans Witte, Freiburg im Breisgau 1965, S. 620.
  10. ↑ Julius Mahler: Kurzes Repetitorium der medizinischen Terminologie (Medizinisches Taschenwörterbuch). 4. Auflage, Verlag von Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1922, S. 140.
  11. ↑ Otto Roth: Klinische Terminologie. 10. Auflage, Georg Thieme Verlag, Leipzig 1925, S. 357.
  12. ↑ Albert Eulenburg (Hrsg.): Real-Encyclopädie der gesammten Heilkunde, Verlag Urban & Schwarzenberg, 2. Auflage, XIV. Band, Wien / Leipzig 1888, S. 434. (Digitalisat)
  13. ↑ Wilhelm Dultz (Hrsg.): DBG Fremdwörter-Lexikon. Deutsche Buch-Gemeinschaft, Berlin / Darmstadt / Wien 1965, S. 398.
  14. ↑ Lutz Mackensen: Das moderne Fremdwörter-Lexikon. 3. Auflage, VMA-Verlag, Nachdruck, Wiesbaden 1988, S. 340.
  15. ↑ Brockhaus Enzyklopädie, 19. Auflage, Verlag F. A. Brockhaus, Mannheim 1991, 16. Band, ISBN 3-7653-1116-2, ISBN 3-7653-1216-9, S. 29.
  16. ↑ Peter Reuter: Springer Klinisches Wörterbuch 2007/2008. 1. Auflage, Springer-Verlag, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-540-34601-2, S. 1308.
  17. ↑ Karl-Dieter Bünting: Deutsches Wörterbuch. Isis Verlag, Chur / Schweiz 1996, ISBN 3-8299-0197-6, S. 822.
  18. ↑ Maxim Zetkin, Herbert Schaldach: Lexikon der Medizin, 16. Auflage, Ullstein Medical, Wiesbaden 1999, ISBN 978-3-86126-126-1, S. 1421.