Noppendorf
| Noppendorf (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Noppendorf | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Pölten (PL), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | St. Pölten | |
| Pol. Gemeinde | Wölbling | |
| Koordinaten | 48° 18′ 0″ N, 15° 36′ 53″ O | |
| Höhe | 281 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 67 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 2,01 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 05924 | |
| Katastralgemeindenummer | 19143 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Noppendorf ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Wölbling im Bezirk St. Pölten in Niederösterreich mit 67 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das im südlichen Gemeindegebiet befindliche Dorf wird von der Landesstraße L111 erschlossen und entwässert in den Noppenbach, einen linken Zubringer zur Fladnitz. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 30 Adressen.[2]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 17 Häusern genannt, das nach Oberwölbling eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Walpersdorf besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und die Herrschaft Oberwölbling besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Walpersdorf, Wasserburg, Schönbichl und Göttweig.[3]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Noppendorf ein Gastwirt, ein Sägewerk, ein Schneider, ein Schuster und einige Landwirte mit Ab-Hof-Verkauf ansässig.[4]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel Ober-Wienerwald. 14 von 34 Bänden. 4. Band: Pettendorf (Oberizberg) bis Lilienfeld. Wallishausser, Wien 1836, S. 169 (Noppendorf – Internet Archive).
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 48, Sektion Stein - Mautern, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 8,8 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 305.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
- ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 78 (Noppendorf in der Google-Buchsuche).
- ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 376
