Nischni Nowgorod
Stadt
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| Liste der Städte in Russland | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Jahr | 1897 | 1926 | 1939 | 1959 | 1970 | 1979 | 1989 | 2002 | 2010 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Einwohner | 90.053 | 182.000 | 643.689 | 941.962 | 1.170.133 | 1.344.474 | 1.438.133 | 1.311.252 | 1.250.619 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1926 gerundet; zzgl. Sormowo, 1928 eingemeindet, 40.090 Einwohner | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Unter Kunstinteressierten wird Nischni Nowgorod als Architektur-Mekka Russlands bezeichnet. Es besteht hier ein besonders sehenswertes Ensemble aus einer prächtigen historischen Altstadt und einer Vielzahl architektonisch interessanter moderner Bauten, ein einzigartiges Prunkstück in Russland.
Kreml
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Der Nischni Nowgoroder Kreml ist das historische Zentrum der Stadt. Der Bau begann 1501 mit dem Iwanowskaja-Turm. 1508 folgten weitere Baumaßnahmen, die 1515 abgeschlossen wurden. Der Komplex umfasst 13 Türme, fünf davon mit Toren und einem quadratischen Grundriss, acht mit runder Form. Die Türme sind zwischen 18 und 30 Meter hoch und durch bis zu fünf Meter dicke, 12 bis 20 Meter lange Mauern verbunden. Auf dem Gelände des Kremls befindet sich die Erzengel-Michael-Kathedrale, errichtet in den Jahren zwischen 1628 und 1631 von Lawrenti Wosoulin und A. Konstantinow.
Arsenal
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ebenfalls auf dem Gelände des Kremls steht das Arsenal, das 1843 auf Geheiß von Nikolaus I. erbaut wurde. Hier werden heute wechselnde Ausstellungen internationaler zeitgenössischer Kunst gezeigt.
Unterhalb des Kremls besteht ein Aussichtspunkt, am Zusammenfluss der Oka und der Wolga.
Altstadt
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In der Nischni Nowgoroder Altstadt besteht eine Vielzahl von Bauwerken aller Stilepochen, vom 17. Jahrhundert bis in die Neuzeit. Zu den erwähnenswerten Gotteshäusern gehören neben vielen anderen:
- ⊙ Mariä-Geburt-Kathedrale, auch Stroganow-Kirche genannt (17. Jahrhundert, Stroganow-Barock),
- ⊙ Alexander-Newski-Kathedrale (19. Jahrhundert, Eklektizismus),
- ⊙ Kirche der Smolensker und Wladimirer Mutter Gottes (17. Jahrhundert, Stroganow-Barock),
- ⊙ Christi-Himmelfahrts-Kirche des Architekten Konstantin Andrejewitsch Thon,
- ⊙ prächtig restaurierte Kirche Johannes des Täufers vom Ende des 17. Jahrhunderts,
- ⊙ einzigartige Mariä-Entschlafens-Kirche von 1672,
- ⊙ Kirche des Sergius von Radonesch.
In der Stadt gibt es außerdem drei Klöster:
- ⊙ Mariä-Verkündigungs-Kloster (Blagowestschenski monastyr),
- ⊙ Höhlenkloster (Petscherski monastyr),
- ⊙ Kreuzerhöhungskloster (Krestowosdwischenski monastyr).
Der Jugendstilarchitekt Fjodor Schechtel baute in Nischni Nowgorod die Bank Rukawischnikowich (1908) und die Stadtvilla der Rukawischnikow (1911/1912), in der sich seit den 1990er Jahren das Architekturmuseum befindet. Vom St. Petersburger Architekten Wladimir Alexandrowitsch Pokrowski stammen das Staatsbankgebäude von 1911–1913 im altrussischen Stil, das Komödientheater, die Uspenski-Kirche der Altgläubigen von 1916 und das Jugendzentrum (ehemalige Bauernbank) von 1915. Ebenfalls erwähnenswert sind das Rathaus von W. P. Zeidler aus den Jahren 1899–1902 und die Spasso-Preobraschenski-Kathedrale (Christi-Verklärungs-Kathedrale, Alte Marktkirche) aus dem Jahr 1822. Auch der Konstruktivismus und der Sozialistische Realismus sind in der Stadt mit Beispielen vertreten – etwa mit dem Hotel Rossija und dem Ingenieursinstitut für Wassertransport (beide aus den 1930er Jahren).

Führende Architekten der modernen Architektur sind Wladimir Kowalenko, Jewgeni Pestow und Alexander Charitonow. Als Beispiele sind zu nennen: die Garantia-Bank, das Goldene Haus, die Erweiterung des Komödientheaters, das Dom Kutscha, die Kaskade, der Baschnja-Reproduktor, das Pila, das Hotel Oktjabrskaja, das Haus des Künstlers, das Dynamo-Stadion, das Wohnhaus Wetter, das Periskop, das Geschäftshaus Titanik und das Haus mit dem Spiegel.
Kunstmuseum
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Eine besondere Stellung genießt das Kunstmuseum mit über 12.000 Exponaten, darunter Werken von bedeutenden russischen Künstlern wie Wiktor Michailowitsch Wasnezow, Karl Pawlowitsch Brjullow, Iwan Iwanowitsch Schischkin, Iwan Nikolajewitsch Kramskoi, Ilja Jefimowitsch Repin, Isaak Iljitsch Lewitan, Ernst Iossifowitsch Neiswestny, Wassili Iwanowitsch Surikow, Iwan Konstantinowitsch Aiwasowski, und größeren Sammlungen von Boris Michailowitsch Kustodijew und Nicholas Roerich.
Das Museum beherbergt ferner eine große Sammlung westeuropäischer Kunst mit Werken von David Teniers dem Jüngeren, Bernardo Bellotto, Lucas Cranach dem Älteren, Pieter de Grebber, Giuseppe Maria Crespi, einer Vedute von Giovanni Battista Piranesi und vielen mehr.
Beachtung finden ebenfalls die Exponate der Russischen Avantgarde mit Werken von Kasimir Malewitsch, Wassily Kandinsky, Natalija Gontscharowa, Michail Larionow u. a. sowie die reiche Sammlung an ostasiatischer Kunst.
Freilichtmuseum
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Museum für Architektur und das Leben der Menschen in der Wolga-Region von Nischni Nowgorod ist ein Museum der Holzarchitektur der Dörfer des 19. Jahrhunderts und beinhaltet auf 35 ha Museumsfläche unter anderem auch mehrere Holzkirchen.
Universitätsbibliothek
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Bibliothek ging aus der 1831 gegründeten öffentlichen Bibliothek hervor. Mit 4,3 Millionen Objekten, zu denen 40.000 Bücher aus allen Epochen vom 16. Jahrhundert an zählen, sowie mit über 600 Manuskripten aus dem 15. Jahrhundert, mit dem einzigen Exemplar der Latuchin-Chronik aus dem 17. Jahrhundert ist sie eine der größten und bedeutendsten Bibliotheken weltweit.
Oper
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Oper in Nischni Nowgorod genießt weltweiten Ruhm, die Balletttruppe ist sehr exquisit und gibt überall auf der Welt Gastspiele.
Schauspielhaus
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Schauspielkunst ist in der Stadt sehr beliebt; das Theater hat eine experimentelle und moderne Ausrichtung. Das prächtige und architektonisch bedeutsame Theatergebäude wurde Ende des 19. Jahrhunderts vom deutsch-russischen Architekten Wiktor Schröter aus Sankt Petersburg errichtet.
Park „Nischni Nowgoroder Schweiz“
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Südlich der Altstadt befindet sich der Park „Nischni Nowgoroder Schweiz“. Dieser dient den Bewohnern der Stadt als Erholungsgebiet.
„Strelka“
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Strelka (deutsch: Landzunge) an der Mündung der Oka in die Wolga ist ein Aussichtspunkt am hohen Wolgaufer. Sie ist ein Anziehungspunkt für Touristen.
Sacharow-Museum
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das ⊙ Museum befindet sich in einer Plattenbausiedlung in der Wohnung, in der der Physiker, Dissident und Friedens-Nobelpreisträger Andrei Sacharow während seiner Verbannung von 1980 bis 1986 lebte. Vor dem Museum wurde auf der Straße ein ihm gewidmetes Marmordenkmal aufgestellt.[12]
Messe
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Die legendäre Nischni-Nowgoroder Messe wurde 1817 gegründet und ging aus dem Jahrmarkt von Makarjewo hervor. Sie war einer der bedeutendsten Handelsmärkte des vorrevolutionären Russlands, der Pelzhändler Emil Brass nannte sie sogar „die berühmteste Messe der Welt“.[13] Das Messegebäude von A. A. Betankur aus dem 19. Jahrhundert ist ein prächtiges Bauwerk mit einer Stahl-Glas-Decken-Konstruktion. Auf dem Messegelände befindet sich außerdem die Verklärungskathedrale von Auguste de Montferrand, der auch die Isaakskathedrale in Sankt Petersburg schuf. Die Messe wurde inzwischen wiederbelebt.
Hyperbolischer Turm
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der Nähe von Nischni Nowgorod steht ein einzigartiger hyperbolischer Stromleitungsmast, der im Jahre 1929 vom russischen Ingenieur, Erfinder und Universalgelehrten Wladimir Schuchow errichtet wurde.
Stadion Nischni Nowgorod
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der Mitte der Stadt, neben der Einmündung der Oka in die Wolga, liegt das Fußballstadion Nischni Nowgorod. In dieser Arena fanden sechs Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 statt. Nach dem Ende des Turniers sollte das Stadion zu einem mehrfunktionellen Sportkomplex umgewidmet werden.
Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Industrie
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Nischni Nowgorod ist nicht nur alte Handelsstadt, sondern ein bedeutender industrieller Standort. Die Stadt ist Sitz des größten Automobilherstellers Russlands, des Gorkowski Awtomobilny Sawods – GAZ (russisch Горьковский автомобильный завод – ГАЗ). Im weitläufigen, bereits 1849 gegründetem Werkskomplex „Krasnoje Sormowo“, zu dem auch ab Juli 1945 ein Gefangenenlager nahe dem Wolgahafen gehörte, wurden seit dem Sommer 1941 in der Fabrik Nr. 112 mehr als 13.000 Panzer des legendären Typs T-34 gefertigt. Die dazugehörige Werft baute z. B. Küstenmotorschiffe der Wolga-Klasse sowie U-Boote der Maljutka-Klasse, des Projektes 613, des Projektes 670, des Projektes 877, des Projektes 945. Das ortsansässige Werk Nr. 92 produzierte u.a die 76-mm-Divisionskanone M1942 (SiS-3) sowie die Selbstfahrlafette ZiS-30. Zur wichtigen Industrie gehört ferner die Sokol-Flugzeugfabrik von MiG, wo u. a. MiG-31 gefertigt wurde.
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Fernverkehr
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Nischni Nowgorod liegt an der Strecke der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Wladiwostok. Der Hauptbahnhof der Stadt heißt Moskauer Bahnhof. Die Stadt ist Verwaltungssitz der Gorkier Regionaldirektion der Russischen Staatsbahn. Die Direktion betreibt nicht nur alle Eisenbahnlinien samt zugehöriger Infrastruktur im Großraum Nischni Nowgorod, sondern auch ein über 5296 Kilometer langes Schienennetz vom östlichen Zentralrussland über das mittlere Wolgagebiet bis in den Mittleren Ural.
Nischni Nowgorod hat einen internationalen Flughafen (IATA-Code GOJ), der u. a. von Lufthansa via Moskau (Stand 2021) angeflogen wird.
Nischni Nowgorod ist mit der russischen Hauptstadt Moskau über die Fernstraße M7 Wolga verbunden. Gleichzeitig ist die Stadt Ausgangspunkt der Abzweigung R158, die in südöstlicher Richtung über Arsamas, Saransk und Pensa nach Saratow führt.
Vom Wolgahafen der Stadt ist Schifffahrt in Richtung Kaspisches Meer, Ostsee, Weißes Meer, Schwarzes Meer und Asowsches Meer möglich.
Innerstädtischer Verkehr
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Am 8. Mai 1896 (nach alter Zeitrechnung, Julianischer Kalender) wurde die Straßenbahn Nischni Nowgorods eröffnet. Mit ihrem 198 Kilometer langen Streckennetz bewältigt sie zusammen mit zahlreichen Buslinien einen Großteil des öffentlichen Personennahverkehrs innerhalb der Stadt.
Im Jahr 1985 kam die Metro Nischni Nowgorod hinzu, am 24. Juni 2013 die Nischni-Nowgoroder S-Bahn.[14]
Seit 9. Februar 2012 ist die Wolga-Seilbahn zwischen Nischni Nowgorod und der Stadt Bor am gegenüber liegenden Ufer der Wolga im regulären Betrieb. Die insgesamt 3661 m lange Bahn wurde von POMA gebaut. Die Wolga überquert sie mit ihrer maximalen Spannweite von 900 m zwischen zwei 82 m hohen Stützen.[15]
Die Gorki-Kindereisenbahn ist eine schmalspurige Parkeisenbahn mit drei Stationen.
Weiterführende Bildungseinrichtungen
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- Akademie für Staatsdienst des Gebietes Wolgo-Wjatsk
- Filiale der Hochschule für Ökonomie
- Filiale der Öffentlichen Regionaluniversität
- Filiale der Russischen Öffentlichen Technischen Universität für Verkehrsverbindungen
- Filiale der Staatlichen Universität Nischni Nowgorod
- Filiale des Geisteswissenschaftlichen Instituts Nischni Nowgorod
- Filiale des Moskauer Instituts für Ökonomie, Management und Recht
- Handelsinstitut Nischni Nowgorod
- Institut für Management und Business Nischni Nowgorod
- Institut für Rehabilitierung
- Juristisches Institut Nischni Nowgorod des Innenministeriums Russlands
- Staatliches M.-I.-Glinka-Konservatorium Nischni Nowgorod
- Rechtsakademie Nischni Nowgorod
- Staatliche Akademie für Wasserstraßenverkehr des Wolgagebiets
- Staatliche Landwirtschaftliche Akademie Nischni Nowgorod
- Staatliche Linguistische N.-A.-Dobroljubow-Universität Nischni Nowgorod
- Medizinische Universität des Wolgagebiets
- Staatliche Lobatschewski-Universität Nischni Nowgorod
- Staatliche Pädagogische Universität Nischni Nowgorod
- Staatliche Technische Universität Nischni Nowgorod
- Staatliche Universität für Architektur und Baukunst Nischni Nowgorod
- Staatliches Ingenieurpädagogisches Institut des Wolgagebiets
Sport
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Zu den bekanntesten Sportvereinen Nischni Nowgorods gehört der Eishockey-Club HK Torpedo Nischni Nowgorod, der am Spielbetrieb Kontinentalen Hockey-Liga (KHL) teilnimmt. Seine Heimspielstätte ist die 2007 modernisierte Mehrzweckhalle KRK Nagorny, die knapp 5600 Zuschauerplätze hat und außer für Eishockeyspiele auch für Veranstaltungen in diversen Hallensportarten sowie für Konzerte und Ausstellungen genutzt wird. Die Halle wird ebenfalls vom Frauen-Eishockeyklub SKIF Nischni Nowgorod genutzt, der den IIHF European Women Champions Cup 2008/09 gewann.
Im Fußball ist bzw. war die Stadt durch die zahlreichen Vereine FK Nischni Nowgorod, FK Wolga Nischni Nowgorod, FK Spartak Nischni Nowgorod sowie FK Lokomotive Nischni Nowgorod vertreten, die für mehrere Saisons in der höchsten russischen Klasse, der Premjer-Liga, spielten, gegenwärtig jedoch entweder in der zwei Klasse tieferen Zweiten Division vertreten sind oder lediglich im Amateurbereich anzutreffen sind. Die Stadt besitzt mit dem 1932 eröffneten und bis zu 17.856 Zuschauer fassenden Lokomotive-Stadion eine eigene Spielstätte.
Nachdem Russland den Zuschlag für die Austragung der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 erhalten hatte, wurde bekannt, dass auch Nischni Nowgorod als Spielort vorgesehen war.[16] Hierzu wurde bis Mai 2018 das neue Stadion Nischni Nowgorod mit einer Kapazität von ca. 45.000 Zuschauern errichtet. Nachdem es für das WM-Turnier 2018 genutzt wurde, werden auch die Heimspiele des neuen, ortsansässigen Vereins Olimpijez Nischni Nowgorod dort ausgetragen.[17]
Der Bandyklub HK Start Nischni Nowgorod nimmt am Spielbetrieb der Superliga teil. In der Stadt ist auch der Basketballklub BK Nischni Nowgorod aus der VTB United League beheimatet.
Städtepartnerschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nischni Nowgorod pflegt Partnerschaften mit folgenden Städten:[18]
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Persönlichkeiten aus Nischni Nowgorod
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Söhne und Töchter der Stadt
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Prominente, die in Nischni Nowgorod lebten und wirkten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Maksim Bahdanowitsch (1891–1917), belarussischer Dichter
- Max Hoelz (1889–1933), deutscher Kommunist und Opfer des sowjetischen Geheimdienstes
- Andrei Sacharow (1921–1989), Friedensnobelpreisträger
- Taylor Rochestie (* 1985), Basketballspieler
- Denis Tscheryschew (* 1990), Fußballspieler
Klimatabelle
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Nischni Nowgorod | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Klimadiagramm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Nischni Nowgorod
Quelle: Roshydromet | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Trivia
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der am 8. September 1981 entdeckte Hauptgürtelasteroid (7736) Nizhnij Novgorod wurde nach der Stadt benannt.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Яков Гройсман (Jakov Grojsman, Hrsg.): Нижний Новгород в обчективе века (Nishny Novgorod through Lenses of Century). Russisch und Englisch, Verlag Деком (Dekom) 2004, ISBN 5-89533-087-8.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Verwaltung von Nischni Nowgorod
- Der Kreml (russisch)
- Staatliche Lobatschewski-Universität (englisch)
- Staatliches Kunstmuseum (russisch/englisch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Мэр Нижнего Новгорода Владимир Панов сложил полномочия. 6. Mai 2020, abgerufen am 6. Mai 2020.
- ↑ Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)
- ↑ Russland - Größte Städte 2018. Abgerufen am 1. Dezember 2019.
- ↑ Generalplan der Stadt Nischni Nowgorod ( vom 6. März 2016 im Internet Archive)
- 1 2 Evelyn Scheer, Andrea Hapke: Moskau und der Goldenen Ring – Altrussische Städte an Moskva, Oka und Volga. Trescher, Berlin 2003. ISBN 3-89794-024-8.
- ↑ Fyodor Seleznev: The Moneybag and Shield of Russia. Kommission der Russischen Föderation für die UNESCO, 10. Oktober 2021, abgerufen am 3. April 2022 (englisch).
- ↑ deutsche Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs. Erich Maschke (Hrsg.): Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges. Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1962–1977.
- ↑ das Dekret „Anlässlich des 800. Jahrestages der Gründung der Stadt Nischni Nowgorod“.
- ↑ Offizielles Portal der Stadt Nischni Nowgorod. In: НижнийНовгород.РФ. 29. August 2011, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 30. Juni 2012; abgerufen am 4. November 2014 (russisch). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ http://newsnn.ru/news/35670
- ↑ http://newsnn.ru/news/94060
- ↑ TV-Dokumentation über die Wolga und an ihr liegende Städte, 2017. Ausgestrahlt auf arte.
- ↑ Emil Brass: Aus dem Reiche der Pelze. 1. Auflage, Verlag der „Neuen Pelzwaren-Zeitung und Kürschner-Zeitung“, Berlin 1911, S. 214.
- ↑ Нижегородская городская электричка совершила свой первый рейс. Abgerufen am 2. Juli 2017 (russisch).
- ↑ Website des Seilbahn-Betreibers NNKD ( des vom 26. August 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (russisch)
- ↑ FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2018™ in elf Spielorten. In: fifa.com. FIFA, 29. September 2012, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 15. Oktober 2014; abgerufen am 21. November 2013. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ stadiumdb.com: Stadion Nizhny Novgorod (englisch)
- ↑ Offizielle Website der Stadt Nischni Nowgorod: Internationale Beziehungen ( vom 2. September 2016 im Internet Archive)








