Erste internationale Erfahrungen sammelte Nickisha Pryce bei den CARIFTA-Games 2019 in George Town, bei denen sie mit der jamaikanischen 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:36,76min die Goldmedaille in der U20-Altersklasse gewann. 2020 zog sie in die Vereinigten Staaten und besuchte dort das Iowa Western Community College, ehe sie 2022 an die University of Arkansas wechselte. 2023 wurde sie NCAA-Meisterin in der 4-mal-400-Meter-Staffel und anschließend startete sie über 400 Meter bei den Weltmeisterschaften in Budapest und schied dort mit 51,24s im Halbfinale aus. Zudem gewann sie mit der Staffel in 3:20,88min gemeinsam mit Candice McLeod, Janieve Russell und Stacey-Ann Williams die Silbermedaille hinter dem niederländischen Team. 2024 wurde sie NCAA-Collegemeisterin über 400 Meter und in der 4-mal-400-Meter-Staffel. Zudem verbesserte sie den jamaikanischen Landesrekord über 400 Meter beim London Athletics Meet auf 48,57s und schied anschließend bei den Olympischen Sommerspielen in Paris mit 50,77s im Halbfinale aus. Im Jahr darauf wurde sie beim Herculis in 49,63s Dritte, ehe sie bei den NACAC-Meisterschaften in Freeport in 49,95s die Goldmedaille gewann. Im September belegte sie bei den Weltmeisterschaften in Tokio in 49,97s im Finale den achten Platz über 400 Meter und gewann mit der Staffel in 3:19,25min gemeinsam mit Dejanea Oakley, Andrenette Knight und Stacey-Ann Williams die Silbermedaille hinter dem US-amerikanischen Team.
In den Jahren 2023 und 2024 wurde Pryce jamaikanische Meisterin im 400-Meter-Lauf.