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Nickersfelden

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Nickersfelden ist ein Gemeindeteil des Marktes Bad Bocklet im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen in Bayern.[3] Die Gemarkung Nickersfelden hat eine Fläche von 1,526 km². Sie ist in 228 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 6694,17 m² haben.[1][4]

Das Dorf liegt am rechten Ufer der Fränkischen Saale. Gegen Norden schließen sich ebene Felder an, gegen Süden jenseits des linken Ufers befindet sich die Nickersfelder Leite, ein bewaldeter Hang, der um 130 Höhenmeter schroff ansteigt. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Unterebersbach zur Staatsstraße 2292 (0,9 km nordöstlich) bzw. nach Roth an der Saale (1 km westlich).[5]

Nickersfelden gehörte ursprünglich dem Kloster Bildhausen.[6] Es lag im Fraischbezirk des würzburgischen Amtes Neustadt an der Saale. In der Grundherrschaft unterstand der Ort bis Ende des 18. Jahrhunderts dem Kloster Bildhausen. Um 1750 gab es 18 Untertansfamilien.[7]

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) entstand die Ruralgemeinde Nickersfelden. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Münnerstadt zugeordnet.[8] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Nickersfelden am 1. April nach Steinach an der Saale eingemeindet.[9] Diese Gemeinde wurde wiederum am 1. Mai 1978 nach Bad Bocklet eingemeindet.[10][11]

In Nickersfelden gibt es sechs Baudenkmäler:[12]

ehemaliges Baudenkmal
  • Lindenstraße 16: Halbwalmdachhaus

Nickersfelden ist römisch-katholisch geprägt und nach St. Nikolaus und Katharina (Steinach) gepfarrt.[8]

Commons: Nickersfelden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Gemarkung Nickersfelden (090180). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 10. Februar 2026.
  2. Nickersfelden. In: badbocklet.de. Abgerufen am 10. Februar 2026.
  3. Markt Bad Bocklet, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 10. Februar 2026.
  4. Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 10. Februar 2026.
  5. Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 10. Februar 2026 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).
  6. J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 4, Sp. 1.
  7. G. P. Hönn: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises, S. 140.
  8. 1 2 A. Rottmayer: Statistisch-topographisches Handbuch für den Unter-Mainkreis des Königreichs Bayern, S. 289.
  9. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 427.
  10. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 738 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
  11. Bad Bocklet > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 10. Februar 2026.
  12. Denkmalliste für Bad Bocklet (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege
Nickersfelden
Koordinaten: 50° 17′ N, 10° 7′ OKoordinaten: 50° 17′ 29″ N, 10° 7′ 9″ O
Höhe: 222 m ü. NHN
Fläche: 1,53 km²[1]
Einwohner: 65 (31. Dez. 2023)[2]
Bevölkerungsdichte: 42 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. April 1971
Eingemeindet nach: Steinach an der Saale
Postleitzahl: 97708
Vorwahl: 09708