Neye
Neye Stadt Wipperfürth | ||
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| Koordinaten: | 51° 8′ N, 7° 22′ O | |
| Höhe: | 330 m ü. NN | |
| Einwohner: | 250[Ohne Beleg] | |
| Postleitzahl: | 51688 | |
| Vorwahl: | 02267 | |
Lage von Neye in Wipperfürth
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Siedlung Neye mit Flugplatz | ||
Neye ist eine Siedlung von Wipperfürth im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).
Lage und Beschreibung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Neyesiedlung liegt etwa 1,5 km nordwestlich vom Stadtzentrum Wipperfürths, eingerahmt zwischen der Kreisstraße K13 und der Verbindungsstraße nach Hückeswagen-Fürweg. Weitere Nachbarorte sind Klitzhaufe, Stöpgeshof, Wipperhof und Hilgersbrücke.
Der kleine Sportflugplatz Neye trennt die Siedlung von der Wupper. Die stillgelegte Bahnstrecke von Remscheid-Bergisch-Born nach Marienheide (Wippertalbahn) verläuft ebenfalls unmittelbar südlich der Siedlung.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Um 1353 wurde der Ort das erste Mal urkundlich erwähnt: „Heynemanno de Neyden“ ist Wipperfürther Schöffe (andere Deutung: Nien). Die Schreibweise der Erstnennung war Neyden.
Ihren Namen erhielt die Siedlung nach dem Bach Neye. Dieser wird in der nahegelegenen Neyetalsperre gestaut und mündet hier in der Wupper.
Bis Ende der 1940er Jahre war das Gebiet überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Auf Drängen des Dechanten Joseph Mäurer beschloss die Stadt Wipperfürth die Neye als Baugrund für Kriegsvertriebene freizugeben. Auf diese Weise entstand die bis heute größte Wohnsiedlung der Stadt. Zu Ehren Joseph Mäurers benennt man eine Straße in der Siedlung nach ihm. Den Erhalt der Siedlung und die Bewahrung der Historie ist dem aktiven Siedlerverein Neye zu verdanken.
Als Startpunkt für den jährlichen Wipperfürther Karnevalsumzug bleibt die Neye ein wichtiger Ort für die wipperfürther Karnevalisten. Sie als Namensgeber der Vereine Tanzcorps Blau-Weiß Neye e. V. und der Narrenzunft Neye.
Verkehrslandeplatz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 1956 betreibt der Luftsportverein Wipperfürth zwischen der Neye-Siedlung und der Wupper einen Flugplatz. Der Flugplatz Wipperfürth-Neye war lange der einzige Verkehrslandeplatz im Oberbergischen Land, ist mittlerweile aber nur noch als Sonderlandeplatz klassifiziert.
Bauwerke
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Neye, Paulstraße 8, befindet sich die Katholische Kirche St. Michael, 1956–1957 errichtet von dem Architekten Bernhard Rotterdam. Die großen Glasfronten stammen von Paul Weigmann aus Leverkusen-Küppersteg. Einige Ausstattungsstücke fertigte der Kölner Künstler Sepp Hürten. An der Südwand befindet seine Skulptur des Patrons der Kirche: der Heilige Michael von dem Wipperfürther Bildhauer Hans Joachim Bergmann (1992).[1]
- St. Michael
- St. Michael
- St. Michael
- St. Michael
- St. Michael
Busverbindungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Neye ist durch die VRS-Buslinie 337 sowohl nach Wipperfürth als auch nach Egen angebunden.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Mosaik, Ausgabe März 2014, Wipperfürth (Dr. Martina Junghans, Foto Nicole Cronauge)

