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Erste internationale Erfahrungen sammelte Nelson Boateng vermutlich im Jahr 1986, als er bei den Juniorenweltmeisterschaften in Athen mit 11,12 s in der ersten Runde im 100-Meter-Lauf ausschied. Im Jahr darauf trat er bei den Afrikaspielen in Nairobi über 200 Meter an und ging anschließend bei den Weltmeisterschaften in Rom im Viertelfinale nicht mehr an den Start. 1988 nahm er mit der ghanaischen 4-mal-100-Meter-Staffel an den Olympischen Sommerspielen in Seoul teil und schied dort mit 39,46 s im Vorlauf aus. Zuvor gewann er bei den Afrikameisterschaften in Annaba in 39,44 s gemeinsam mit Eric Akogyiram , Emmanuel Tuffour und John Myles-Mills die Silbermedaille hinter dem nigerianischen Team. Im Jahr darauf gewann er bei den Afrikameisterschaften in Lagos in 20,84 s die Bronzemedaille im 200-Meter-Lauf hinter den Nigerianern Olapade Adeniken und Davidson Ezinwa . 1990 schied er bei den Commonwealth Games in Auckland mit 20,72 s im Halbfinale über 200 Meter aus und wurde mit der Staffel im Vorlauf disqualifiziert. Im Jahr darauf schied er mit der Staffel bei der Sommer-Universiade in Sheffield mit der Staffel mit 41,69 s in der Vorrunde aus und anschließend gewann er bei den Afrikaspielen in Kairo in 3:08,18 min gemeinsam mit Ahmed Ali , Timothy Hesse und Kennedy Osei die Bronzemedaille in der 4-mal-400-Meter-Staffel hinter den Teams aus Kenia und Nigeria. 1992 schied er bei den Olympischen Sommerspielen in Barcelona mit 21,04 s im Viertelfinale über 200 Meter aus und schied mit der 4-mal-100-Meter-Staffel mit 39,28 s im Halbfinale aus. Im Jahr darauf gewann er bei den Afrikameisterschaften in Durban in 10,55 s die Bronzemedaille über 100 Meter hinter dem Nigerianer Daniel Effiong und Jean-Olivier Zirignon aus der Elfenbeinküste und sicherte sich über 200 Meter in 21,01 s ebenfalls die Bronzemedaille hinter dem Südafrikaner Johan Rossouw und Oluyemi Kayode aus Nigeria. Zudem siegte er mit der 4-mal-100-Meter-Staffel in 39,53 s gemeinsam mit Felix Andam , Tanko Abass und Kofi Yevakpor . Anschließend schied er bei den Weltmeisterschaften in Stuttgart mit 20,52 s im Halbfinale über 200 Meter aus und belegte mit der Staffel mit 38,61 s im Semifinale aus. 1994 schied er bei den Commonwealth Games in Victoria mit 21,18 s im Semifinale über 200 Meter aus und belegte mit der Staffel in 39,79 s den sechsten Platz. Daraufhin trat er international nicht mehr in Erscheinung.
In den Jahren 1986, 1993 und 1994 wurde Boateng ghanaischer Meister im 200-Meter-Lauf.
100 Meter: 10,34 s (+1,8 m/s), 30. Juli 1993 in Luxemburg
200 Meter: 20,52 s (+0,6 m/s), 19. August 1993 in Stuttgart
1979 : Elfenbeinküste CIV Degnan , Meïté , Nogboum , Ouré
1982 : Elfenbeinküste CIV Meïté , Otokpa , Koffi , Degnan
1984 : Nigeria NGR Adeyanju , Eseme , Oyeledun , Imoh
1985 : Nigeria NGR Adeyanju , Eseme , Edet , Imoh
1988 : Nigeria NGR Adeniken , Adeyanju , Ezinwa , Imoh
1989 : Nigeria NGR
1990 : Nigeria NGR Anusim , Tetengi , Monye , Pupre
1992 : Sudafrika 1982 RSA Barnard , Elferink , Nzimande , Rossouw
1993 : Ghana GHA Boateng , Andam , Abass , Yevakpor
1996 : Nigeria NGR
1998 : Elfenbeinküste CIV N’Dri , Zirignon , Douhou , Méité
2000 : Ghana GHA Duah , Andam , Mfum , Zakari
2002 : Nigeria NGR Ajibade , Oriala , Emmanuel , Emedolu
2004 : Nigeria NGR Fasuba , Ezenwa , Egbele , Oriala
2006 : Nigeria NGR Emelieze , Emedolu , Durotoye , Fasuba
2008 : Sudafrika RSA Dreyer , du Plessis , Mullins , Mpuang
2010 : Sudafrika RSA Dreyer , Magakwe , Fourie , Mpuang
2012 : Sudafrika RSA Dreyer , Magakwe , Engel , Mpuang
2014 : Nigeria NGR Egwero , Edwards , Metu , Jelks
2016 : Sudafrika RSA Erasmus , van Niekerk , Leotlela , Simbine
2018 : Sudafrika RSA Simbine , Magakwe , Erasmus , Bruintjies
2022 : Kenia KEN Kiviasi , Mokamba , Imeta , Omanyala
2024 : Ghana GHA Fuseini , Botsio , Gadayi , Saminu
2026 : Elfenbeinküste CIV C. Traoré , Koné , M. Traoré , Cissé