Neil Harbisson

Neil Harbisson (* 27. Juli 1982)[1] ist ein in Katalonien, Spanien, aufgewachsener, britisch-irischer Cyborg-Künstler und Aktivist für Cyborg-Rechte, der weithin als der weltweit erste Cyborg dargestellt wird.[2] Internationale Aufmerksamkeit erhielt er, nachdem ihm erlaubt wurde, auf seinem britischen Passfoto mit einer in seinem Schädel implantierten Antenne zu erscheinen – einem Gerät, das er als neues Sinnesorgan betrachtet.[3] Seine künstlerische und aktivistische Arbeit konzentriert sich auf erweiterte Wahrnehmung und die Rechte von Menschen mit technologisch erweiterten Körpern.[4][5]
Seit 2004 nutzt Harbisson seine Antenne, um Farben – einschließlich Infrarot- und Ultraviolettlicht – durch hörbare, über Knochenleitung übertragene Schwingungen wahrzunehmen.[6] Das Gerät kann außerdem Bilder, Farbdaten und Signale aus externen Quellen, einschließlich des Internets, empfangen.[7]
2010 war er Mitbegründer der Cyborg Foundation, einer Organisation, die sich der Verteidigung von Cyborg-Rechten widmet, Menschen unterstützt, die ihre Sinne erweitern möchten, und Cyborg-Kunst fördert.[8] 2017 war er Mitbegründer der Transpecies Society, die sich für Selbstgestaltung sowie für die Anerkennung von Personen mit nicht-menschlichen Identitäten oder sensorischen Systemen einsetzt.[9][10]
Überblick
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Von Geburt an sah Harbisson die Welt in schwarz-weiß-grauen Tönen (Achromatopsie).[11] Mit 21 Jahren installierte er sich einen Eyeborg, mit dem er Farben hören kann.[12][13] Er ist Mitbegründer und Präsident der Cyborg Foundation, einer internationalen Stiftung, die Menschen helfen will, Cyborgs zu werden.[14]
Frühes Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Harbisson wurde als Sohn einer spanischen Mutter und eines nordirischen Vaters geboren.[15] Er wurde mit achromatischem Sehen geboren.[16] Er wuchs in Barcelona auf, wo er Klavier studierte und im Alter von elf Jahren begann, Musik zu komponieren.[17][18] Während seiner Schulzeit erhielt er die Genehmigung, sämtliche visuellen Aufgaben in Schwarz-Weiß zu bearbeiten.[19][20][21]
Als Jugendlicher engagierte er sich im Umweltschutz[22] und nahm insbesondere an einer Kampagne zum Schutz von Bäumen teil, die große Unterstützung in der Bevölkerung erhielt.[23][24] Im Alter von 19 Jahren zog er nach England, um am Dartington College of Arts Komposition zu studieren.[25]
Werke
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Harbisson beschreibt seine künstlerische Praxis als Cyborg-Kunst, eine Disziplin, die sich auf die Schaffung und Integration neuer Sinne und Organe in den menschlichen Körper konzentriert.[26] Er bezeichnet diesen Ansatz auch als Perzeptionismus (englisch: perceptionism) und betont damit die Gestaltung neuer Wahrnehmungssysteme anstelle externer Objekte.[27] In diesem Rahmen verschmelzen Künstler, Kunstwerk, Medium und Publikum miteinander. Die sensorische Erweiterung selbst wird zum Kunstwerk, während die persönliche Erfahrung des Künstlers den kreativen Prozess bildet.[28]
Künstliche Sinne (KS)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Harbissons künstlerische Praxis konzentriert sich auf die Entwicklung und dauerhafte Integration künstlicher Sinne – technologisch vermittelter sensorischer Systeme, die dazu dienen, die menschliche Wahrnehmung über die konventionellen biologischen Grenzen hinaus zu erweitern.[29] Diese Geräte werden als Sinnesorgane und nicht als externe Werkzeuge betrachtet.
Cyborg-Antenne
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Cyborg-Antenne ist ein dauerhaft implantiertes Sinnesorgan, das sich vom Hinterkopf aus erstreckt.[30] Sie wurde ursprünglich 2003 gemeinsam mit Adam Montandon entwickelt[31] und später von Peter Kese und Matias Lizana weiterentwickelt. Die Antenne wandelt Farbfrequenzen in Vibrationen um, die durch den Schädel übertragen werden.[32] Sie erfasst sichtbare und nicht sichtbare Wellenlängen, darunter Infrarot- und Ultraviolettstrahlung. Über externe Geräte oder Satelliten kann sie zusätzliche Signale empfangen.[33][34]
Nachdem mehrere Ethikkommissionen den Eingriff abgelehnt hatten, wurde die Implantation anonym durchgeführt.[35] Harbisson hat anderen Personen ermöglicht, Farben und Bilder direkt an seinen Kopf zu übertragen, und erklärt, dass diese Eingaben seine Träume beeinflussen können.[36] Die erste öffentliche Demonstration eines über den Schädel übertragenen Bildes wurde live in Al Jazeeras The Stream ausgestrahlt.[37] Die erste Person, die einen Telefonanruf direkt in seinen Schädel übertrug, war Ruby Wax.[38]
2014 schuf er das, was als erstes „über den Schädel übertragenes Gemälde“ bezeichnet wurde. Dabei empfing er Live-Farbsignale vom Times Square und reproduzierte sie vor Publikum auf einer Leinwand im Red Door.[39][40]
Zeitwahrnehmung: Solar Crown
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Solar Crown ist ein Sinnesorgan für die Wahrnehmung der Zeit. Ein rotierender Wärmepunkt benötigt 24 Stunden, um langsam den Kopf zu umrunden.[41] Wenn der Wärmepunkt in der Mitte der Stirn wahrgenommen wird, ist es nach Solarzeit in London (Längengrad 0°) Mittag; wenn die Wärme das rechte Ohr erreicht, ist es in New Orleans (Längengrad 90°) Mittag.[42] Wenn sich das Gehirn an den zeitlichen Ablauf auf dem Kopf gewöhnt hat, kann die Veränderung der Zeitwahrnehmung untersucht werden, indem die Rotationsgeschwindigkeit verändert wird.[43] Harbisson erklärt, dass wir auf dieselbe Weise, wie wir optische Täuschungen erzeugen können, weil wir über Augen für den Sehsinn verfügen, auch Zeitillusionen erzeugen können sollten, wenn wir über ein Organ für den Zeitsinn verfügen.[44] Wenn Zeitillusionen funktionieren, könnte er seine Wahrnehmung von Zeit und Alter verändern oder kontrollieren und Zeitreisen ermöglichen.[45]
Transdentales Kommunikationssystem: (Bluetooth-tooth)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das transdentale Kommunikationssystem besteht aus zwei Zähnen, die jeweils einen Bluetooth-fähigen Knopf und einen Mini-Vibrator enthalten.[46] Sobald der Knopf gedrückt wird, überträgt er eine Vibration an den Zahn der anderen Person.[47] Ein Zahn wurde in Harbissons Mund und der andere in den Mund von Moon Ribas eingesetzt. Sowohl Harbisson als auch Ribas beherrschen die Kommunikation im Morsecode und können daher von Zahn zu Zahn kommunizieren.[48] Die erste Demonstration des Systems fand in São Paulo statt.[49]
Cyborg-Status
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Als Neil Harbisson 2004 seinen Pass erneuern wollte, wurde ihm von den britischen Behörden mitgeteilt, dass das nicht möglich sei, da er auf seinem Passfoto mit einem elektronischen Gerät zu sehen war und dies nicht erlaubt sei.[7] Harbissons Argument, dass das elektronische Gerät als Teil seiner selbst angesehen werden sollte, wurde abgelehnt.[50] Daraufhin suchte Harbisson die Unterstützung seines Arztes und von Mitgliedern der Universität, an der er studiert hatte. Sie alle schickten Briefe an die zugehörige Behörde und verteidigten Harbisson in dem Fall. Nach wochenlanger Korrespondenz akzeptierte die Regierung das Eyeborg als einen Teil von Harbissons Körper und ließ ihn auf dem Bild seines Reisepasses mit dem elektronischen Auge erscheinen.[51] Somit wurde Neil Harbisson zum ersten Mal von einer Regierung als Cyborg anerkannt.[5]
Cyborg-Stiftung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 2010 gründeten Neil Harbisson und Moon Ribas die Cyborg Foundation, die Menschen dazu verhelfen soll Cyborgs zu werden.[52] Diese Stiftung war die Antwort auf die zahlreichen Anfragen, die aus aller Welt an Neil gesandt wurden.[53] Die Hauptziele der Stiftung sind, die Sinne und die persönlichen Kapazitäten des Körpers zu erweitern und verbessern, der Einsatz der Kybernetik an kulturellen Veranstaltungen zu fördern und für die Rechte der Cyborgs zu sorgen. Im Jahr 2010 wurde die Stiftung in Mataró (Barcelona) gegründet und mit dem Cre@tic Tecnocampus Preis ausgezeichnet.[54]
Wissenschaftliche und akademische Forschung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Neurowissenschaften und sensorische Substitution
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Harbissons Verwendung des Eyeborg war Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen zur sensorischen Substitution und Neuroplastizität. Im Jahr 2012 führten Forscher eine neurobildgebende Studie an einem Eyeborg-Nutzer durch, der in der Publikation als „Hauptperson“ bezeichnet wurde und dessen Merkmale Harbisson entsprechen: Bei ihm war Achromatopsie diagnostiziert worden, und er nutzte den Eyeborg seit acht Jahren. Die Ergebnisse wurden 2015 von Alfaro et al. in Frontiers in Systems Neuroscience unter dem Titel Hearing colors: an example of brain plasticity veröffentlicht.[55]
Die Studie verwendete funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT), Diffusions-Tensor-Bildgebung (DTI) und Protonen-Magnetresonanzspektroskopie (¹H-MRS), um mögliche Veränderungen des Gehirns im Zusammenhang mit der langfristigen Nutzung des Eyeborg zu untersuchen. Der Eyeborg wird dabei als Gerät beschrieben, das von einem Sensor erfasste elektromagnetische Lichtfrequenzen in Schallfrequenzen umwandelt, die über Knochenleitung an den Schädel übertragen werden. Während eines Teils des fMRT-Experiments verwendeten die Forscher die Schallkodierungsalgorithmen des Eyeborg, um die sensorische Erfahrung der Nutzung des Geräts innerhalb des MRT-Scanners zu simulieren.[56]
Die Forscher berichteten über Unterschiede zwischen dem Eyeborg-Nutzer und den als Vergleich herangezogenen Kontrollpersonen hinsichtlich der funktionellen neuronalen Aktivität, der strukturellen Konnektivität und der kortikalen Organisation. Während der chromatischen Stimulation konzentrierte sich die Aktivierung des Nutzers hauptsächlich auf den primären visuellen Kortex (V1) und Teile von V2, während die Kontrollpersonen eine Aktivierung in einem breiteren Netzwerk okzipitaler, temporaler, parietaler und frontaler Regionen zeigten. Wurden visuelle Bilder gleichzeitig mit über die Eyeborg-Algorithmen kodierten Tönen präsentiert, zeigte der Nutzer eine breitere Aktivierung der auditorischen Bahn sowie Aktivität in temporalen, frontalen und okzipitalen Regionen, darunter im auditiven Kortex und in Bereichen, die mit Sprache und semantischer Verarbeitung in Verbindung stehen.[57]
Die Diffusions-Tensor-Bildgebung identifizierte zudem Unterschiede in der Organisation der weißen Substanz, darunter eine erhöhte Myelindichte in einem Teil des linken inferioren fronto-okzipitalen Fasciculus. Die Magnetresonanzspektroskopie zeigte Unterschiede bei mehreren Metabolitenverhältnissen in visuellen Arealen. Die Forscher interpretierten die kombinierten funktionellen und strukturellen Befunde als mögliche adaptive und kompensatorische Veränderungen im Zusammenhang mit der langfristigen Nutzung des Eyeborg und als Befunde, die für die Untersuchung der modalitätsübergreifenden neuronalen Organisation relevant sind.[58]
Menschliche Erweiterung und Kognition
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Harbissons Fall wurde auch in der akademischen Forschung zur Integration von Technologie in die menschliche Kognition und den menschlichen Körper untersucht. Forschungen zu experimentellen und spekulativen Neurotechnologien haben die Antenne als Beispiel für Human Enhancement diskutiert und sie von einem direkten Hirnimplantat unterschieden, da das Gerät mit dem Schädel und nicht mit dem Hirngewebe verbunden ist.[59] Forschungen zu erweiterten kognitiven Systemen haben den Eyeborg als Beispiel für ein Artefakt herangezogen, das eng in die Wahrnehmungs- und kognitiven Prozesse einer Person integriert werden kann, und dabei untersucht, ob eine solche Integration die Grenzen der Handlungsfähigkeit erweitert.[60]
Harbisson wurde außerdem als Fallbeispiel in der Forschung zu den Grenzen des menschlichen Körpers und zu technologischen Prothesen behandelt. Ein Artikel aus dem Jahr 2022 im Journal of Law and the Biosciences verwendete den Eyeborg als exemplarischen Fall bei der Untersuchung der Frage, ob implantierte technologische Geräte im Hinblick auf körperliche Unversehrtheit und rechtlichen Schutz als Teil des Körpers betrachtet werden sollten.[61] Ein Artikel aus dem Jahr 2021 in Postdigital Science and Education untersuchte Harbisson im Zusammenhang mit Diskussionen über Cyborg-Personsein, Verkörperung und die Unterscheidung zwischen therapeutischer Wiederherstellung und technologischer Erweiterung.[62]
Psychologie und Ethik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sein Fall wurde auch in empirischen Untersuchungen zur Wahrnehmung von Cyborgs verwendet. Eine in Current Psychology veröffentlichte Studie präsentierte den Teilnehmern ein Foto und eine Beschreibung Harbissons als Stimulus einer Cyborg-Person und untersuchte, wie anthropozentrische Überzeugungen, die Zuschreibung von Geist und Seele sowie der wahrgenommene moralische Status miteinander zusammenhängen. Die Studie berichtete über einen Zusammenhang zwischen der Zuschreibung von Geist und Seele und dem moralischen Status, der der Cyborg-Person zugeschrieben wurde.[63]
Harbissons Fall wurde darüber hinaus in der Forschung zur Ethik der menschlichen Erweiterung diskutiert. Ein Policy Forum in Science, das sich mit ethischen Leitlinien für die Forschung zur menschlichen Erweiterung befasste, nannte Harbissons osseointegrierte Antenne als Beispiel für eine Technologie, die darauf abzielt, die menschlichen sensorischen Fähigkeiten über den gewöhnlichen menschlichen Wahrnehmungsbereich hinaus zu erweitern, einschließlich der Wahrnehmung von Infrarot- und Ultraviolettwellenlängen.[64]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- TEDxGlobal-Video: Neil Harbisson: Ich höre Farben
- Martin Zinggl, Silvia Cachafeiro: Den Farben der Sonne lauschen. In: Wiener Zeitung Extra. 25./26. Juli 2015.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Registre. In: El Maresme. Band 224, 27. August 1982 (katalanisch).
- ↑ Madeleine Stix: World’s first cyborg wants to hack your body | CNN Business. 2. September 2014, abgerufen am 28. Januar 2026 (englisch).
- ↑ Stuart Jeffries: Neil Harbisson: the world's first cyborg artist. In: The Guardian. 6. Mai 2014, ISSN 0261-3077 (englisch, Online [abgerufen am 28. Januar 2026]).
- ↑ Richard Brooks: Colour-blind artist learns to paint by hearing. In: The Sunday Times. 24. Februar 2008 (englisch, Online).
- 1 2 Neil Harbisson: Painting by Ear. In: Modern Painters. The International Contemporary Art Magazine. 1. Juni 2008, ISSN 0953-6698, S. 70–73 (englisch, [artinfo.com ( vom 18. Oktober 2012 im Internet Archive) Online]).
- ↑ Cyborgs and Stem Cells ( vom 15. Juli 2011 im Internet Archive). In: Research TV. 18. Januar 2005.
- 1 2 Andy Miah, Emma Rich: The medicalization of cyberspace. Routledge, New York 2008, ISBN 978-0-415-37622-8, S. 130 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Geoff Tibballs: Ripley’s Believe it or not! 2006, ISBN 1-893951-12-X, S. 61 (englisch).
- ↑ Bryony Gordon: Eyes opened to sound of socks. In: The Daily Telegraph. 12. Januar 2005 (englisch, [telegraph.co.uk ( vom 6. Mai 2011 im Internet Archive) Online]).
- ↑ This company will help you become a cyborg, one implanted sense at a time. In: Quartz. 26. Juni 2016 (englisch, Online [abgerufen am 22. Januar 2017]).
- ↑ Matthew Bannister: Outlook. In: BBC World Service. 23. Januar 2012, abgerufen am 27. November 2025 (englisch).
- ↑ Greg Wade: Seeing things in a different light. BBC, 19. Januar 2005, abgerufen am 27. November 2025 (englisch).
- ↑ Colourful artist: on a slightly different wavelength ( vom 21. Oktober 2012 im Internet Archive). In: The Irish Times. 5. Mai 2008.
- ↑ F. C. García: Nace una fundación dedicada a convertir humanos en ciborgs. In: La Vanguardia. 1. März 2011.
- ↑ Editor: „Artist wants cyborg eye in Irish passport“, Belfast Telegraph, 15. Mai 2012.
- ↑ How a Color-Blind Artist Became the World's First Cyborg ( des vom 4. April 2017 im Internet Archive), 3. April 2017. Abgerufen am 15. September 2017 (englisch).
- ↑ FC: „Més de 4000 espectadors ja han vist els Pastorets que acaben diumenge“, Capgròs, 12.–19. Februar 1999.
- ↑ JV: „Alumnes del Campeny representen Terra Baixa“, Crònica de Mataró, 16. Mai 1998.
- ↑ Neil Harbisson, ciborg de colors - Catalunya Ràdio. Archiviert vom am 13. November 2010; abgerufen am 17. September 2026 (katalanisch).
- ↑ When what you see is not in colour. In: The Irish Times. (englisch, Online [abgerufen am 17. September 2026]).
- ↑ Bryony Gordon: „From black and white to colour . . . eyes opened to sound of socks“, The Independent, 13. Januar 2005.
- ↑ Ferran, Helena: „Famós a Mataró per <<salvar>> arbres“, El Punt, 5. Dezember 2004.
- ↑ de la Fuente, Antonia: „Barones rampantes de Mataró se instalan en árboles para impedir que los corten“, La Vanguardia, 27. Mai 2001.
- ↑ „Penjats pels arbres“, Titelseite von El Punt, 26. Mai 2001.
- ↑ Martinez Arias, Alberto: „Primer ciborg del mundo reconocido por un gobierno“, Puntos de Vista, Radio Exterior de España, 23. Januar 2012.
- ↑ Stuart Jeffries: Neil Harbisson: the world's first cyborg artist In: The Guardian, 6. Mai 2014 (britisches Englisch).
- ↑ Hearing Color Through a Cyborg - Science Friday In: Science Friday (amerikanisches Englisch).
- ↑ Julius Pristauz: Neil Harbisson, the reality of a cyborg In: Metal Magazine, 1. Dezember 2017 (englisch).
- ↑ Harbisson, Neil: „Humans Should Challenge Technology by Becoming a Cyborg“, The New York Times, 5. Dezember 2016.
- ↑ Sanchis, Ima: La veo en blanco y negro pero la oigo en colores (Seite dauerhaft nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2026. Suche im Internet Archive), La Contra de La Vanguardia, 10. Juli 2010.
- ↑ Nadotti, Cristina: „Daltonici, mondo a colori con l'aiuto di "Eye-borg"“, La Repubblica, 31. Mai 2005.
- ↑ Harbisson, Neil: „Painting by ear“, Modern Painters, The International Contemporary Art Magazine, S. 70–73. New York, Juni 2008.
- ↑ Alfredo M. Ronchi: Eculture: Cultural Content in the Digital Age. Springer, New York 2009, S. 319. ISBN 978-3-540-75273-8
- ↑ Siehe auch The Guardian.
- ↑ Millás, Juan José: El Cyborg del Tercer Ojo (Seite dauerhaft nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2026. Suche im Internet Archive), El País, 15. Januar 2012.
- ↑ Williams, Alison: „Cyborg Series #1“, Not Impossible Now, 29. Oktober 2014. Archivierte Version vom 30. November 2014.
- ↑ The Stream: „The World's First Cyborg“, Al Jazeera, 27. November 2014. Archivierte Version vom 16. Februar 2020.
- ↑ Shin, Nara: „Cool Hunting: Neil Harbisson“, Coolhunting, 5. Mai 2014.
- ↑ Jones, Jonathan: „Will cyborgs turn art into a supersensory futureworld?“, The Guardian, 27. August 2014.
- ↑ Pearlman, Ellen: „I, Cyborg“, PAJ (journal), Mai 2015.
- ↑ Neil Harbisson, Metal Magazine, Metal Magazine, abgerufen am 3. Dezember 2017.
- ↑ „Así suenan los colores para Neil Harbisson, el 'ciborg' que dejó boquiabiertos a todos en Masterchef“, El Español, abgerufen am 3. Dezember 2017 (spanisch).
- ↑ „See the world from a cyborg's point of view: A chat with Neil Harbisson“, Techly, 25. August 2017. Archivierte Version vom 28. Februar 2019.
- ↑ „Următorul pas în evoluția omenirii: tipul ăsta are Internet în craniu, aude culori și acum vrea să simtă Soarele sub piele“, Noizz.ro, 5. Oktober 2017 (rumänisch).
- ↑ „Episode 40: The World's First Cyborg ft. Neil Harbisson“, HVMN Podcast (englisch).
- ↑ Vanhalakka, Vesa: „Tämä mies on elävä kyborgi – kalloon ruuvatusta antennista on tullut osa hänen kehoaan“, Aamulehti, 16. Oktober 2016. Archivierte Version vom 3. Dezember 2017.
- ↑ „The Renaissance of our Species“, Museum Next, New York, November 2016.
- ↑ Kędzierski, Robert: „Człowiek przyszłości będzie postrzegał świat przez zmysły, które dopiero stworzymy“, Gazeta, 2. Mai 2017.
- ↑ Zuin, Lidia: „A talk with cyborg activists Neil Harbisson and Moon Ribas“, Kill Screen, 2016. Archivierte Version vom 24. September 2020.
- ↑ Laura Serra: No som blancs ni negres, tots som taronges. In: Ara. 19. Januar 2011 (katalanisch, Online).
- ↑ El pintor de sonidos. In: Telecinco. 29. Mai 2005, archiviert vom am 30. Juni 2010; abgerufen am 25. November 2025 (spanisch).
- ↑ Redacción: Una fundación se dedica a convertir humanos en ciborgs. In: El Comercio. Lima 1. März 2011 (spanisch, Online).
- ↑ Andreas Rottenschlage: The Sound of the Cyborg. In: The Red Bulletin. 1. März 2011 (englisch, Online).
- ↑ Albert Calls: Les noves tecnologies seran part del nostre cos i extensió del cervell. In: La Tribuna. 3. Januar 2011 (katalanisch).
- ↑ Arantxa Alfaro, Ángela Bernabeu, Carlos Agulló, Jaime Parra, Eduardo Fernández: Hearing colors: an example of brain plasticity. In: Frontiers in Systems Neuroscience. 9. Jahrgang, 2015, S. 56, doi:10.3389/fnsys.2015.00056, PMID 25926778 (englisch).
- ↑ Arantxa Alfaro, Ángela Bernabeu, Carlos Agulló, Jaime Parra, Eduardo Fernández: Hearing colors: an example of brain plasticity. In: Frontiers in Systems Neuroscience. 9. Jahrgang, 2015, S. 56, doi:10.3389/fnsys.2015.00056, PMID 25926778 (englisch).
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- ↑ J. Faber: Human enhancement through the lens of experimental and speculative neurotechnologies. In: Frontiers in Human Neuroscience. 2020 (englisch).
- ↑ Barbara Tomczyk: The Locus of Agency in Extended Cognitive Systems. In: Journal for General Philosophy of Science. 55. Jahrgang, 2024, S. 579–604, doi:10.1007/s10838-023-09666-1 (englisch).
- ↑ Christoph Bublitz: The body of law: boundaries, extensions, and the human right to physical integrity in the biotechnical age. In: Journal of Law and the Biosciences. 9. Jahrgang, Nr. 2, 2022, S. lsac032, doi:10.1093/jlb/lsac032 (englisch).
- ↑ Steve Fuller: Cyborg Persons: Humanity Played in a Different Key. In: Postdigital Science and Education. 3. Jahrgang, 2021, S. 668–677, doi:10.1007/s42438-020-00214-4 (englisch).
- ↑ The relationship between anthropocentric beliefs and the moral status of a chimpanzee, humanoid robot, and cyborg person: the mediating role of the assignment of mind and soul. In: Current Psychology. 43. Jahrgang, 2024, S. 12664–12679, doi:10.1007/s12144-023-05313-6 (englisch).
- ↑ Yasemin J. Erden, Philip A. E. Brey: Ethics guidelines for human enhancement R&D. In: Science. 2023 (englisch).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Harbisson, Neil |
| KURZBESCHREIBUNG | britisch-irischer bildender Künstler und Komponist |
| GEBURTSDATUM | 27. Juli 1982 |