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Neil Gershenfeld

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Neil Gershenfeld im Januar 2007

Neil A. Gershenfeld (* 1. Dezember 1959) ist ein US-amerikanischer Physiker und Informatiker.

Gershenfeld studierte zunächst Physik am Swarthmore College (Abschluss 1981) und machte dann 1990 seinen PhD. an der Cornell University. Er arbeitete unter anderem für die Bell Laboratories. Zurzeit leitet er am MIT das Center for Bits and Atoms, eine Abspaltung des MIT Media Lab. Dort forscht er an verschiedenen Bereichen von Physical Computing und alternativen Computertechniken.[1] Er begründete dort das erste Fablab, ist Mitinitiator des FabCity-Bewegung und gilt als der Gründer und Vordenker der Freien-Hardware-Bewegung.[2]

2007 wurde er Fellow der American Physical Society, 2023 Mitglied der National Academy of Engineering.

Veröffentlichungen 2020 und 2025 legten seinen Kontakt zu Jeffrey Epstein offen. In der auf 2014 datierten Mail drückt Gershenfeld seine Hoffnung aus, dass das vereinbarte Mittagessen nur ein „Aufwärmen für Treffen an unterhaltsameren Orten“ sein werde. Dagegen sollen eine Reihe zunächst vereinbarter Folgetermine später abgesagt worden sein.[3]

Publikationen (Auswahl)

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Einzelnachweise

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  1. Neil Gershenfeld's Biography (Memento vom 12. Juli 2012 im Webarchiv archive.today)
  2. Süddeutsche Zeitung: Du bist die Fabrik, 10. April 2010.
  3. BREAKING: Epstein’s ties with MIT further revealed in latest DoJ document release. In: The Tech. Abgerufen am 3. Februar 2026 (englisch): „According to the 2020 report, Gershenfeld, [...], met with Epstein during several MIT campus visits in 2013. Gershenfeld later accepted an invitation to dine at Epstein’s home. The report also stated that there was no evidence that Epstein interacted with students during those visits, and some follow-up meetings were later canceled. In one exchange dated 2014 between Gershenfeld and Epstein that was released in November by the House Oversight Committee, Gershenfeld wrote to Epstein to confirm “lunch” in his office. Appearing to reference future celebrations, Gershenfeld added, “sunglasses and beach balls [are] optional” and that “hopefully this will be a warm-up for meeting in more entertaining venues.”“