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Neil Duff

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Neil Duff
Neil Duff (2022)
Zur Person
Spitzname Duffman
Nation Nordirland Nordirland
Geburtsdatum 22. Juli 1972
Geburtsort Ballyclare, Nordirland
Wohnort Ballyclare, Nordirland
Dartsport
Dart seit 2003
Wurfhand rechts
Darts 23 g Red Dragon
Einlaufmusik Welcome to the Party von DJ Krissy
BDO
Aktiv 2006–2020
WDF
Aktiv seit 2006
Main Ranking 4.[1]
Wichtigste Erfolge
Infobox zuletzt aktualisiert: 6. Juli 2026

Neil Duff (* 22. Juli 1972 in Ballyclare, Nordirland) ist ein nordirischer Dartspieler, der an Turnieren der World Darts Federation (WDF) teilnimmt. 2022 gewann er die WDF-Weltmeisterschaft und wurde somit zum ersten nordirischen Weltmeister der Sportart Darts.

Bei den World Masters 2019 erreichte Duff nach Siegen über Dave Parletti und Gary Stone das Viertelfinale, in dem er sich dann mit 1:4 in Sätzen dem späteren Turniersieger John O’Shea geschlagen geben musste.

Seinen bisher größten Karriereerfolg erreichte er bei der WDF World Darts Championship 2022, wo er bei seiner ersten Weltmeisterschaftsteilnahme direkt seinen ersten Weltmeistertitel gewann, nachdem er sich mit 6:5 in Sätzen gegen Thibault Tricole im Finale durchsetzte.[2]

Anfang August nahm Duff als einer von zwei Europäischen Spielern an den Australian Darts Open 2022 teil. Als Topgesetzter überstand er dabei die Gruppenphase ohne Schwierigkeiten und gewann auch sein Viertelfinale gegen Sam Ballinger. Im Halbfinale musste er sich jedoch dem späteren Turniersieger Raymond Smith geschlagen geben.[3]

Beim World Masters 2022 Ende Dezember traf Duff als Zweitgesetzter bereits in der Runde der letzten 64 auf den Erstgesetzten Jelle Klaasen, da dieser seine Gruppe nur als Zweiter abschloss. Klaasen gewann gegen Duff mit 2:5 und warf ihn somit aus dem Turnier.

Im Februar 2023 nahm Duff an der World Seniors Darts Championship teil. Er überstand hierbei einen fünften Satz gegen Lisa Ashton und gewann mit 3:0 gegen Keith Deller. Im Viertelfinale schied er schließlich gegen den Titelverteidiger Robert Thornton aus.

Beim Isle of Man Classic, einem WDF-Silberturnier Mitte März, kam Duff ins Halbfinale, welches er gegen den Turniersieger Luke Littler verlor. Eine Finalteilnahme gelang ihm beim Golfturnier der Denmark Open, welches er jedoch mit 2:6 gegen Andy Baetens verlor. Beim am gleichen Turnierwochenende ausgetragenen Denmark Masters kam Duff ins Viertelfinale. Anfang Juni schied Duff bei den Swiss Open im Viertelfinale aus. Mitte August ging Duff erneut bei den Australian Darts Open an den Start. Er überstand dabei erneut seine Vorrundengruppe und bezwang auch im Viertelfinale Danny Porter. Im Halbfinale konnte er sich daraufhin ebenfalls gegen Jonny Tata durchsetzen und somit ins Finale einziehen. Dieses verlor er jedoch recht deutlich mit 2:10 gegen Andy Baetens.

Mitte Oktober spielte sich Duff beim Irish Classic ins Halbfinale, welches er gegen Michael Flynn mit 2:4 verlor.

Bei der WDF World Darts Championship 2023 erreichte er als Titelverteidiger das Viertelfinale, welches er gegen Chris Landman mit 3:4 verlor. Im März 2024 spielte er sich beim Isle of Man Masters ins Finale, in dem er mit 4:5 Carl Wilkinson unterlag. Beim Isle of Man Classic am gleichen Wochenende stand er außerdem im Viertelfinale. Mitte Juni gewann Duff die England Open, nachdem er unter anderem Daniel Perry, Mark Graham und im Finale Callum Francis mit 6:3 schlagen konnte. Beim WDF Europe Cup 2024 war auch Duff Teil des nordirischen Teams. Sowohl im Einzel als auch im Doppel gelang ihm dabei lediglich ein Sieg. Für das nordirische Team ging es bis ins Achtelfinale.

Mitte Oktober spielte Duff das World Masters 2024 in Budapest. Mit zwei Siegen und einer Niederlage schaffte er es dabei durch seine Vorrundengruppe und zog in die K.-o.-Phase ein. Hier war jedoch gleich im ersten Spiel gegen Andreas Harrysson mit 2:5 Schluss. Bei der WDF World Darts Championship 2024 war Duff an Position drei gesetzt. In seinem ersten Spiel gewann er mit 3:2 gegen Reece Colley. Auch im Achtelfinale musste Duff über die volle Distanz. In dem Spiel, das über 24 von 25 möglichen Legs gespielt wurde, gewann Duff im Last-Leg-Decider gegen Barry Copeland. Im Viertelfinale wurden wiederum 33 von 35 Legs gespielt. Mit 3:4 unterlag er hier gegen Jason Brandon.

Anfang August gewann Duff den Timisoara Darts Grand Prix in Rumänien, indem er sich im Finale mit 5:2 gegen den Ungarn Bai Zsolt durchsetzte. Einen Tag später setzte er sich ebenfalls beim Timisoara International Darts Open durch. Bei den Lower Austrian Masters Anfang September zog Duff ins Halbfinale ein. Im Oktober siegte Duff beim England Masters. Im Finale schlug er Harry Lane mit 5:3. Einen weiteren Titel errang Duff bei den Latvian Open Mitte Oktober in Riga. Mit 6:3 besiegte er im Finale Jenson Walker. Am darauffolgenden Tag unterlag er im Finale der Riga Open dem Youngster Kaya Baysal mit 5:6.

Bei den Hungarian Masters 2025 Ende Oktober unterlag Duff im Viertelfinale Andy Davidson. Beim WDF World Masters ein Wochenende später schied Duff bereits in der Gruppenphase aus. Somit war Duff bei der WDF World Darts Championship 2025 war Duff daraufhin an Position drei gesetzt. Er verlor jedoch mit 1:3 gegen Ben Robb.

Weltmeisterschaftsresultate

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Turnierergebnisse

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Turnier 2006 ...... 2015 2016 2017 2018 2019 ...... 2022 2023 2024 2025 2026
BDO-Major-Turniere
World Masters 4R n/t 2R 5R AF n/t VF n/a Verband insolvent
WDF-Platin-/Major-Turniere
Dutch Open kein Platin-Turnier ? 3R 5R n/t
Australian Open nicht ausgetragen HF F nicht ausgetragen
WDF World Cup n/a n/t 1R n/a n/t n/a 2R n/a n/t n/a n/t n/a
WDF Europe Cup n/t n/a 2R n/a n/t n/a 2R n/a 2R n/a
World Masters nicht ausgetragen 3R n/a 2R GP 2R
Weltmeisterschaft nicht ausgetragen S VF VF 2R
WSD-Major-Turniere (Senioren-Tour)
Weltmeisterschaft nicht ausgetragen n/t VF AF AF n/a
World Matchplay nicht ausgetragen n/t HF VF n/a
World Masters nicht ausgetragen n/t VF VF n/a
Champion of Champions nicht ausgetragen n/t VF n/a
Karrierestatistiken
Jahresendplatzierung unbekannt – 136[4] 76[5] – ? 6[6] 2[7] 2[8] 22[9] 7[10]
Verband British Darts Organisation World Darts Federation
Legende zu den Turnierergebnissen
n/t
n/q
n/a
nicht teilgenommen
nicht qualifiziert
nicht ausgetragen
#R Aus in jeweiliger Runde GP Aus in der Gruppenphase AF Aus im Achtelfinale
VF Aus im Viertelfinale HF Aus im Halbfinale F Finale verloren S Turniersieger
  • Platin-Turniere
  • Silber-Turniere:
    • England National Singles: (1) 2021
    • Irish Classic: (1) 2022
    • Pacific Masters: (1) 2022
    • England Open: (1) 2024
    • England Masters: (1) 2025
    • Latvian Open: (1) 2025
    • Timisoara Darts Grand Prix: (2) 2025, 2026
    • Northern Ireland Open: (1) 2026
  • Bronze-Turniere:
    • Slovak Masters: (1) 2022
    • Bucharest Open: (1) 2026
    • Timisoara International Open: (2) 2025, 2026
  • British Pentathlon: (1) 2021

Einzelnachweise

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  1. ↑ WDF Main Ranking Open. World Darts Federation, 29. Juni 2026, abgerufen am 6. Juli 2026 (englisch).
  2. ↑ WDF World Darts Championship: Duff krönt sich zum Weltmeister und fällt nach verwandeltem Matchdart auf die Knie. 10. April 2022, abgerufen am 12. April 2022.
  3. ↑ Results of Australian Darts Open Men 2022. Abgerufen am 6. Dezember 2022 (englisch).
  4. ↑ Men's Invitational Table at 15/12/2016. In: bdodarts.com. British Darts Organisation, 10. Januar 2017, archiviert vom Original; abgerufen am 23. Juli 2026 (englisch).
  5. ↑ Wayback Machine. Abgerufen am 23. Juli 2026.
  6. ↑ Main Ranking - DartsWDF. Archiviert vom Original am 6. Dezember 2021; abgerufen am 23. Juli 2026 (englisch).
  7. ↑ Main Ranking - DartsWDF. Archiviert vom Original am 10. Dezember 2022; abgerufen am 23. Juli 2026 (englisch).
  8. ↑ WDF Main Ranking Men - Mastercaller. Archiviert vom Original am 4. Dezember 2023; abgerufen am 23. Juli 2026 (niederländisch).
  9. ↑ WDF Main Ranking Men. In: dartswdf.com. World Darts Federation, 15. Januar 2025, archiviert vom Original; abgerufen am 23. Juli 2026 (englisch).
  10. ↑ WDF Main Ranking Open. In: dartswdf.com. World Darts Federation, 21. Dezember 2025, archiviert vom Original; abgerufen am 23. Juli 2026 (englisch).