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Neckar-Rhein-Ebene

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Neckar-Rheinebene
Neckar bei Neckarhausen
Neckar bei Neckarhausen
Neckar bei Neckarhausen
Systematik nachHandbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands
Großregion 1. Ordnung07–23 →
Schichtstufenland beiderseits des Oberrheingrabens
Großregion 2. Ordnung20–23 →
Oberrheinische Tiefebene
Großregion 3. Ordnung22 →
Nördliches Oberrhein-Tiefland
Region 4. Ordnung
(Haupteinheit)
224 →
Neckar-Rheinebene
Geographische Lage
Koordinaten49° 28′ 1″ N,  34′ 43″ OKoordinaten: 49° 28′ 1″ N,  34′ 43″ O
Neckar-Rheinebene (Baden-Württemberg)
Neckar-Rheinebene (Baden-Württemberg)
Lage Neckar-Rheinebene
KreisRhein-Neckar-Kreis, Heidelberg, Mannheim
BundeslandBaden-Württemberg
StaatDeutschland
Der Neckar-Rheinebene (Naturraum 224 in D53)

Die Neckar-Rhein-Ebene ist die naturräumliche Haupteinheit Nr. 224 in der Großlandschaft Nördliches Oberrhein-Tiefland auf der Niederterrasse des Oberrheingraben (D 53 nach BfN / 22 Nördliches Oberrheintiefland nach Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands) im Südwestdeutschen Schichtstufenland.

Die Neckar-Rhein-Ebene reicht vom Austritt des Neckars aus dem Sandstein-Odenwald (144) durch die Bergstraße (226) bei Heidelberg bis zum Eintritt in die Rheinauen (222 Nördliche Oberrheinniederung) im Westen mit dem flach in die Ebene auslaufenden Schwemmfächer.

Das Gebiet grenzt weiterhin an die Hessische Rheinebene (225) im Norden sowie die Hardtebenen (223) im Süden.

Der Naturraum umfasst damit Landschaft zwischen Heidelberg und Mannheim, die durch den unteren Neckar geprägt ist. Die Eckpunkte des Naturraums bilden Leimen im Südosten, Leutershausen im Nordosten, Mannheim-Wohlgelegen im Nordwesten und Ketsch im Südwesten. Er liegt im Verdichtungsraum Rhein-Neckar und ist durch die Großstädte Mannheim und Heidelberg sowie die Städte Schwetzingen, Eppelheim, Ladenburg, Leimen und Schriesheim sehr urban und industriell geprägt.

Die Rhein-Neckar-Ebene ist geprägt von tiefgründigen Lehm- und Schwemmlößböden, eiszeitlichen Sanden und Kiesen, die von bis zu sieben Meter kalkhaltigem Decklehm überlagert werden. In den Rinnen ehemaliger Neckarläufe gibt es stark humose bis moorige Böden, wie humose Parabraunerden und braune Auenböden aus schluffigem Lehm über kalkreichem Schluff, die eine intensive ackerbauliche Nutzung zulassen.

Die charakteristischen Auwälder der Hart- und Weichholzauen in den Auen des unteren Neckars kommen nur noch selten vor.

Naturräumliche Gliederung

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Der Naturraum Rhein-Neckar-Ebene gliedert sich wie folgt:[1]

Durch die starke urbane Überformung ist die Bedeutung für den Naturschutz vergleichsweise gering. Naturschutzgebiete gibt es entlang des Neckars (mehrere Teilgebiete des Natur- und Landschaftsschutzgebiets Unterer Neckar). Darüber hinaus steht nur das Gebiet Hirschacker und Dossenwald unter Naturschutz. Zudem liegen die FFH-Gebiete Sandgebiete zwischen Mannheim und Sandhausen und Unterer Neckar Heidelberg-Mannheim im Naturraum. Vogelschutzgebiete gibt es keine.

  • Felix Monheim, Agrargeographie des Neckarschwemmkegels : historische Entwicklung und heutiges Bild einer kleinräumig differenzierten Agrarlandschaft, Heidelberg, München, Keyser, 1961, Ill., graph. Darst. & 2 Beil.

Einzelnachweise

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  1. Josef Schmithüsen: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 161 Karlsruhe. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1952. → Online-Karte (PDF; 5,1 MB)