Der Nattersbach entspringt zwischen dem Riesberg (1152mü.A.) und dem Vorderen Hühnerkogel (1173mü.A.), zwei Bergen südlich von Puchenstuben, und fließt nach Norden ab, wo der Höllriesgraben, der Tannenbach, der Steinbach und bei Laubenbachmühle der Laubenbach und danach der Eggbach einmünden. Der erste größere Zubringer ist der von links kommende Höllgraben im westlichen Gemeindegebiet von Frankenfels, der zweite der bei Pernarotte einfließende Pretdenbach. Danach folgen der aus Rosenbühelrotte kommende Rosenbühelgraben, sodann der rechts zufließende Fischbach, der Fischbachmühlrotte entwässert, bevor der Nattersbach durch Frankenfels fließt, wo der Redtenbach einmündet. Der Nattersbach ergießt sich rund zwei Kilometer östlich von Frankenfels in die Pielach. Sein Einzugsgebiet umfasst 55,1km² in großteils bewaldeter Landschaft.[1]
Der Fluss wird 1388 als Náters erstmals schriftlich erwähnt.[2]
Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 2: N–Z. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S.4 (Ausgabe 1770; Nattersbachin der Google-Buchsuche).
12BMLFUW (Hrsg.): Flächenverzeichnis der Flussgebiete: Donaugebiet von der Enns bis zur Leitha. In: Beiträge zur Hydrografie Österreichs Heft62, Wien 2014, S.49. PDF-Download