Narmer
| Namen von Narmer | ||||||||||||||||||||||||
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Darstellung des Narmer (Prunkpalette des Narmer) | ||||||||||||||||||||||||
| Horusname |
Nˁr-mr Furchterregender Wels[1] Nˁrmr-ṯ3j Narmer, der Männliche[2] | |||||||||||||||||||||||
| Narmer wird beim traditionellen Erschlagen eines Feindes dargestellt, der durch die beiden übereinanderstehenden Hieroglyphen |
Nach Thomas Schneider besitzt die Goldrosette zu Narmers Zeit den Lautwert neb („Herr“), der neben nesu als Titel für damalige Könige diente. Im weiteren Verlauf der altägyptischen Geschichte wurde die Goldrosette auch für die Göttin Seschat verwendet, weshalb Schneider es für möglich hält, dass ursprünglich ihre Eigenschaften des Pantherfells beziehungsweise der Pantherkatze dargestellt werden. Sollte diese Vermutung zutreffen, ergibt sich eine Lesung als nebit („Pantherkatze“). Gestützt wird diese Annahme durch den im Pyramidentext 426 genannten Gott „Neb-kau“.[42] Alternativ zieht Schneider auch die Lesung als „Fluchtstab“ („nebit“) in Erwägung, wodurch ein heiliges Gründungsritual ausgedrückt sein könnte.[43] Othmar Keel sieht die Handlung Narmers ebenfalls als heiliges Ritual, das Narmer barfüßig auf geweihtem Boden vollzieht, während der Sandalenträger mit einem wassergefüllten Gefäß wahrscheinlich für die spätere „Reinigung“ bereitsteht.[44]
Ergänzend ist die Siegesfeier Narmers zu sehen. In Begleitung des Horusgeleits, dargestellt als voranschreitende Prozession, die aus Standartenträgern besteht, betrachtet er die getöteten Feinde. Auch diesmal wird er von einem Sandalenträger begleitet. Vor ihm findet sich die älteste Abbildung eines Tjet. Interessant ist die Darstellung zweier „Schlangenhalspanther“ im darunterfolgenden Fenster, die Narmer im Rahmen des Vereinigungsfestes als Herrscher über beide Landesteile Ägyptens repräsentieren. Im untersten Fenster erkennt man einen Mann und eine beschädigte Bastion, welche beide von einem Stier überrannt werden. Der Stier steht dabei stellvertretend für den König.[45] Eine ähnliche Szene findet sich auf einem Fragment der sogenannten „Stierpalette“.[46]
Der Keulenkopf
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Dieses Fundstück stammt ebenfalls aus Hierakonpolis und zeigt Narmer bei der Begehung des Sed-Festes. Er sitzt in einem Pavillon und trägt ein hautenges Gewand sowie die Rote Krone von Unterägypten. Zu diesem Zeitpunkt scheint Narmer bereits beide Teile Ägyptens eingenommen zu haben. Vor ihm ist der göttliche Reput-Schrein aufgebaut. Manche Ägyptologen sehen im „Reput-Kultbild“ die Darstellung einer Göttin oder der Prinzessin Neithotep, was sie veranlasste, diese Szene als Hochzeitszeremonie zu interpretieren. Werner Kaiser und Günter Dreyer verwiesen in diesem Zusammenhang jedoch auf den Umstand, dass es sich nicht um eine Göttin, sondern um ein Ritualbildnis handele.
Über dem Königspavillon schwebt die Geiergöttin Nechbet, dem Herrscher werden mehrere Gefangene sowie erbeutetes Vieh vorgeführt. Des Weiteren ist auf dem Keulenkopf der Tempel von Buto zu sehen, erkennbar an der Abbildung eines Kranichs auf einem Altar, dessen Podest ganz vorne mit einem Standkrug geschmückt ist. Außerdem ist eine Domäne erkennbar, deren Name mit einer Kuh und ihrem Kalb geschrieben wird.[47]
Die Pavian-Figur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Ägyptischen Museum Berlin befindet sich eine Figur aus Kalzit-Alabaster (Travertin) in Gestalt eines Mantelpavians, die vermutlich den Ahnengott Hedj-wer darstellt. Die Figur ist etwa 51,7 cm hoch. Der dargestellte Pavian wird auf einem Podest sitzend gezeigt, seine Gesichtszüge sind vergleichsweise rudimentär ausgeführt. Die Augenhöhlen deuten an, dass hier möglicherweise Modellaugen aus abweichendem Material (zum Beispiel Schmuckstein) eingelegt waren.[48] An der Sockelfront ist der Serechname des Narmer eingraviert. Bemerkenswerterweise ruhen die Hände des Pavians genau über dem Serech des Narmer, was vielleicht sogar eine tiefere, religiöse Bedeutung haben mag: Hedj-wer beschützt oder segnet Narmer.[49] Links neben Narmers Serech erscheint die Gestalt eines Widders. Hier sind die Ägyptologen unsicher, ob es sich um einen Beinamen des Narmer oder um eine besonders frühe Darstellung des Gottes Cherti handelt.[50]
Das Felsbild von Nag el-Hamdulab
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bei Nag el-Hamdulab, nördlich von Assuan, befindet sich ein Ende des 19. Jahrhunderts entdecktes und 2008 wieder aufgefundenes Felsbild, das eine Darstellung eines Königs der späten prädynastischen oder der frühdynastischen Zeit zeigt. Da das Bild keinerlei hieroglyphische Texte aufweist, ist unklar, welcher König hier tatsächlich abgebildet wurde. Allerdings weist die Szene sowohl kompositorisch als auch stilistisch sehr starke Parallelen zum Keulenkopf von Skorpion II. sowie zum Keulenkopf und zur Palette des Narmer auf, wodurch es plausibel erscheint, dass einer dieser beiden Herrscher abgebildet ist. Das Felsbild zeigt eine nach links blickende männliche Person, die einen Stab hält und durch eine hohe weiße Krone und einen spitzen Bart als König identifiziert wird. Hinter dem Herrscher steht ein Wedelträger und vor ihm ein Hund und zwei Standartenträger. Diese königliche Darstellung wird von fünf Booten umrahmt.[51]
Grab
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Flinders Petrie lokalisierte das Grab des Narmer in der Struktur B10, die er in der Nekropole Umm el-Qaab bei Abydos ausgrub.[52] Heute wird B10 als Teil des Grabes von Hor-Aha angesehen, wohingegen das eigentliche Grab des Narmer in den beiden Gruben B 17/18 vermutet wird. Das Grab besteht aus zwei aus Lehmziegeln gemauerten Kammern mit einer Fläche von jeweils 10 × 3 m .[53]
Diese Grabräume wurden nicht getrennt errichtet, sondern liegen direkt aneinander und sind nur durch eine Mauer abgegrenzt. Im Grab fanden sich einige Siegelabrollungen des Narmer,[54] Elfenbeinobjekte mit seinem Namen und die ältesten Jahrestäfelchen eines ägyptischen Herrschers.[55] Weitere Objekte des Narmer aus Umm el-Qaab sind Fragmente von Alabastervasen mit seinem Namen in erhabenen Reliefs.[56]
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Günter Dreyer: Ein Gefäß mit Ritzmarke des Narmer. In: Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Abteilung Kairo (MDAIK) Band 55, von Zabern, Mainz 1999, ISSN 0342-1279.
- Walter Bryan Emery: Ägypten – Geschichte und Kultur der Frühzeit. Fourier, Wiesbaden 1964, ISBN 0-415-18633-1.
- Nicolas Christophe Grimal: A history of Ancient Egypt. Wiley-Blackwell, Oxford u. a. 1994, S. 36–39.
- Jochem Kahl: Das System der ägyptischen Hieroglyphenschrift in der 0.–3. Dynastie. (= Göttinger Orientforschungen. [GOF] Band 29). Harrassowitz, Wiesbaden 1994, ISBN 3-447-03499-8.
- Ludwig David Morenz: Anfänge der ägyptischen Kunst: Eine problemgeschichtliche Einführung in ägyptologische Bild-Anthropologie. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2014, ISBN 978-3-525-54389-4.
- Thomas Schneider: Lexikon der Pharaonen. Artemis & Winkler, München 1997, ISBN 3-7608-1102-7.
- Siegfried Schott: Altägyptische Festdaten. Verlag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz u. a. 1950.
- Toby A. H. Wilkinson: Early Dynastic Egypt. Routledge, London 1999, ISBN 0-415-18633-1.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Margret Pirzer, J. H. Pirzer: Biografie Narmer. In: nefershapiland.de. 13. Dezember 2016.
- Wolfram Grajetzki, Stephen Quirke: Digital Egypt for Universities: Narmer. In: ucl.ac.uk. 4. November 2014 (englisch).
- Narmer bei Francesco Raffaele (englisch).
- Francesco Raffaele: Dynasty 0. (Volltext als PDF; 540 kB) In: Aegyptiaca Helvetica. Band 17. Hrsg. von S. Bickel und A. Loprieno, 23. April 2003, S. 99–141 (englisch).
- André Dollinger: The Bull Palette. In: reshafim.org.il. Archiviert vom am 27. April 2001 (englisch, die Stierpalette (Zuordnung unsicher)).
- Ilona Regulski: Database of Early Dynastic inscriptions. In: ivv1.uni-muenster.de. Archiviert vom am 2. September 2017.
- Thomas C. Heagy: The Narmer Catalog. In: narmer.org. (englisch).
- Stan Hendrickx: Narmer Palette Bibliography. (Volltext als PDF; 401 kB) In: narmer.org. 29. September 2018 (englisch).
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 Wolfgang Helck: Geschichte des Alten Ägypten. Brill, Leiden 1981, ISBN 90-04-06497-4, S. 22.
- 1 2 Rainer Hannig: Die Sprache der Pharaonen (2800–950 v. Chr.) Teil 1: Großes Handwörterbuch, Ägyptisch – Deutsch. von Zabern, Mainz 1995, ISBN 3-8053-1771-9, S. 1253.
- ↑ Nicolas Christophe Grimal: A history of Ancient Egypt. Oxford u. a. 1994, S. 36–39.
- ↑ Douglas J. Brewer, Renée F. Friedman: Fish and fishing in ancient Egypt. The American University Press in Cairo, Kairo 1990, ISBN 977-424-224-6, S. 63.
- 1 2 Joachim Friedrich Quack: Zum Lautwert von Gardiner Sign-List U 23. In: Lingua Aegyptia – Studia Monographica. 11. Band. Widmaier, Hamburg 2003, ISSN 0946-8641, S. 113–116.
- ↑ Gérard Godron: A propos du nom royal. In: Annales du service des antiquités de l’Égypte. (ASAE) Band 49, Ausgabe 1976, S. 217 ff. und S. 547.; Vladimir Vikentieff: NAR-BA-THAI. In: Journal of Egyptian Archaeology. (JEA) Nr. 17, S. 67 ff (Digitalisat).
- 1 2 3 Hartwig Altenmüller: Einführung in die Hieroglyphenschrift. Buske, Hamburg 2005, ISBN 3-87548-373-1, S. 59.
- ↑ Gunnar Sperveslage, Thomas C. Heagy: A Tail’s Tale: Narmer, the Catfish, and Bovine Symbolism. In: The Journal of Egyptian Archaeology. Heft 109, Juli 2023. Egypt Exploration Society, ISSN 0307-5133, S. 65–75.
- ↑ Ronald J. Leprohon: The Great Name: Ancient Egyptian Royal Titulary. (= Writings from the ancient world. Band 33). SBL Press, Atlanta 2013, ISBN 978-1-58983-736-2, S. 22–23.
- ↑ András Bácskay, Erika Roboz: Motifs of Smiting in the Syro-Palestinian Iconography: Proofs of Intercultural Exchange between Egypt and the Levantine Region (A Comparative Study). University Press, Budapest 2021, S. 17–21 u. 66–68.
- ↑ The Narmer Catalog: Inscription 0109. Auf: narmer.org ; zuletzt abgerufen am 4. Juli 2017.
- ↑ Wolfgang Helck: Untersuchungen zur Thinitenzeit. Harrassowitz, Wiesbaden 1987, ISBN 3-447-02677-4, S. 90 (online).
- ↑ Edwin C. M. van den Brink: The Pottery-Incised Serekh-Signs of Dynasties 0-1. Part 11: Fragments and Additional Complete Vessels. in Archéo-Nil: Revue de la société pour l’étude des cultures prépharaoniques de la vallée du Nil- Band 11, Dezember 2001. Société pour l'étude des cultures prépharaoniques de la vallée du Nil, Paris & Peeters Publishers, Leuven 2001, ISSN 1161-0492 (Volltext als PDF).
- ↑ Thomas C. Heagy: Who was Menes? In: Archeo-Nil. Band 24, 2014, S. 59–92.
- 1 2 Percy E. Newberry: Menes: the founder of the Egyptian monarchy (circa 3400 B.C.). In: Winifred Brunton: Great ones of ancient Egypt: Historical studies by various Egyptologists. Hodder & Stoughton, London 1929, S. 37–53.
- ↑ Wolfgang Helck: Gab es einen König Menes? In: Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. (ZDMG) Band 103, Heft 2. F. Steiner, Wiesbaden 1953, S. 354–359.
- ↑ Thomas C. Heagy: Who was Menes? In: Archéo Nil. Nr. 24, Januar 2014, ISSN 1161-0492, S. 59–92.
- ↑ Jacques Kinnaer: The Naqada label and the identification of Menes. In: Göttinger Miszellen. (GM) Band 196. Seminar für Ägyptologie und Koptologie der Georg-August-Universität Göttingen, Göttingen 2003, ISSN 0344-385X, S. 23–30.
- ↑ Toby A. H. Wilkinson: Early dynastic Egypt. Routledge, London 2000, ISBN 0-415-18633-1, S. 268 ff.
- ↑ Toby A. H. Wilkinson: Royal Annals of Ancient Egypt. London 2000, S. 186.
- ↑ Günter Dreyer: Ein Siegel der frühzeitlichen Königsnekropole von Abydos. In: Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Abteilung Kairo. Band 43, Mainz 1987, S. 33–45.
- ↑ Werner Kaiser: Zum Siegel mit frühen Königsnamen von Umm el-Qaab. In: Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Abteilung Kairo. Band 43, Mainz 1987, S. 115–121.
- ↑ The Narmer Catalog: Inscription 1553. Auf: narmer.org ; zuletzt abgerufen am 25. Juni 2017.
- ↑ The Narmer Catalog: Inscription 4048. Auf: narmer.org ; zuletzt abgerufen am 25. Juni 2017.
- ↑ Walter Bryan Emery: Ägypten – Geschichte und Kultur der Frühzeit. Wiesbaden 1964, S. 28–33.
- ↑ Walter Bryan Emery: Ägypten – Geschichte und Kultur der Frühzeit. Wiesbaden 1964, S. 38–44.
- ↑ Günter Dreyer: Umm el-Qaab: Nachuntersuchungen im frühzeitlichen Königsfriedhof. 3./4. Vorbericht. In: Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Abteilung Kairo. Band 46, Mainz 1990, S. 71.
- ↑ Toby A. H. Wilkinson: Early Dynastic Egypt. London 1999, S. 53, 66.
- ↑ Peter Kaplony: Inschriften der Ägyptischen Frühzeit. Band III, Harrassowitz, Wiesbaden 1963, S. 1061ff.
- ↑ K. Bard: The emergence of an egyptian state. In: Ian Shaw: The Oxford history of Ancient Egypt. Oxford-University Press, Oxford 2002, S. 81.
- ↑ Christiana E. Köhler: The State of Research on Late Predynastic Egypt: New Evidence for the Development of the Pharaonic State? In: Göttinger Miszellen (GM) Band 147, Göttingen 1995, S. 86–87.
- ↑ Jürgen Kraus: Die Demographie des Alten Ägypten: Eine Phänomenologie anhand altägyptischer Quellen. Göttingen 2004, S. 164.
- ↑ Toby Wilkinson: Early dynastic Egypt. London 1999, S. 57–59.
- ↑ Günter Dreyer, Ulrich Hartung, Thomas Hikade, E. Christiana Köhler, Vera Müller, Frauke Pumpenmeier: Umm el-Qaab. Nachuntersuchungen im frühzeitlichen Königsfriedhof 9./10. Vorbericht. In: Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Abteilung Kairo. Band 54, Mainz 1998, S. 139, Abbildung 29.
- ↑ Jochem Kahl: Das System der ägyptischen Hieroglyphenschrift in der 0.–3. Dynastie. In: Göttinger Orientforschungen. Wiesbaden 1994, S. 79–86.
- ↑ Wolfgang Helck: Untersuchungen zur Thinitenzeit (= Ägyptologische Abhandlungen. [ÄA] Band 45). Harrassowitz, Wiesbaden 1987, ISBN 3-447-02677-4, S. 132.
- ↑ Pierre Tallet, Damien Laisnay: Iry-Hor et Narmer au Sud-Sinaï (Ouadi 'Ameyra), un complément à la chronologie des expéditios minière égyptiene. In: Bulletin de l’Institut français d’archéologie Orientale. (BIFAO) Band 112, 2012, S. 387–389, Figur 10 (Online).
- ↑ T. Wilkinson: Early Dynastic Egypt. London 1999, S. 67–70.
- ↑ Toby A. H. Wilkinson: Early dynastic Egypt. London 1999, S. 162–163.
- ↑ Walter Bryan Emery: Ägypten – Geschichte und Kultur der Frühzeit. Wiesbaden 1964, S. 134–137.
- ↑ Toby A. H. Wilkinson: Early Dynastic Egypt. London 1999, S. 191.
- ↑ Die Altaegyptischen Pyramidentexte nach den Papierabdrucken und Photographien des Berliner Museums. PJ1553.A1 1908 cop3. S. 426 Auf: lib.uchicago.edu, abgerufen am 6. September 2014.
- ↑ Thomas Schneider: Das Schriftzeichen „Rosette“ und die Göttin Seschat. In: Studien zu altägyptischen Kultur (SAK) Nr. 24, 1997, S. 241–267.
- ↑ Othmar Keel: Die Welt der altorientalischen Bildsymbolik und das Alte Testament. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1996, ISBN 3-525-53638-0, S. 271.
- ↑ Nicolas Christophe Grimal: A history of Ancient Egypt. Oxford u. a. 1994, S. 37–38.
- ↑ Stierpalette (Bull palette), Louvre E 11255 (englisch) Auf xoomer.virgilio.it ; abgerufen am 6. September 2014.
- ↑ Toby A. H. Wilkinson: Early Dynastic Egypt. London 1999, S. 68–69.
- ↑ Erika Schott: Die Sockelinschrift des Narmeraffen. In: Revue d’Égyptologie. (RdE), Nr. 21. La Société française d ́egyptologie, Paris 1969, S. 77–83.
- ↑ Ludwig David Morenz: Der Pavian des Narmer als ein besonderer Königsgott. Göttingen 2014, S. 143–145.
- ↑ Rolf Krauss: Bemerkungen zum Narmer-Pavian (Berlin 22607) und seiner Inschrift. In: Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts (MDAIK), Abteilung Kairo. Band 50. von Zabern, Mainz 1994, S. 223–230.
- ↑ Stan Hendrickx, Maria Carmela Gatto: A rediscovered Late Predynastic-Early Dynastic royal scene from Gharb Aswan (Upper Egypt). In: Sahara. Band 20, 2009, S. 147–150 (Online).
- ↑ Flinders Petrie: The royal tombs of the earliest dynasties: 1901. Part II (= Memoir of the Egypt Exploration Fund. Band 21). Egypt Exploration Fund u. a., London 1901 (Digitalisierung), S. 7.
- ↑ Werner Kaiser, Günter Dreyer: Umm el-Qaab. Nachuntersuchungen im frühzeitlichen Königsfriedhof. 2. Vorbericht. In: Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Abteilung Kairo. Band 38, Mainz 1982, S. 211–269.
- ↑ W. M. Flinders Petrie: The royal tombs of the earliest dynasties: 1901. Part II. London 1901, Tafel XIII, S. 91–93.
- ↑ W. M. Flinders Petrie: The royal tombs of the earliest dynasties: 1901. Part II. London 1901, Tafel II, S. 4–5.
- ↑ W. M. Flinders Petrie: The royal tombs of the first dynasty: 1900. Part I (= Memoir of the Egypt Exploration Fund. Band 18). Egypt Exploration Fund u. a., London 1900, (Digitalisierung), Tafel IV, S. 2; W. M. Flinders Petrie, Francis Llewellyn Griffith: The royal tombs of the first dynastys, Part II. London 1901, Tafel II, 3, 5.
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
|---|---|---|
| unsicher | König von Ägypten 0. Dynastie (Ende) | Aha |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Narmer |
| ALTERNATIVNAMEN | Nar; Hor-nar-mer; Hor-nar-meher; Hor-nar |
| KURZBESCHREIBUNG | letzter altägyptischer König der 0. Dynastie |
| GEBURTSDATUM | um 30. Jahrhundert v. Chr. |
| STERBEDATUM | um 30. Jahrhundert v. Chr. |






