Nach dem zweiten Spieltag rief die Spielergewerkschaft National Football League Players Association (NFLPA) aufgrund des ausgelaufenen „Collective Bargaining Agreement“ (CBA), eine Art Tarifvertrag, wie bereits NFL 1982 einen Streik aus. Damals war die Wirkung groß, diesmal allerdings spielten ca. 15% der Profis trotzdem weiter, darunter einige Stars, und die Liga hatte ein Ersatzkonzept parat. Der dritte Spieltag wurde abgesagt, die Spieltage 4 bis 6 wurden mit Hilfe kurzfristig verpflichtete Ersatzspieler durchgeführt die nicht der NFLPA angehörten und teils bei der 1986 gescheiterten Konkurrenzliga USFL oder in der CFL gespielt hatten. Durch die Presse und die Fans wurden die von diesen Spielern durchgeführten Spiele nicht als reguläre NFL-Spiele angesehen; meist fanden die Spiele vor weniger als 10.000 Zuschauern statt. Aber die Ergebnisse zählten für die Playoffs, und die Stammspieler knickten alsbald ein, allerdings erst nach einer von der Liga für Woche 6 gesetzten Frist. Daher ließ die Liga nochmal die Ersatzleute spielen und sperrte die Rückkehrwilligen aus. Die Ereignisse wurden als die Komödie „The Replacements“ (Helden aus der zweiten Reihe) verfilmt.
ESPN wurde der erste Kabel-TV-Kanal, der NFL-Spiele übertrug.
Mit Markus Koch in der Abwehr der Redskins gewann der erste deutschstämmige Feldspieler einen Super Bowl. Die Saison endete mit dem Pro Bowl am 7. Februar 1988 im Aloha Stadium in Honolulu, Hawaii.
New England beendete die Saison vor Miami in der AFC East aufgrund ihrer zwei direkten Siege.
Dallas beendete die Saison vor St. Louis und Philadelphia in der NFC East aufgrund der besseren Division-Bilanz (4–4 gegenüber 3–5 von St. Louis und Philadelphia).
St. Louis beendete die Saison vor Philadelphia in der NFC East aufgrund der Conference-Bilanz (7–7 gegenüber 4–7 von Philadelphia).
Tampa Bay beendete die Saison vor Detroit in der NFC Central aufgrund der besseren Division-Bilanz (3–4 gegenüber 2–5 von Detroit).