Lauterbrunnen
| Lauterbrunnen | ||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Staat: | ||||||||||||||||||
| Kanton: | ||||||||||||||||||
| Verwaltungskreis: | Interlaken-Oberhasli | |||||||||||||||||
| BFS-Nr.: | 0584 | |||||||||||||||||
| Postleitzahl: | 3822 Lauterbrunnen 3822 Isenfluh 3823 Wengen 3824 Stechelberg 3825 Mürren 3826 Gimmelwald | |||||||||||||||||
| UN/LOCODE: | CH WNG (Wengen) | |||||||||||||||||
| Koordinaten: | 636032 / 161077 | |||||||||||||||||
| Höhe: | 795 m ü. M. | |||||||||||||||||
| Höhenbereich: | 707–4159 m ü. M.[1] | |||||||||||||||||
| Fläche: | 164,66 km²[2] | |||||||||||||||||
| Einwohner: | 2331 (31. Dezember 2024)[3] | |||||||||||||||||
| Einwohnerdichte: | 14 Einw. pro km² | |||||||||||||||||
| Ausländeranteil: (Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) | 31,5 % (31. Dezember 2024)[4] | |||||||||||||||||
| Gemeindepräsident: | Karl Näpflin | |||||||||||||||||
| Website: | www.lauterbrunnen.ch | |||||||||||||||||
Lauterbrunnen von den Trümmelbachfällen aus gesehen | ||||||||||||||||||
| Lage der Gemeinde | ||||||||||||||||||
| Jahr | 1653 | 1783 | 1811 | 1827 | 1856 | 1900 | 1910 | 1930 | 1941 | 1960 | 1970 | 1980 | 2006 | 2009 | 2014 | 2018 | 2022 | 2023 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamtgemeinde | 525 | 860 | 1'221 | 1'698 | 2'551 | 3'204 | 2'958 | 2'819 | 3'281 | 3'478 | 3'077 | 3'065 | 2'936 | 2'956 | 2'588 | 2'636 | 2'315 | |
| Lauterbrunnen | 375 | 1'029 | 885 | 1'022 | 1'073 | 954 | 858 | 838 | 776 | 812 | 782 |
Die Gesamtgemeinde umfasst die Ortschaften Lauterbrunnen, Wengen, Mürren, Gimmelwald, Stechelberg und Isenfluh.
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Elsa Stauffer (1905–2006), Bildhauerin
Tourismus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die senkrechten Felswände um Lauterbrunnen sowie der Staubbachfall, die Trümmelbachfälle und mehrere Wasserfälle im Innern einer Felswand sind beeindruckend. Der Mürrenbachfall mit einer Fallhöhe von 417 Metern und der Buchenbachfall mit einer Fallhöhe von 380 Metern gelten als die beiden höchsten Wasserfälle der Schweiz. Der Staubbachfall ist mit seinen 297 Metern der höchste frei fallende Wasserfall der Schweiz. Der Mattenbachfall als Kaskadenwasserfall ist mit seinen 930 Metern europaweit der höchste und weltweit der dritthöchste Wasserfall. Dazu kommen die guten Bahnverbindungen in die Ski- und Wandergebiete Kleine Scheidegg-Männlichen sowie Mürren in Richtung Schilthorn. Wandermöglichkeiten gibt es auch im hinteren Lauterbrunnental, welches gebietsweise unter Naturschutz steht. Von Lauterbrunnen führt bei genügender Schneemenge eine Langlaufloipe nach Stechelberg.
Lauterbrunnen ist ein Anziehungspunkt für Basejumper aus aller Welt, die von den umliegenden bis 1000 m hohen, steilen Felswänden, wie der Mürrenfluh oder der Staldenfluh, abspringen.[9] So gibt es jährlich rund 20'000 Sprünge.[10] Unter Objektspringern sind Absprungpunkte wie «High Nose Ultimate», «Nose» und «La Mousse» bekannt. Gemäss einer Erhebung von 2013 geschahen 15 Prozent[11] aller bis dahin tödlichen Objektsprungunfälle weltweit im Lauterbrunnental. 1994 starb der erste Objektspringer im Tal, Xaver Bongard, der den Sport 1989 hierher brachte.[12] Bislang sind 68 tote Objektspringer (Stand: 18. Juli 2024) zu beklagen. Die Tourismusorganisation bewirbt den Sport nicht und distanziert sich davon. Schon ab 2006 war vorübergehend ein Verbot diskutiert worden, um Gästen und Anwohnern Lauterbrunnens diese Unfälle zu ersparen.[13]
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Galerie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Lauterbrunnen im Lauterbrunnental
- Blick auf Lauterbrunnen mit der Weissen Lütschine
- Bahnhof Lauterbrunnen
- Lauterbrunnental
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Weitere Inhalte in den Schwesterprojekten der Wikipedia:
| ||
| Commons | – Medieninhalte (Kategorie) | |
| Wikivoyage | – Reiseführer | |
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst).
- ↑ Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Staatsangehörigkeit (Kategorie), Geschlecht und Alter, 2010-2024. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 28. August 2025
- ↑ Auf Walserspuren durchs Lauterbrunnental. Verlag Schlaefli & Maurer AG.
- ↑ Anmerkungen zu Goethes Gedicht «Gesang der Geister über den Wassern». In: internetloge.de. Hamburg, abgerufen am 15. April 2014.
- ↑ Tornado-Pilot bei Absturz in der Schweiz getötet. In: Welt.de. 12. April 2007.
- ↑ Talschaftszytig. Nr. 10, Oktober 2008.
- ↑ Basejump. Klettersteig Mürren.
- ↑ Thomas Burmeister: Basejumping: Jeder kleine Fehler kann töten. In: t-online. 5. Dezember 2016, abgerufen am 22. Oktober 2019.
- ↑ Patrick Gasser: «Es werden immer mehr». In: Jungfrau Zeitung. 21. Juni 2013, abgerufen am 12. September 2013.
- ↑ Bastian Henrichs: Abenteuer Basejumping. Von Fall zu Fall ( vom 17. August 2015 im Internet Archive). In: Deutsche Bahn. S. 64, abgerufen am 5. November 2019.
- ↑ BASE Fatality List. ( des vom 14. Februar 2024 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Stand: 28. Januar 2025. In: BLiNC Magazine.
Die Todesschlucht von Bern. In: 20 Minuten. 9. Oktober 2007, archiviert vom am 12. Oktober 2007; abgerufen am 15. April 2014.
Gabriella Massimi: Base-Jumping lässt sich nicht verbieten ( vom 25. Februar 2009 im Internet Archive). In: Jungfrau Zeitung. 11, Oktober 2007.


