Gsteigwiler
| Gsteigwiler | |
|---|---|
| Staat: | |
| Kanton: | |
| Verwaltungskreis: | Interlaken-Oberhasli |
| BFS-Nr.: | 0577 |
| Postleitzahl: | 3814 |
| Koordinaten: | 633401 / 167178 |
| Höhe: | 645 m ü. M. |
| Höhenbereich: | 583–2099 m ü. M.[1] |
| Fläche: | 7,02 km²[2] |
| Einwohner: | 437 (1. Januar 2026)[3] |
| Einwohnerdichte: | 60 Einw. pro km² |
| Ausländeranteil: (Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) | 12,6 % (1. Januar 2026)[4] |
| Gemeindepräsident: | Bernhard Seiler[5] |
| Website: | www.gsteigwiler.ch |
Blick von der Harderbahn auf Gsteigwiler, Wilderswil und Matten | |
| Lage der Gemeinde | |
Gsteigwiler ist eine Einwohnergemeinde im Verwaltungskreis Interlaken-Oberhasli des Schweizer Kantons Bern.
Neben der Einwohnergemeinde existiert auch eine Burgergemeinde gleichen Namens.
Ortsname
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der ursprüngliche Name von Gsteigwiler war «Wiler» und geht zurück auf das althochdeutsche wilari (kleines Dorf). Der Zusatz Gsteig- diente zur Unterscheidung der zahlreichen anderen Wiler und bedeutet «jähe Abdachung eines Berges, den man nicht mit Wagen befahren kann».
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gsteigwiler liegt im Berner Oberland am Fusse der Schynige Platte in einem Tal. Die Nachbargemeinden von Norden beginnend im Uhrzeigersinn sind Matten bei Interlaken, Bönigen, Gündlischwand und Wilderswil. Im Tal fliesst die Lütschine.
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gemeindepräsident ist seit 2025 Bernhard Seiler.[5]
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Durch das Tal führt die Bahnlinie der Berner Oberland-Bahnen von Interlaken nach Zweilütschinen, wobei das Dorf keinen Bahnhof/Haltestelle hat. Die Anbindung an den öffentlichen Verkehr erfolgt stündlich mit der Buslinie 105 nach Wilderswil und Interlaken West. Diese wird durch Postauto Bern betrieben. Auf Gemeindegebiet befinden sich die Zwischenstationen Rotenegg (Dienststation) und Breitlauenen der Schynige Platte-Bahn, einer Tourismusbahn. Ebenfalls zum Teil dem Tourismus dient der Heliport von Swiss Helicopter südlich des Ortes.
Kirchgemeinde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Kirche Gsteig (erbaut im 12. Jahrhundert an der Stelle einer Vorgängerkirche) steht auf Boden der politischen Gemeinde Gsteigwiler und ist Zentrum einer der grössten Kirchgemeinden (Reformation 1528) des Kantons Bern. Die Kirche besitzt bedeutende Wandmalereien.
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bilder
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Kirche von Gsteig
- Kirche von Gsteig
- Kirchturm
- Fresko (Kirchmauer)
- Grab von Katharina Wach (Tochter von Ernst von Mendelssohn-Bartholdy)
- Christliches Internat Gsteigwiler
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Anne-Marie Dubler: Gsteigwiler. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
- Anne-Marie Dubler: Gsteig bei Interlaken. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
- Heinz Häsler: Gsteigwiler: Bilder einer kleinen Gemeinde. Gsteigwiler, 1995, ISBN 3-85884-052-1.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Höhenbereiche zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991-2025. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 22. August 2026 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2025 zusammengefasst).
- ↑ Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeit 2010-2025. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2025 zusammengefasst. Abruf am 22. August 2026
- 1 2 Samuel Günter: Neuer Präsident und Nein zu Schulsozialarbeit. 2. Dezember 2024.

